Euro-Renten seitwärts
05.03.04 11:42
WGZ-Bank
Nach einem freundlichen Start in den Handelstag bewegten sich die Notierungen an den europäischen Rentenmärkten zunächst seitwärts, so die Analysten der WGZ-Bank.
Nach der EZB-Entscheidung, die Leitzinsen unverändert zu lassen, hätten die Kurse dann zunächst nachgegeben. Im späten Handelsverlauf hätten die Notierungen wohl nicht zuletzt auch angesichts der insgesamt enttäuschenden Konjunkturdaten aus Deutschland und des freundlicher tendierenden US-Rentenmarktes wieder angezogen. Schließlich habe auch ein am Nachmittag etwas nachgebender US-Dollar die Erholung an den Rentenmärkten unterstützt. Im Vergleich zum Vortag sei letztlich ein moderater Renditerückgang bei allen Laufzeiten geblieben.
Die Zahl der Arbeitslosen in Deutschland sei im Februar unerwartet gestiegen. Das Wirtschaftswachstum sei aktuell noch zu niedrig, um eine nachhaltige Wende am Arbeitsmarkt einzuleiten. Zum ersten Mal seit acht Monaten seien die deutschen Auftragseingänge im Januar im Vormonatsvergleich wieder rückläufig gewesen. Vor allem die Auslandsaufträge seien rückläufig gewesen. Angesichts der Volatilität des Indikators sei es aber sicherlich zu früh, um von einem Trendwechsel zu sprechen. Sowohl die EZB als auch die Bank of England hätten gestern wie erwartet die Leitzinsen nicht verändert. EZB-Präsident Trichet habe darüber hinaus das aktuelle Leitzinsniveau weiterhin als angemessen bezeichnet und damit Spekulationen über einen bevorstehenden Zinsschritt gedämpft. Die US-Konjunkturdaten (wöchentliche Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe, Auftragseingänge) seien im Rahmen der Erwartungen geblieben.
Heute stehe der US-Arbeitsmarktbericht (Februar) im Mittelpunkt des Interesses. Man sei optimistischer als die Konsensprognose (+130.000) und erwarte einen Anstieg der Beschäftigten von 150.000. Sollte der Anstieg tatsächlich in dieser Größenordnung oder sogar noch darüber liegen, gehe man von deutlich nachgebenden Kursen an den internationalen Rentenmärkten aus. Für einen kräftigen Stellenzuwachs sprächen nicht nur diverse Stimmungsindikatoren, die auf eine zunehmende Bereitschaft der US-Unternehmen Neueinstellung vorzunehmen, sondern auch das mittlerweile erreichte Niveau der wöchentlichen Erstanträge, das kompatibel sei mit einem monatlichen Stellenzuwachs von circa 160.000.
Die europäischen Rentenmärkte hätten heute weitgehend unverändert eröffnet. Bis zum Nachmittag dürften sich die Kurse seitwärts bewegen. Im Anschluss an den US-Arbeitsmarktsbericht erwarte man fallende Kurse.
Nach der EZB-Entscheidung, die Leitzinsen unverändert zu lassen, hätten die Kurse dann zunächst nachgegeben. Im späten Handelsverlauf hätten die Notierungen wohl nicht zuletzt auch angesichts der insgesamt enttäuschenden Konjunkturdaten aus Deutschland und des freundlicher tendierenden US-Rentenmarktes wieder angezogen. Schließlich habe auch ein am Nachmittag etwas nachgebender US-Dollar die Erholung an den Rentenmärkten unterstützt. Im Vergleich zum Vortag sei letztlich ein moderater Renditerückgang bei allen Laufzeiten geblieben.
Heute stehe der US-Arbeitsmarktbericht (Februar) im Mittelpunkt des Interesses. Man sei optimistischer als die Konsensprognose (+130.000) und erwarte einen Anstieg der Beschäftigten von 150.000. Sollte der Anstieg tatsächlich in dieser Größenordnung oder sogar noch darüber liegen, gehe man von deutlich nachgebenden Kursen an den internationalen Rentenmärkten aus. Für einen kräftigen Stellenzuwachs sprächen nicht nur diverse Stimmungsindikatoren, die auf eine zunehmende Bereitschaft der US-Unternehmen Neueinstellung vorzunehmen, sondern auch das mittlerweile erreichte Niveau der wöchentlichen Erstanträge, das kompatibel sei mit einem monatlichen Stellenzuwachs von circa 160.000.
Die europäischen Rentenmärkte hätten heute weitgehend unverändert eröffnet. Bis zum Nachmittag dürften sich die Kurse seitwärts bewegen. Im Anschluss an den US-Arbeitsmarktsbericht erwarte man fallende Kurse.
Werte im Artikel

