Euro-Renten weiter freundlich
16.02.04 11:17
WGZ-Bank
Nach einem etwas schwächeren Start drehten die europäischen Rentenmärkte am Freitag bereits im Laufe des Vormittages mit der Bekanntgabe der BIP-Zahlen aus Italien ins Plus, so die Analysten der WGZ-Bank.
Als am Nachmittag aus den USA ein deutlicher Rückgang des Verbrauchervertrauens für Februar gemeldet worden sei, hätten Euro-Staatsanleihen im Zuge des anfänglich festeren US-Bondmarktes weiter zugelegt. Sie hätten diese Gewinne im späteren Handelsverlauf aber wieder vollständig abgegeben. Der Bund-Future habe per saldo ein Plus von 12 Ticks verbucht. Am US-Bondmarkt hätten die Renditen am langen Ende weitgehend unverändert geschlossen, während kurze und mittlere Laufzeiten aufgrund der weiter in die Ferne rückenden geldpolitischen Wende in den USA einen leichten Renditerückgang verzeichnet hätten.
Das BIP in Italien habe im 4. Quartal 2003 nach einem Plus von 0,5% im Vorquartal entgegen den Erwartungen lediglich stagniert. Damit scheine die Euroaufwertung stärker auf der italienischen Wirtschaft als auf der der anderen Mitgliedsstaaten zu lasten. In Euroland habe das BIP nach einer ersten Schätzung im 4. Quartal um 0,3% zugelegt. Der Anstieg der Geschäftklimaindices in den letzten Monaten habe eine spürbare Konjunkturbelebung signalisiert. Diese sei aber in den jüngsten BIP-Zahlen noch nicht ablesbar.
Die US-Handelsbilanz sei im Dezember wieder deutlicher ins Minus gerutscht. Das Defizit habe sich um 4,1 Mrd. US-Dollar auf 42,5 Mrd. US-Dollar ausgeweitet. Während die Exporte stagniert hätten, hätten die Importe kräftig zugelegt. Das vorläufige Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sei im Februar deutlich auf 93,1 Punkte gefallen und habe damit den kräftigen Anstieg vom Jahresanfang wieder nahezu vollständig egalisiert. Die jüngsten, unerwartet schwachen Arbeitsmarktzahlen dürften mitverantwortlich für den Rutsch gewesen sein.
Heute stünden weder in Euroland noch in den USA wichtige Wirtschaftsdaten an. Somit dürfte sich die Aufmerksamkeit auf die Stellungnahme des EZB-Präsidenten Trichet vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments richten. Insbesondere die Ausführungen zum Euro dürften hierbei von den Märkten mit Interesse verfolgt werden. In den USA würden die Börsen heute aufgrund des Feiertages (Presidents´ Day) geschlossen bleiben.
Angesichts der fehlenden Konjunkturdaten und des Feiertages in den USA dürfte der Handel an den europäischen Rentenmärkten heute ruhig verlaufen. Speziell bei kurzen Laufzeiten könnte aber die Stellungnahme von EZB-Präsident Trichet für Unterstützung sorgen.
Als am Nachmittag aus den USA ein deutlicher Rückgang des Verbrauchervertrauens für Februar gemeldet worden sei, hätten Euro-Staatsanleihen im Zuge des anfänglich festeren US-Bondmarktes weiter zugelegt. Sie hätten diese Gewinne im späteren Handelsverlauf aber wieder vollständig abgegeben. Der Bund-Future habe per saldo ein Plus von 12 Ticks verbucht. Am US-Bondmarkt hätten die Renditen am langen Ende weitgehend unverändert geschlossen, während kurze und mittlere Laufzeiten aufgrund der weiter in die Ferne rückenden geldpolitischen Wende in den USA einen leichten Renditerückgang verzeichnet hätten.
Die US-Handelsbilanz sei im Dezember wieder deutlicher ins Minus gerutscht. Das Defizit habe sich um 4,1 Mrd. US-Dollar auf 42,5 Mrd. US-Dollar ausgeweitet. Während die Exporte stagniert hätten, hätten die Importe kräftig zugelegt. Das vorläufige Verbrauchervertrauen der Uni Michigan sei im Februar deutlich auf 93,1 Punkte gefallen und habe damit den kräftigen Anstieg vom Jahresanfang wieder nahezu vollständig egalisiert. Die jüngsten, unerwartet schwachen Arbeitsmarktzahlen dürften mitverantwortlich für den Rutsch gewesen sein.
Heute stünden weder in Euroland noch in den USA wichtige Wirtschaftsdaten an. Somit dürfte sich die Aufmerksamkeit auf die Stellungnahme des EZB-Präsidenten Trichet vor dem Wirtschafts- und Währungsausschuss des Europäischen Parlaments richten. Insbesondere die Ausführungen zum Euro dürften hierbei von den Märkten mit Interesse verfolgt werden. In den USA würden die Börsen heute aufgrund des Feiertages (Presidents´ Day) geschlossen bleiben.
Angesichts der fehlenden Konjunkturdaten und des Feiertages in den USA dürfte der Handel an den europäischen Rentenmärkten heute ruhig verlaufen. Speziell bei kurzen Laufzeiten könnte aber die Stellungnahme von EZB-Präsident Trichet für Unterstützung sorgen.
