Euro immer schwächer
08.09.00 00:00
LB Schleswig-Holstein
Das Gesprächsthema Nr. 1 auf dem Börsenparkett sei, so die Experten der Landesbank Schleswig-Holstein, zweifelsohne die Entwicklung des Euros, der in den letzten Tagen weiteres Terrain habe abgeben müssen. Der Dollar sei im Gegenzug bis auf 2,25 DM gestiegen. Gemessen an der Kaufkraftparität erscheine der Dollar damit zweifellos überteuert, verglichen mit der Dollar-Hausse von 1986, als der Dollar zeitweise über 3,60 DM notiert habe, seien die heutigen Kursbewegungen jedoch noch als moderat zu bezeichnen.
Die Auswirkungen des hohen Dollar-Kurses auf Europa seien vielschichtig. Zum einen verteuerten sich die Importgüter, was langfristig auch auf die allgemeinen Lebenshaltungskosten und damit auf das Zinsniveau durchwirken könne. Auf der anderen Seite verbesserten sich die Aussichten für die Exportwirtschaft. Der Gesamteffekt dürfte positiv auf die Konjunktur in Euroland wirken. Hierfür spreche auch die Tatsache, dass der Zinsunterschied zwischen den USA und Euroland zusehends schwinde, was bereits darauf hindeute, dass sich die Wachstumsraten der beiden Wirtschaftsblöcke in den kommenden Monaten annähern dürften. Damit jedoch könnte auch der Euro wieder etwas an Boden gewinnen.
Der steigende Dollar und die anziehenden Wirtschaftsdaten bildeten auf jeden Fall einen guten Boden für einen nachhaltigen Aufschwung am deutschen Aktienmarkt. So habe der Dax auch aufgrund der allgemeinen Erholung der Technologiewerte in Europa und den USA zulegen können. Freundlich hätten sich hier vor allem SAP und Siemens gezeigt.
Das Sommerloch scheine überwunden, so dass die Experten der Landesbank Schleswig-Holstein erwarteten, demnächst die aktuelle Tradingrange von 7.000-7.500 Punkten nach oben zu verlassen. Bis zum Jahresende seien Kurse um 8.000 Punkte im Dax damit weiterhin erreichbar. Noch spannender stelle sich die Situation am Neuen Markt dar. Da dieser im Gefolge der Kursschwäche der Technologiewerte besonders zu leiden habe und in der Spitze bis zu 40% verloren hätte, ergäben sich nun bei einer Kurserholung dementsprechend überproportionale Gewinnchancen.
Der Margenverfall im Festnetzgeschäft habe den Kurs der Worldcom-Aktie zuletzt stärker unter Druck gesetzt.
Die Auswirkungen des hohen Dollar-Kurses auf Europa seien vielschichtig. Zum einen verteuerten sich die Importgüter, was langfristig auch auf die allgemeinen Lebenshaltungskosten und damit auf das Zinsniveau durchwirken könne. Auf der anderen Seite verbesserten sich die Aussichten für die Exportwirtschaft. Der Gesamteffekt dürfte positiv auf die Konjunktur in Euroland wirken. Hierfür spreche auch die Tatsache, dass der Zinsunterschied zwischen den USA und Euroland zusehends schwinde, was bereits darauf hindeute, dass sich die Wachstumsraten der beiden Wirtschaftsblöcke in den kommenden Monaten annähern dürften. Damit jedoch könnte auch der Euro wieder etwas an Boden gewinnen.
Das Sommerloch scheine überwunden, so dass die Experten der Landesbank Schleswig-Holstein erwarteten, demnächst die aktuelle Tradingrange von 7.000-7.500 Punkten nach oben zu verlassen. Bis zum Jahresende seien Kurse um 8.000 Punkte im Dax damit weiterhin erreichbar. Noch spannender stelle sich die Situation am Neuen Markt dar. Da dieser im Gefolge der Kursschwäche der Technologiewerte besonders zu leiden habe und in der Spitze bis zu 40% verloren hätte, ergäben sich nun bei einer Kurserholung dementsprechend überproportionale Gewinnchancen.
Der Margenverfall im Festnetzgeschäft habe den Kurs der Worldcom-Aktie zuletzt stärker unter Druck gesetzt.
Werte im Artikel

