Elephant Seven Ausstieg empfohlen
27.08.04 15:42
SdK AktionärsNews
Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten Aktionären bei Kursen um 0,8 Euro dringend zum Ausstieg aus der Elephant Seven-Aktie.
Wie von den Experten bereits nach der letztjährigen Hauptversammlung befürchtet, schwimme die Elephant Seven AG auch ein Jahr danach meilenweit entfernt vom "sicheren Ufer“ eines profitablen Geschäfts.
Entgegen den Versprechungen des Vorstands auf der HV müssten die Aktionäre im abgelaufenen Geschäftsjahr (Geschäftsjahresende 31. März) bei einem weit unter den Prognosen (17 Mio. Euro) liegenden Umsatz von 12,5 Mio. Euro wieder ein tiefrotes Ergebnis von diesmal -2,5 Mio. Euro hinnehmen. Noch schlimmer stelle sich die Situation aber im ersten Quartal dar. Entgegen den Vorstandsträumen eines wachsenden Umsatzes und schwarzer Zahlen im Jahr 2004 schrumpfe der Umsatz um 18% auf gerade einmal 2,56 Mio. Euro bei einem Verlust von 0,6 Mio. Euro, und auch die Liquidität reduziere sich von Quartal zu Quartal und betrage per 30. Juni 1,59 Mio. Euro. Begründet werde diese desaströse Situation mit "immer längeren Entscheidungsprozessen seitens der Auftraggeber“.
Entgegen diesen Ausreden beurteilen die Experten von "SdK AktionärsNews" die Schieflage im Hause Elephant Seven vorwiegend als hausgemacht. Mit der Strategie, über Jahre hinweg auch bei mauer Auftragslage Personal vorzuhalten (156 Mitarbeiter per 31. März 2004), damit bei einer eventuellen Konjunkturwende genügend Leute zur Verfügung stünden, sei der jetzt ausscheidende Firmengründer und Vorstandsvorsitzende Raimund Alt klar gescheitert. Aber auch die im letzten Jahr vollzogene Fusion der börsennotierten digital advertisung AG mit der maroden elephant seven GmbH und der anschließenden Umfirmierung in Elephant Seven AG habe die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen können. Weder der erhoffte Umsatzzuwachs noch der prognostizierte Kundenzuwachs habe annähernd realisiert werden können. Hier zeige sich einmal mehr, dass aus der Hochzeit zweier Blinder kein Adlerauge entstehen könne.
Der neue Alleinvorstand Horst Wagner, Firmengründer der eingebrachten elephant seven GmbH, solle jetzt das Unternehmen retten. Wie es in der Ad-hoc-Meldung vom vergangenen Mittwoch heiße, sollten jetzt "weitere Maßnahmen zur Strukturverbesserung des Unternehmens“ durchgeführt werden. "Meine Zielsetzung und vorherrschende Aufgabe der nächsten Monate ist es, Elephant Seven zurück in die Gewinnzone zu führen“, lasse sich Wagner zitieren.
Die Experten von "SdK AktionärsNews" bleiben trotz dieser Angaben skeptisch. Wagner dürfte zuerst daran gelegen sein, die von ihm an die elephant seven GmbH ausgereichten Darlehen zurückzuführen, was dann die sowieso schon knappe Unternehmenskasse zusätzlich belasten sollte. Zudem bestünden aus Sicht der Experten erhebliche Zweifel, ob ein Vorstand, der in den letzten Jahren vorwiegend Geld verbrannt habe, jetzt als Sanierer erfolgreich sein könne.
Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten Aktionären bei Kursen um 0,8 Euro dringend zum Ausstieg aus der Elephant Seven-Aktie.
Wie von den Experten bereits nach der letztjährigen Hauptversammlung befürchtet, schwimme die Elephant Seven AG auch ein Jahr danach meilenweit entfernt vom "sicheren Ufer“ eines profitablen Geschäfts.
Entgegen den Versprechungen des Vorstands auf der HV müssten die Aktionäre im abgelaufenen Geschäftsjahr (Geschäftsjahresende 31. März) bei einem weit unter den Prognosen (17 Mio. Euro) liegenden Umsatz von 12,5 Mio. Euro wieder ein tiefrotes Ergebnis von diesmal -2,5 Mio. Euro hinnehmen. Noch schlimmer stelle sich die Situation aber im ersten Quartal dar. Entgegen den Vorstandsträumen eines wachsenden Umsatzes und schwarzer Zahlen im Jahr 2004 schrumpfe der Umsatz um 18% auf gerade einmal 2,56 Mio. Euro bei einem Verlust von 0,6 Mio. Euro, und auch die Liquidität reduziere sich von Quartal zu Quartal und betrage per 30. Juni 1,59 Mio. Euro. Begründet werde diese desaströse Situation mit "immer längeren Entscheidungsprozessen seitens der Auftraggeber“.
Der neue Alleinvorstand Horst Wagner, Firmengründer der eingebrachten elephant seven GmbH, solle jetzt das Unternehmen retten. Wie es in der Ad-hoc-Meldung vom vergangenen Mittwoch heiße, sollten jetzt "weitere Maßnahmen zur Strukturverbesserung des Unternehmens“ durchgeführt werden. "Meine Zielsetzung und vorherrschende Aufgabe der nächsten Monate ist es, Elephant Seven zurück in die Gewinnzone zu führen“, lasse sich Wagner zitieren.
Die Experten von "SdK AktionärsNews" bleiben trotz dieser Angaben skeptisch. Wagner dürfte zuerst daran gelegen sein, die von ihm an die elephant seven GmbH ausgereichten Darlehen zurückzuführen, was dann die sowieso schon knappe Unternehmenskasse zusätzlich belasten sollte. Zudem bestünden aus Sicht der Experten erhebliche Zweifel, ob ein Vorstand, der in den letzten Jahren vorwiegend Geld verbrannt habe, jetzt als Sanierer erfolgreich sein könne.
Die Experten von "SdK AktionärsNews" raten Aktionären bei Kursen um 0,8 Euro dringend zum Ausstieg aus der Elephant Seven-Aktie.
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