Euro-Bonds freundlich
07.01.04 10:27
WGZ-Bank
Der Euro konnte gestern erneut deutlich zulegen und erreichte zeitweise einen Stand von 1,28 US-Dollar, so die Analysten der WGZ-Bank.
Damit habe er zu einem freundlichen Bondmarkt in Europa beigetragen. Der Renditerückgang sei dabei über alle Laufzeiten nahezu gleich ausgefallen. Aber auch die US-Anleihen hätten vor dem Hintergrund des schwächeren Einkaufsmanagerindex und von Meldungen, wonach die Bank of Japan den Yen gestützt habe, zulegen können. Sie hätten die europäischen Anleihen damit weiter beflügelt.
Anders als die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe hätten die entsprechenden Indices für den Dienstleistungssektor leicht nachgegeben. Im Euroraum sei der Index mit 56,5 Punkten aber ebenso wie der in den USA mit 58,6 Punkten deutlich im expansiven Bereich geblieben. Die Teilkomponente für neue Aufträge habe in den USA sogar weiter leicht zulegen können. Zusammen mit der expansiven Auftragskomponente des Index für das Verarbeitende Gewerbe deute dies darauf hin, dass der Rückgang der Auftragseingänge im November von 1,4% monatsbezogen nur einen vorrübergehenden Rückschlag darstelle. Die Autoverkäufe in den USA hätten im Dezember stärker als erwartet zulegen können und den zweithöchsten Stand des Jahres erreicht.
Heute würden die Stimmungsindikatoren der EU-Kommission veröffentlicht. Dabei werde sowohl bei den Geschäftsklimaindices als auch beim Verbrauchervertrauen ein leichter Anstieg erwartet. Die aktuelle 10-jährige Bundesanleihe solle heute um 9 Mrd. Euro aufgestockt werden. Nachdem die Befürchtungen hinsichtlich einer schnellen Zinserhöhung von Seiten der EZB weitgehend aus den Märkten gewichen seien, könnten die Papiere auf eine gute Nachfrage stoßen.
Nachdem die US-Anleihen im heutigen asiatischen Handel leicht nachgegeben hätten, habe auch der Bund-Future geringfügig im Minus eröffnet. Im weiteren Tagesverlauf könnten die Anleihen als Gegenreaktion auf die deutlichen Gewinne gestern leicht nachgeben. Insbesondere wenn die Stimmungsindikatoren der EU-Kommission nach der Enttäuschung durch den gestrigen Einkaufsmanagerindex weiter zulegen würden, könnten Anleihen leicht abgeben.
Damit habe er zu einem freundlichen Bondmarkt in Europa beigetragen. Der Renditerückgang sei dabei über alle Laufzeiten nahezu gleich ausgefallen. Aber auch die US-Anleihen hätten vor dem Hintergrund des schwächeren Einkaufsmanagerindex und von Meldungen, wonach die Bank of Japan den Yen gestützt habe, zulegen können. Sie hätten die europäischen Anleihen damit weiter beflügelt.
Heute würden die Stimmungsindikatoren der EU-Kommission veröffentlicht. Dabei werde sowohl bei den Geschäftsklimaindices als auch beim Verbrauchervertrauen ein leichter Anstieg erwartet. Die aktuelle 10-jährige Bundesanleihe solle heute um 9 Mrd. Euro aufgestockt werden. Nachdem die Befürchtungen hinsichtlich einer schnellen Zinserhöhung von Seiten der EZB weitgehend aus den Märkten gewichen seien, könnten die Papiere auf eine gute Nachfrage stoßen.
Nachdem die US-Anleihen im heutigen asiatischen Handel leicht nachgegeben hätten, habe auch der Bund-Future geringfügig im Minus eröffnet. Im weiteren Tagesverlauf könnten die Anleihen als Gegenreaktion auf die deutlichen Gewinne gestern leicht nachgeben. Insbesondere wenn die Stimmungsindikatoren der EU-Kommission nach der Enttäuschung durch den gestrigen Einkaufsmanagerindex weiter zulegen würden, könnten Anleihen leicht abgeben.
