Euro-Renten seitwärts
15.12.03 09:41
WGZ-Bank
Nach einem freundlichen Handelsbeginn bewegten sich die Notierungen an den europäischen Rentenmärkten zunächst seitwärts, so die Analysten der WGZ-Bank.
Nach Veröffentlichung der ersten US-Konjunkturdaten am frühen Nachmittag hätten die Kurse dann etwas angezogen. Eine weitere kräftige Aufwärtsbewegung sei dann schließlich nach Veröffentlichung des Verbrauchervertrauensindikators der Uni Michigan zu verzeichnen gewesen. Insgesamt hätten sich die Rentenmärkte angesichts der teilweise enttäuschenden Konjunkturzahlen und der noch nachwirkenden Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der FED vom Oktober in guter Laune gezeigt. Entsprechend hätten die Märkte nur geringfügig unter ihren Tageshochs geschlossen. Besonders ausgeprägt sei der Renditerückgang bei den mittleren Laufzeiten gewesen. Unterdessen hätten sich sowohl die Aktienmärkte als auch der US-Dollar angesichts der enttäuschenden US-Konjunkturzahlen vergleichsweise stabil gezeigt.
Die US-Erzeugerpreise seien im November unerwartet gefallen. Dies deute darauf hin, dass die Unternehmen weiterhin Probleme hätten, Preiserhöhungen am Markt durchzusetzen. Das US-Handelsbilanzdefizit (Oktober) habe im Rahmen der Erwartungen gelegen. Obwohl die Exporte kräftig gestiegen seien, hätten die höchsten Importe seit Beginn der Aufzeichnungen das Handelsbilanzdefizit deutlich nach oben getrieben. Das vorläufige Verbrauchervertrauen der Uni Michigan (Dezember) sei unerwartet zurück gegangen. Ausschlaggebend sei insbesondere die kritischere Einschätzung der aktuellen Lage gewesen.
Am Wochenende sei Saddam Hussein im Irak gefangen genommen worden. Wenn das auch kein kurzfristiges Ende der Anschläge impliziere, fehle den Widerstandskräften nunmehr eine wichtige Symbolfigur im Kampf gegen die Alliierten. Die Rentenmärkte dürften nach diesen Nachrichten deutlich nachgeben. Darüber hinaus hätten sich am Sonntag Regierung und Opposition im Vermittlungsausschuss geeinigt. Demnach werde die Steuerreform auf 2004 vorgezogen. Die Kreditaufnahme falle geringer aus als ursprünglich geplant, allerdings werde die Steuerentlastung auch deutlich reduziert. Auf die Rentenmärkte dürfte die erzielte Einigung nur geringfügige Auswirkungen haben.
Die spärlichen Konjunkturdaten träten heute in den Hintergrund. Die New Yorker FED dürfte einen Rückgang des Empire State Produktionsindex bekannt geben. Nach einer schwachen Eröffnung dürften die europäischen Rentenmärkte heute angesichts fester Aktienmärkte unter Druck bleiben.
Nach Veröffentlichung der ersten US-Konjunkturdaten am frühen Nachmittag hätten die Kurse dann etwas angezogen. Eine weitere kräftige Aufwärtsbewegung sei dann schließlich nach Veröffentlichung des Verbrauchervertrauensindikators der Uni Michigan zu verzeichnen gewesen. Insgesamt hätten sich die Rentenmärkte angesichts der teilweise enttäuschenden Konjunkturzahlen und der noch nachwirkenden Veröffentlichung der Sitzungsprotokolle der FED vom Oktober in guter Laune gezeigt. Entsprechend hätten die Märkte nur geringfügig unter ihren Tageshochs geschlossen. Besonders ausgeprägt sei der Renditerückgang bei den mittleren Laufzeiten gewesen. Unterdessen hätten sich sowohl die Aktienmärkte als auch der US-Dollar angesichts der enttäuschenden US-Konjunkturzahlen vergleichsweise stabil gezeigt.
Am Wochenende sei Saddam Hussein im Irak gefangen genommen worden. Wenn das auch kein kurzfristiges Ende der Anschläge impliziere, fehle den Widerstandskräften nunmehr eine wichtige Symbolfigur im Kampf gegen die Alliierten. Die Rentenmärkte dürften nach diesen Nachrichten deutlich nachgeben. Darüber hinaus hätten sich am Sonntag Regierung und Opposition im Vermittlungsausschuss geeinigt. Demnach werde die Steuerreform auf 2004 vorgezogen. Die Kreditaufnahme falle geringer aus als ursprünglich geplant, allerdings werde die Steuerentlastung auch deutlich reduziert. Auf die Rentenmärkte dürfte die erzielte Einigung nur geringfügige Auswirkungen haben.
Die spärlichen Konjunkturdaten träten heute in den Hintergrund. Die New Yorker FED dürfte einen Rückgang des Empire State Produktionsindex bekannt geben. Nach einer schwachen Eröffnung dürften die europäischen Rentenmärkte heute angesichts fester Aktienmärkte unter Druck bleiben.
