Euro-Anleihen verschlechtert
02.01.04 10:43
WGZ-Bank
Am letzten Handelstag des Jahres in Europa gaben die Anleihen am Dienstag erneut nach, so die Analysten der WGZ-Bank.
Die Rendite der 10-jährigen Benchmark habe damit nach einem bewegten Jahr zum Jahresschluss mit 4,29% nur wenig über der Rendite zum Vorjahresultimo von 4,20% gelegen. In den USA seien die Märkte auch an Silvester geöffnet gewesen, allerdings sei es nur zu geringen Bewegungen gekommen. Mit einem Plus von 7,4% jährlich habe sich das Geldmengenwachstum im Euroraum im November etwas stärker als erwartet abgeschwächt.
Der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago sei im Dezember etwas stärker zurückgegangen als erwartet. Mit einem Indexstand von 59,2 Punkten liege er aber noch weit im expansiven Bereich. Auch das vom Conference Board ermittelte Verbrauchervertrauen habe die Erwartungen nicht erreichen können und sei leicht zurückgegangen. Während hierbei die Beurteilung der aktuellen Lage deutlich negativer als vor einem Monat ausgefallen sei, habe sich die Erwartungskomponente kräftig belebt. Besser als vermutet hätten sich dagegen die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe entwickelt, die in der Woche vom 27. Dezember auf den tiefsten Stand seit Anfang 2001 gerutscht seien. Dies lasse für das Verbrauchervertrauen in den kommenden Monaten eine Belebung erwarten, denn das drängendste Problem für die Konsumenten sei nach wie vor die Sorge um den Arbeitsplatz.
Heute stünden vor allem die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe im Blickpunkt der Finanzmärkte. Am Vormittag würden die Indices für einzelne europäische Länder und den Euroraum insgesamt veröffentlicht. Während bei den europäischen Indices noch deutlicher Spielraum nach oben bestehe, habe der ISM-Index in den USA zuletzt einen Rekordstand erreicht, so dass ein Rückgang nicht überraschen sollte. Auch die nationalen Geschäftsklimaindices würden eine Verbesserung der Lagebeurteilung in Euroland erwarten lassen, während in den USA die regionalen Indikatoren keine eindeutige Richtung vorgäben.
Im asiatischen Handel hätten US-Treasuries heute Morgen leicht nachgegeben, so dass auch die europäischen Märkte mit einem kleinen Minus eröffnet hätten. Bei einem erneut nur sehr dünnen Handel dürften sich heute die Bewegungen an den Anleihemärkten in Grenzen halten.
Die Rendite der 10-jährigen Benchmark habe damit nach einem bewegten Jahr zum Jahresschluss mit 4,29% nur wenig über der Rendite zum Vorjahresultimo von 4,20% gelegen. In den USA seien die Märkte auch an Silvester geöffnet gewesen, allerdings sei es nur zu geringen Bewegungen gekommen. Mit einem Plus von 7,4% jährlich habe sich das Geldmengenwachstum im Euroraum im November etwas stärker als erwartet abgeschwächt.
Heute stünden vor allem die Einkaufsmanagerindices für das Verarbeitende Gewerbe im Blickpunkt der Finanzmärkte. Am Vormittag würden die Indices für einzelne europäische Länder und den Euroraum insgesamt veröffentlicht. Während bei den europäischen Indices noch deutlicher Spielraum nach oben bestehe, habe der ISM-Index in den USA zuletzt einen Rekordstand erreicht, so dass ein Rückgang nicht überraschen sollte. Auch die nationalen Geschäftsklimaindices würden eine Verbesserung der Lagebeurteilung in Euroland erwarten lassen, während in den USA die regionalen Indikatoren keine eindeutige Richtung vorgäben.
Im asiatischen Handel hätten US-Treasuries heute Morgen leicht nachgegeben, so dass auch die europäischen Märkte mit einem kleinen Minus eröffnet hätten. Bei einem erneut nur sehr dünnen Handel dürften sich heute die Bewegungen an den Anleihemärkten in Grenzen halten.
