Euro-Rentenmärkte freundlich
19.01.04 09:43
WGZ-Bank
Nach einer unveränderten Eröffnung bewegten sich die europäischen Rentenmärkte in den ersten Handelsstunden recht deutlich in den positiven Bereich, so die Analysten der WGZ-Bank.
Auch die erneut freundlichen Aktienmärkte hätten die Stimmung bei den Zinstiteln nicht trüben können. So habe der für das lange Ende der Zinskurve repräsentative Bund-Future kurzfristig sogar die Marke von 115 Punkten übersprungen. Am Nachmittag habe die Stimmung dann aber letztlich doch noch gedreht und dazu geführt, dass die Kurse wieder gefallen seien und den Handel letztlich im Minus beendet hätten. Ausschlaggebend seien erstens neue Daten zur US-Kapitalbilanz gewesen, die auf wieder deutlich steigende ausländische Mittelzuflüsse in die USA hingedeutet hätten. Diese seien notwendig, um die hohen Haushalts- und Leistungsbilanzdefizite der USA zu finanzieren. Der sich daraufhin verstärkende Sinkflug des Euro habe die europäischen Rentenmärkte belastet. Zweitens hätten die US-Verbraucher mit einer deutlichen Stimmungsaufhellung im Januar überrascht, was die Renditen besonders bei den länger laufenden Papieren nach oben getrieben habe. Auch die US-Märkte seien nach den US-Konjunkturdaten im Handelsverlauf ins Minus gerutscht.
Die US-Industrieproduktion sei im Dezember besonders im Hinblick auf die guten Einkaufsmanagerindices etwas hinter den Erwartungen zurückgerutscht. Trotzdem bleibe der vierte Anstieg in Folge zu konstatieren, der sich angesichts der niedrigen Lagerbestände auch noch fortsetzen dürfte. Die Kapazitätsauslastung habe im Dezember auf einem recht niedrigen Niveau verharrt. Dagegen habe das von der Uni Michigan ermittelte vorläufige Verbrauchervertrauen alle Erwartungen geschlagen. Der kräftigste Monatsanstieg seit fast 13 Jahren passe gut in das Bild der anhaltenden Konsumfreude in den USA. Positiv hervorzuheben sei die Tatsache, dass sowohl die aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartungskomponente angezogen habe. Ausschlaggebend für den Anstieg dürften besonders die verbesserten Perspektiven am Arbeitsmarkt, die Hausse an den Aktienmärkten und das anhaltend niedrige Zinsniveau sein.
Nicht zuletzt der starke Euro habe dazu beigetragen, dass die deutschen Erzeugerpreise (Dezember) in Deutschland zum dritten Mal in Folge unverändert geblieben seien. Weitere marktbewegende Konjunkturdaten stünden heute nicht mehr an. Nahezu unverändert hätten heute die europäischen Rentenmärkte eröffnet. Nach den guten US-Konjunkturdaten vom Freitag erwarte man heute nochmals etwas nachgebende Notierungen bei den Staatstiteln.
Auch die erneut freundlichen Aktienmärkte hätten die Stimmung bei den Zinstiteln nicht trüben können. So habe der für das lange Ende der Zinskurve repräsentative Bund-Future kurzfristig sogar die Marke von 115 Punkten übersprungen. Am Nachmittag habe die Stimmung dann aber letztlich doch noch gedreht und dazu geführt, dass die Kurse wieder gefallen seien und den Handel letztlich im Minus beendet hätten. Ausschlaggebend seien erstens neue Daten zur US-Kapitalbilanz gewesen, die auf wieder deutlich steigende ausländische Mittelzuflüsse in die USA hingedeutet hätten. Diese seien notwendig, um die hohen Haushalts- und Leistungsbilanzdefizite der USA zu finanzieren. Der sich daraufhin verstärkende Sinkflug des Euro habe die europäischen Rentenmärkte belastet. Zweitens hätten die US-Verbraucher mit einer deutlichen Stimmungsaufhellung im Januar überrascht, was die Renditen besonders bei den länger laufenden Papieren nach oben getrieben habe. Auch die US-Märkte seien nach den US-Konjunkturdaten im Handelsverlauf ins Minus gerutscht.
Die US-Industrieproduktion sei im Dezember besonders im Hinblick auf die guten Einkaufsmanagerindices etwas hinter den Erwartungen zurückgerutscht. Trotzdem bleibe der vierte Anstieg in Folge zu konstatieren, der sich angesichts der niedrigen Lagerbestände auch noch fortsetzen dürfte. Die Kapazitätsauslastung habe im Dezember auf einem recht niedrigen Niveau verharrt. Dagegen habe das von der Uni Michigan ermittelte vorläufige Verbrauchervertrauen alle Erwartungen geschlagen. Der kräftigste Monatsanstieg seit fast 13 Jahren passe gut in das Bild der anhaltenden Konsumfreude in den USA. Positiv hervorzuheben sei die Tatsache, dass sowohl die aktuelle Lageeinschätzung als auch die Erwartungskomponente angezogen habe. Ausschlaggebend für den Anstieg dürften besonders die verbesserten Perspektiven am Arbeitsmarkt, die Hausse an den Aktienmärkten und das anhaltend niedrige Zinsniveau sein.
Nicht zuletzt der starke Euro habe dazu beigetragen, dass die deutschen Erzeugerpreise (Dezember) in Deutschland zum dritten Mal in Folge unverändert geblieben seien. Weitere marktbewegende Konjunkturdaten stünden heute nicht mehr an. Nahezu unverändert hätten heute die europäischen Rentenmärkte eröffnet. Nach den guten US-Konjunkturdaten vom Freitag erwarte man heute nochmals etwas nachgebende Notierungen bei den Staatstiteln.
