Emerging Markets mit Korrektur
16.01.04 12:48
WGZ-Bank
Nach der fulminanten Rallye seit Jahresbeginn hat die Emission von insgesamt 5,75 Mrd. US-Dollar und 1,5 Mrd. Euro für eine Korrektur an den Emerging Markets gesorgt, so die Analysten der WGZ-Bank.
Dabei hätten sich die Spreads über nahezu alle Subindices hinweg ausgeweitet, so dass sich der Renditeaufschlag des Gesamtmarkts um 12 Basispunkte ausgeweitet habe. In dem allgemein noch freundlichen Marktumfeld dürfte dies aber nur eine technische Korrektur gewesen sein.
Argentinien habe sich am Wochenende in der Diskussion mit den Anleihegläubigern erneut nicht bereit gezeigt, von seinem Umstrukturierungsvorschlag abzuweichen. Derweil hätten sich in dieser Woche die größten Interessenvertretungsgesellschaften zusammengeschlossen. Die ABC, die italienische TFA und die deutsche Gesellschaft Abra hätten sich zum Global Committee of Argentina Bondholders zusammengeschlossen, das ca. die Hälfte des außerhalb Argentiniens gehaltenen ausgefallenen Anleihevolumens umfasse.
Das GCAB könne nach eigener Aussage im Namen der vertretenen Anleihegläubiger einen Abschluss mit Argentinien aushandeln. Die argentinische Regierung hingegen zeige sich bisher nicht bereit, mit der GCAB Verhandlungen aufzunehmen und bestreite ihren Status als Handlungsbevollmächtigter der Anleihebesitzer. Lediglich die Abra werde von Argentinien anerkannt. US-amerikanische Anleger wollten angesichts der anhaltenden Verzögerungen durch die argentinische Regierung gerichtlich erwirken, dass die Zahlungen Argentiniens an den IWF beschlagnahmt würden, was in einen Zahlungsausfall auch gegenüber dem Währungsfonds münden würde.
Dabei hätten sich die Spreads über nahezu alle Subindices hinweg ausgeweitet, so dass sich der Renditeaufschlag des Gesamtmarkts um 12 Basispunkte ausgeweitet habe. In dem allgemein noch freundlichen Marktumfeld dürfte dies aber nur eine technische Korrektur gewesen sein.
Argentinien habe sich am Wochenende in der Diskussion mit den Anleihegläubigern erneut nicht bereit gezeigt, von seinem Umstrukturierungsvorschlag abzuweichen. Derweil hätten sich in dieser Woche die größten Interessenvertretungsgesellschaften zusammengeschlossen. Die ABC, die italienische TFA und die deutsche Gesellschaft Abra hätten sich zum Global Committee of Argentina Bondholders zusammengeschlossen, das ca. die Hälfte des außerhalb Argentiniens gehaltenen ausgefallenen Anleihevolumens umfasse.
Das GCAB könne nach eigener Aussage im Namen der vertretenen Anleihegläubiger einen Abschluss mit Argentinien aushandeln. Die argentinische Regierung hingegen zeige sich bisher nicht bereit, mit der GCAB Verhandlungen aufzunehmen und bestreite ihren Status als Handlungsbevollmächtigter der Anleihebesitzer. Lediglich die Abra werde von Argentinien anerkannt. US-amerikanische Anleger wollten angesichts der anhaltenden Verzögerungen durch die argentinische Regierung gerichtlich erwirken, dass die Zahlungen Argentiniens an den IWF beschlagnahmt würden, was in einen Zahlungsausfall auch gegenüber dem Währungsfonds münden würde.
