Euro-Renten schwächer eröffnet
09.02.04 10:31
WGZ-Bank
Die europäischen Rentenmärkte starteten am Freitag schwächer in den Handel, so die Analysten der WGZ-Bank.
Mit der Veröffentlichung der erneut schwachen US-Arbeitsmarktzahlen hätten Anleihen am Nachmittag aber schlagartig ins Plus gedreht und ihre Gewinne bis zum Handelsschluss noch ausbauen können. Der Bund-Future habe bei lebhaften Umsätzen ein Plus von 44 Ticks verbucht. Am US-Bondmarkt sei die Reaktion auf den Arbeitsmarktbericht noch stärker ausgefallen. Die verhaltene Beschäftigungsentwicklung dürfte einer baldigen Zinswende in den USA entgegenstehen.
Der US-Arbeitsmarktbericht habe einmal mehr die Erwatungen nicht erfüllen können. Die Zahl der neugeschaffenen Stellen sei im Januar mit 112.000 hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Zudem sei im Rahmen der jährlichen Revisionen der Stellenzuwachs für 2003 um 81.000 Arbeitsplätze nach unten korrigiert worden. Die Arbeitslosenquote, die sich aus der Haushaltsstichprobe ergebe, sei zum Vormonat erneut leicht auf 5,6% zurückgegangen. Damit bleibe der schwache Arbeitsmarkt die Achillesferse der US-Wirtschaft.
Die deutsche Industrieproduktion sei im Dezember um 0,6% gestiegen. Die Jahresrate habe sich aufgrund von Basiseffekten deutlich auf 3,5% erhöht. In fast allen Sektoren habe der Output zum Teil deutlich zulegen können. Der Anstieg der Industrieproduktion im 4. Quartal von 2,4% quartalsbezogen deute auf eine moderate Wachstumsbeschleunigung zum Jahresende hin. Die Zahlen für das deutsche BIP im 4. Quartal würden am Donnerstag veröffentlicht.
Das G7-Treffen am Wochenende habe mit einer Stellungnahme geendet, wonach eine übermäßige Volatilität bei den Wechselkursen unerwünscht für das Wirtschaftswachstum sei. Gleichzeitig hätten die Teilnehmer aber ihre Forderung nach mehr Flexibilität an den Devisenmärkten betont. Mit diesen Formulierungen dürfte sowohl der europäischen bzw. japanischen als auch der US-amerikanischen Position Rechnung getragen worden sein. An den Devisenmärkten hätten diese Aussagen aber keine nachhaltige Wirkung gehabt. Nachdem der Euro im frühen asiatischen Handel etwas schwächer zum US-Dollar notiert habe, liege er aktuell bereits wieder knapp über seinem Freitagsschluss.
Von Seiten der Konjunkturdaten beginne die Woche ruhig. Sowohl heute als auch morgen stünden keine wichtigen Daten an. Mit Spannung dürften die Märkte aber bereits auf die halbjährliche Stellungnahme des US-Notenbankchefs zur Lage der Wirtschaft am Mittwoch warten. Euro-Staatsanleihen dürften heute weitgehend seitwärts tendieren.
Mit der Veröffentlichung der erneut schwachen US-Arbeitsmarktzahlen hätten Anleihen am Nachmittag aber schlagartig ins Plus gedreht und ihre Gewinne bis zum Handelsschluss noch ausbauen können. Der Bund-Future habe bei lebhaften Umsätzen ein Plus von 44 Ticks verbucht. Am US-Bondmarkt sei die Reaktion auf den Arbeitsmarktbericht noch stärker ausgefallen. Die verhaltene Beschäftigungsentwicklung dürfte einer baldigen Zinswende in den USA entgegenstehen.
Die deutsche Industrieproduktion sei im Dezember um 0,6% gestiegen. Die Jahresrate habe sich aufgrund von Basiseffekten deutlich auf 3,5% erhöht. In fast allen Sektoren habe der Output zum Teil deutlich zulegen können. Der Anstieg der Industrieproduktion im 4. Quartal von 2,4% quartalsbezogen deute auf eine moderate Wachstumsbeschleunigung zum Jahresende hin. Die Zahlen für das deutsche BIP im 4. Quartal würden am Donnerstag veröffentlicht.
Das G7-Treffen am Wochenende habe mit einer Stellungnahme geendet, wonach eine übermäßige Volatilität bei den Wechselkursen unerwünscht für das Wirtschaftswachstum sei. Gleichzeitig hätten die Teilnehmer aber ihre Forderung nach mehr Flexibilität an den Devisenmärkten betont. Mit diesen Formulierungen dürfte sowohl der europäischen bzw. japanischen als auch der US-amerikanischen Position Rechnung getragen worden sein. An den Devisenmärkten hätten diese Aussagen aber keine nachhaltige Wirkung gehabt. Nachdem der Euro im frühen asiatischen Handel etwas schwächer zum US-Dollar notiert habe, liege er aktuell bereits wieder knapp über seinem Freitagsschluss.
Von Seiten der Konjunkturdaten beginne die Woche ruhig. Sowohl heute als auch morgen stünden keine wichtigen Daten an. Mit Spannung dürften die Märkte aber bereits auf die halbjährliche Stellungnahme des US-Notenbankchefs zur Lage der Wirtschaft am Mittwoch warten. Euro-Staatsanleihen dürften heute weitgehend seitwärts tendieren.
