Enttäuschende Konjunkturdaten
26.07.02 16:14
Sachsen LB
Die zurückliegende Woche brachte insgesamt enttäuschende Konjunkturdaten, so die Analysten von der Sachsen LB.
In Deutschland habe der unerwartete Rückgang des ifo-Geschäftsklimas negativ überrascht. Die inländische Nachfrage bleibe schwach und lasse eine durchgreifende Erholung erst im vierten Quartal oder zu Beginn des kommenden Jahres erwarten. Die Inflationsentwicklung verlaufe weiterhin auf einem sehr niedrigem Niveau, im Juli habe sich die Teuerungsrate nach vorläufigen Zahlen lediglich von 0,7% auf 0,8% erhöht. In den USA hätten die "durables" enttäuscht. Die den Investitionen vorauslaufenden Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter seien überraschend deutlich um 3,8% im Juni zurückgegangen.
In der kommenden Woche dürfe die EZB-Sitzung interessant werden. Man erwarte jedoch auch nach dem Zinsschritt der schweizerischen Notenbank keine Andeutungen in Richtung lockerer Geldpolitik. In Euroland stünden außerdem die Reuters-Einkaufsmanagerindizes für den Juli auf der Agenda. In den USA würden das BIP-Wachstum im zweiten Quartal bekannt gegeben, mit den ISM-Indikatoren und dem Verbrauchervertrauen stünden weitere wichtige Daten zur Veröffentlichung an.
In Deutschland habe der unerwartete Rückgang des ifo-Geschäftsklimas negativ überrascht. Die inländische Nachfrage bleibe schwach und lasse eine durchgreifende Erholung erst im vierten Quartal oder zu Beginn des kommenden Jahres erwarten. Die Inflationsentwicklung verlaufe weiterhin auf einem sehr niedrigem Niveau, im Juli habe sich die Teuerungsrate nach vorläufigen Zahlen lediglich von 0,7% auf 0,8% erhöht. In den USA hätten die "durables" enttäuscht. Die den Investitionen vorauslaufenden Auftragseingänge für langlebige Wirtschaftsgüter seien überraschend deutlich um 3,8% im Juni zurückgegangen.
In der kommenden Woche dürfe die EZB-Sitzung interessant werden. Man erwarte jedoch auch nach dem Zinsschritt der schweizerischen Notenbank keine Andeutungen in Richtung lockerer Geldpolitik. In Euroland stünden außerdem die Reuters-Einkaufsmanagerindizes für den Juli auf der Agenda. In den USA würden das BIP-Wachstum im zweiten Quartal bekannt gegeben, mit den ISM-Indikatoren und dem Verbrauchervertrauen stünden weitere wichtige Daten zur Veröffentlichung an.
