Euro-Rentenmarkt freundlich
08.04.04 09:58
WGZ-Bank
Die europäischen Rentenmärkte präsentierten sich gestern freundlich, die über Nacht markiert wurden, so die Analysten der WGZ-Bank.
Vor dem Hintergrund der angespannten Lage im Irak seien sichere Anlageformen gesucht gewesen. Entsprechend hätten die Aktienmärkte leicht nachgegeben, während der Bund-Future erneut habe zulegen können. Die Revision der Wachstumsprognose der EU-Kommission für den Euroraum für 2004 von 1,8% auf 1,7% habe in das bondfreundliche Umfeld in Europa gepasst. Die etwas schleppender als erwartet verlaufende Auktion der neuen 10jährigen US-TIPS habe die US-Anleihen, die sich per saldo seitwärts bewegt hätten, kaum belastet.
Die deutschen Auftragseingänge seien im Februar mit 0,3% monatsbezogen etwas langsamer als erwartet gestiegen. Dabei seien die Aufträge aus dem Ausland den zweiten Monat in Folge zurückgegangen, während die Bestellungen aus dem Inland angestiegen seien. Nachdem im letzten Jahr vor allem die Auslandsaufträge für eine positive Dynamik bei den Aufträgen gesorgt hätten, scheine nunmehr die inländische Nachfrage an Schwung zu gewinnen. Heute Morgen seien bereits die Außenhandelszahlen für den Februar bekannt gegeben worden. Nach einem sehr kräftigen Januaranstieg seien die Exporte um 2,5% monatsbezogen zurückgegangen, während die Importe hätten zulegen können (+1,4%). Der Handelsbilanzüberschuss sei damit leicht zurückgegangen, während die Leistungsbilanz saisonbedingt wieder ins Plus gedreht habe.
Wie bei den Auftragseingängen sei auch bei der deutschen Industrieproduktion trotz des leichten Rückgangs des ifo-Index mit einem kleinen Plus zu rechnen. Bei der morgen zur Veröffentlichung anstehenden Industrieproduktion in Frankreich könnte der Anstieg noch ein wenig größer ausfallen. Der zuletzt zu beobachtende langsame Abwärtstrend bei der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA dürfte sich fortsetzen und damit das Bild eines sich aufhellenden Arbeitsmarktes in den USA bestätigen. Bei den Analysten herrsche Uneinigkeit, ob die Bank of England bereits bei der heutigen Zinsentscheidung die Leitzinsen erneut anheben werde oder nicht. Der Bund-Future habe den heutigen Handel leicht schwächer eröffnet. Am letzten Handelstag vor dem langen Osterwochenende sei ein ruhiger Handel ohne nachhaltige Bewegung zu erwarten, da auch von den Konjunkturdaten keine größeren Impulse ausgehen sollten.
Vor dem Hintergrund der angespannten Lage im Irak seien sichere Anlageformen gesucht gewesen. Entsprechend hätten die Aktienmärkte leicht nachgegeben, während der Bund-Future erneut habe zulegen können. Die Revision der Wachstumsprognose der EU-Kommission für den Euroraum für 2004 von 1,8% auf 1,7% habe in das bondfreundliche Umfeld in Europa gepasst. Die etwas schleppender als erwartet verlaufende Auktion der neuen 10jährigen US-TIPS habe die US-Anleihen, die sich per saldo seitwärts bewegt hätten, kaum belastet.
Die deutschen Auftragseingänge seien im Februar mit 0,3% monatsbezogen etwas langsamer als erwartet gestiegen. Dabei seien die Aufträge aus dem Ausland den zweiten Monat in Folge zurückgegangen, während die Bestellungen aus dem Inland angestiegen seien. Nachdem im letzten Jahr vor allem die Auslandsaufträge für eine positive Dynamik bei den Aufträgen gesorgt hätten, scheine nunmehr die inländische Nachfrage an Schwung zu gewinnen. Heute Morgen seien bereits die Außenhandelszahlen für den Februar bekannt gegeben worden. Nach einem sehr kräftigen Januaranstieg seien die Exporte um 2,5% monatsbezogen zurückgegangen, während die Importe hätten zulegen können (+1,4%). Der Handelsbilanzüberschuss sei damit leicht zurückgegangen, während die Leistungsbilanz saisonbedingt wieder ins Plus gedreht habe.
Wie bei den Auftragseingängen sei auch bei der deutschen Industrieproduktion trotz des leichten Rückgangs des ifo-Index mit einem kleinen Plus zu rechnen. Bei der morgen zur Veröffentlichung anstehenden Industrieproduktion in Frankreich könnte der Anstieg noch ein wenig größer ausfallen. Der zuletzt zu beobachtende langsame Abwärtstrend bei der Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in den USA dürfte sich fortsetzen und damit das Bild eines sich aufhellenden Arbeitsmarktes in den USA bestätigen. Bei den Analysten herrsche Uneinigkeit, ob die Bank of England bereits bei der heutigen Zinsentscheidung die Leitzinsen erneut anheben werde oder nicht. Der Bund-Future habe den heutigen Handel leicht schwächer eröffnet. Am letzten Handelstag vor dem langen Osterwochenende sei ein ruhiger Handel ohne nachhaltige Bewegung zu erwarten, da auch von den Konjunkturdaten keine größeren Impulse ausgehen sollten.
