Emerging Markets ruhig
19.02.04 13:42
WGZ-Bank
Aufgrund eines Feiertages in den USA am Montag startete der Emerging Markets Handel ruhig in diese Woche, so die Analysten der WGZ-Bank.
Im weiteren Wochenverlauf hätten insbesondere die Anleihen im Dollarsegment aber deutlich schwächer tendiert, wobei dort in erster Linie die schlechter bewerteten Bonitäten betroffen seien. Euroanleihen hätten diese Entwicklung allerdings nur begrenzt nachvollzogen.
Nachdem Argentinien bereits von den Finanzminister der G7 und speziell der USA aufgefordert worden sei, den Prozess der Schuldenrestrukturierung voranzutreiben, habe Finanzminister Eichel während eines Argentinienbesuchs nochmals deutlich auf eine Änderung des Umschuldungsvorschlags und eine Beschleunigung des Verfahrens gedrängt. In dieser Woche habe der IWF seine zweite Überprüfung der Zielerreichung im Rahmen des Kreditvertrages begonnen. Die argentinische Regierung wünsche sich einen Abschluss bis Anfang März, um die am 9. März anstehende Zahlung von 3,1 Mrd. US-Dollar nicht aus den Währungsreserven zahlen bzw. einen Zahlungsausfall eingehen zu müssen.
Wie vom Markt erwartet, habe die brasilianische Zentralbank die Leitzinsen nicht weiter gesenkt, nachdem sie während der letzten Wochen habe erkennen lassen, dass sie von ihrer bisher verfolgten sehr expansiven Geldpolitik abzurücken beginne. Auch die zum Ende der letzten Woche veröffentlichte leicht erhöhte Inflationsrate für Januar habe bereits gegen eine weitere Senkung der Notenbankzinsen gedeutet. Kursbelastung sei in dieser Woche von einem Korruptionsskandal aus dem Umfeld des Kabinett-Chefs Dirceu ausgegangen, der als zentrale Figur in der Regierung Präsident Lulas gelte. Das Rücktrittangebot Dirceus sei von Lula aber abgelehnt worden.
Im weiteren Wochenverlauf hätten insbesondere die Anleihen im Dollarsegment aber deutlich schwächer tendiert, wobei dort in erster Linie die schlechter bewerteten Bonitäten betroffen seien. Euroanleihen hätten diese Entwicklung allerdings nur begrenzt nachvollzogen.
Nachdem Argentinien bereits von den Finanzminister der G7 und speziell der USA aufgefordert worden sei, den Prozess der Schuldenrestrukturierung voranzutreiben, habe Finanzminister Eichel während eines Argentinienbesuchs nochmals deutlich auf eine Änderung des Umschuldungsvorschlags und eine Beschleunigung des Verfahrens gedrängt. In dieser Woche habe der IWF seine zweite Überprüfung der Zielerreichung im Rahmen des Kreditvertrages begonnen. Die argentinische Regierung wünsche sich einen Abschluss bis Anfang März, um die am 9. März anstehende Zahlung von 3,1 Mrd. US-Dollar nicht aus den Währungsreserven zahlen bzw. einen Zahlungsausfall eingehen zu müssen.
Wie vom Markt erwartet, habe die brasilianische Zentralbank die Leitzinsen nicht weiter gesenkt, nachdem sie während der letzten Wochen habe erkennen lassen, dass sie von ihrer bisher verfolgten sehr expansiven Geldpolitik abzurücken beginne. Auch die zum Ende der letzten Woche veröffentlichte leicht erhöhte Inflationsrate für Januar habe bereits gegen eine weitere Senkung der Notenbankzinsen gedeutet. Kursbelastung sei in dieser Woche von einem Korruptionsskandal aus dem Umfeld des Kabinett-Chefs Dirceu ausgegangen, der als zentrale Figur in der Regierung Präsident Lulas gelte. Das Rücktrittangebot Dirceus sei von Lula aber abgelehnt worden.
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