E.ON noch nicht kaufen
14.11.02 12:32
Sparkasse Bremen
Die Aktie der E.ON AG (WKN 761440) findet sich bei den Analysten der Sparkasse Bremen zunächst nur auf der Beobachtungsliste wieder.
Das Betriebsergebnis sei in den ersten neun Monaten 2002 um 36% auf 3.178 Mio. Euro gestiegen. Ausschlaggebend dafür sei vor allem die Verbesserung des Betriebsergebnisses von E.ON Energie um 52% auf 2.286 Mio. Euro gewesen.
Im Gesamtjahr werde sich diese - auch durch Erstkonsolidierungseffekte geprägte - hohe Steigerungsrate deutlich abschwächen. Dennoch rechne E.ON für das Geschäftsjahr 2002 damit, das Betriebsergebnis gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres noch einmal spürbar zu steigern.
Vor dem Hintergrund signifikanter Veränderungen im Marktumfeld des britischen Tochterunternehmens Powergen müsse E.ON gemäß US-GAAP 2,4 Mrd. Euro des beim Erwerb von Powergen entstandenen Goodwills abschreiben. Diese Wertanpassung belaste als einmaliger Effekt das neutrale Ergebnis, beeinträchtige aber nicht den Cashflow.
Trotz der Wertberichtigung habe der Konzernüberschuss in den ersten neun Monaten 2002 mit 2.910 Mio. Euro um 100% über dem Vorjahreswert gelegen. Der Umsatz sei um 15% auf 25.736 Mio. Euro gesunken. Im Konzern-Überschuss schlagen sich die umfangreichen Beteiligungsveräußerungen positiv nieder. Gegenläufig wirken sich die Wertberichtigungen auf den Powergen-Goodwill und die bereits zum 30. Juni 2002 vorgenommene Abwertung der HypoVereinsbank-Aktien aus.
Aufgrund der unbefriedigenden Marktentwicklung erwarte das Researchteam, dass E.ON aus der erstmaligen Konsolidierung von Powergen in diesem Jahr eine leichte Belastung des Konzern-Betriebsergebnisses ausweisen müsse. Zusammen mit Powergen habe E.ON bereits eine Reihe von Gegenmaßnahmen eingeleitet, um das Ergebnis zu stabilisieren. Die Maßnahmen umfassen die Reduzierung der Kosten in Großbritannien und in den USA sowie die Rückführung der Investitionen in Argentinien auf ein Minimum.
Der Bericht für das dritte Quartal 2002 sei positiv ausgefallen. Allerdings müsse noch ein erhebliches Akquisitionsvolumen bereinigt werden, was den Wert noch belaste.
Die Analysten der Sparkasse Bremen sind "ON" und beobachten die Aktien von E.ON weiter.
Das Betriebsergebnis sei in den ersten neun Monaten 2002 um 36% auf 3.178 Mio. Euro gestiegen. Ausschlaggebend dafür sei vor allem die Verbesserung des Betriebsergebnisses von E.ON Energie um 52% auf 2.286 Mio. Euro gewesen.
Im Gesamtjahr werde sich diese - auch durch Erstkonsolidierungseffekte geprägte - hohe Steigerungsrate deutlich abschwächen. Dennoch rechne E.ON für das Geschäftsjahr 2002 damit, das Betriebsergebnis gegenüber dem hohen Niveau des Vorjahres noch einmal spürbar zu steigern.
Trotz der Wertberichtigung habe der Konzernüberschuss in den ersten neun Monaten 2002 mit 2.910 Mio. Euro um 100% über dem Vorjahreswert gelegen. Der Umsatz sei um 15% auf 25.736 Mio. Euro gesunken. Im Konzern-Überschuss schlagen sich die umfangreichen Beteiligungsveräußerungen positiv nieder. Gegenläufig wirken sich die Wertberichtigungen auf den Powergen-Goodwill und die bereits zum 30. Juni 2002 vorgenommene Abwertung der HypoVereinsbank-Aktien aus.
Aufgrund der unbefriedigenden Marktentwicklung erwarte das Researchteam, dass E.ON aus der erstmaligen Konsolidierung von Powergen in diesem Jahr eine leichte Belastung des Konzern-Betriebsergebnisses ausweisen müsse. Zusammen mit Powergen habe E.ON bereits eine Reihe von Gegenmaßnahmen eingeleitet, um das Ergebnis zu stabilisieren. Die Maßnahmen umfassen die Reduzierung der Kosten in Großbritannien und in den USA sowie die Rückführung der Investitionen in Argentinien auf ein Minimum.
Der Bericht für das dritte Quartal 2002 sei positiv ausgefallen. Allerdings müsse noch ein erhebliches Akquisitionsvolumen bereinigt werden, was den Wert noch belaste.
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