Euro-Renten verbessert
07.04.04 09:55
WGZ-Bank
Die Rentenmärkte präsentierten sich gestern freundlich, so die Analysten der WGZ-Bank.
Während in Europa der schwache deutsche Arbeitsmarktbericht zu dieser Tendenz beigetragen habe, habe der US-Markt nach dem Handelsschluss in Europa von der erfolgreichen Auktion einer neuen 5jährigen Treasury profitiert, bei der offenbar auch die ausländischen Notenbanken eine rege Nachfrage gezeigt hätten. Die Rede des FED-Präsidenten von St. Louis Poole, bei der er Ängste bezüglich möglicher Inflationsrisiken gedämpft habe, habe ebenfalls zu dem bondfreundlichen Umfeld beigetragen.
Der deutsche Arbeitsmarktbericht für den März sei enttäuschend ausgefallen. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl sei mit 44.000 der höchste seit 12 Monaten gewesen und habe deutlich über den Erwartungen gelegen. Die Zahl der Beschäftigten sei im Januar weiter um 15.000 zurückgegangen. Damit habe sich zwar im Jahresvergleich die Abwärtsdynamik weiter verringert, bisher dauere die konjunkturelle Aufwärtsbewegung in Deutschland aber noch nicht lange genug an und habe noch nicht die notwendige Stärke erreicht, um am Arbeitsmarkt eine Wende zum Besseren einzuleiten. Der Verband der Automobilindustrie habe gestern die Zahlen zur deutschen Fahrzeugproduktion im März veröffentlicht. Dies habe ein ermutigendes Plus von 13% jährlich gezeigt, das zu einem großen Teil jedoch auf die beiden zusätzlichen Arbeitstage zurückzuführen sei. Insgesamt habe sich damit die Produktion in den ersten drei Monaten des Jahres auf dem Vorjahresniveau gehalten.
Nachdem schon gestern keine wichtigen Konjunkturdaten in den USA angestanden hätten, würden auch heute keine marktbewegenden Daten veröffentlicht. Die deutschen Auftragseingänge sollten im Februar leicht zugelegt haben. In diese Richtung deute neben den vom VDMA erhobenen Auftragseingängen für den Maschinenbau auch die Orderkomponente des Einkaufsmanagerindex, die in den letzten Monaten mit um die 56 Punkte deutlich im expansiven Bereich gelegen habe.
Die Vorgaben aus dem späten US-Handel hätten heute zu einem positiven Handelsbeginn geführt. Bei den Konjunkturdaten könnte eine Überraschung bei den deutschen Auftragseingängen für Bewegung sorgen. Insgesamt sollten europäische Anleihen ihre Gewinne bis zum Handelsschluss aber halten können. In den USA stehe heute die Versteigerung einer neuen 10jährigen inflationsgeschützten Anleihe an, bei der die Beteilung ausländischer Notenbanken mit Interesse beobachtet werde.
Während in Europa der schwache deutsche Arbeitsmarktbericht zu dieser Tendenz beigetragen habe, habe der US-Markt nach dem Handelsschluss in Europa von der erfolgreichen Auktion einer neuen 5jährigen Treasury profitiert, bei der offenbar auch die ausländischen Notenbanken eine rege Nachfrage gezeigt hätten. Die Rede des FED-Präsidenten von St. Louis Poole, bei der er Ängste bezüglich möglicher Inflationsrisiken gedämpft habe, habe ebenfalls zu dem bondfreundlichen Umfeld beigetragen.
Nachdem schon gestern keine wichtigen Konjunkturdaten in den USA angestanden hätten, würden auch heute keine marktbewegenden Daten veröffentlicht. Die deutschen Auftragseingänge sollten im Februar leicht zugelegt haben. In diese Richtung deute neben den vom VDMA erhobenen Auftragseingängen für den Maschinenbau auch die Orderkomponente des Einkaufsmanagerindex, die in den letzten Monaten mit um die 56 Punkte deutlich im expansiven Bereich gelegen habe.
Die Vorgaben aus dem späten US-Handel hätten heute zu einem positiven Handelsbeginn geführt. Bei den Konjunkturdaten könnte eine Überraschung bei den deutschen Auftragseingängen für Bewegung sorgen. Insgesamt sollten europäische Anleihen ihre Gewinne bis zum Handelsschluss aber halten können. In den USA stehe heute die Versteigerung einer neuen 10jährigen inflationsgeschützten Anleihe an, bei der die Beteilung ausländischer Notenbanken mit Interesse beobachtet werde.
