E.ON langfristig interessant
02.03.01 00:00
Credit Lyonnais
Nach Auffassung der Analysten der französischen Bank Credit Lyonnais verfügt die Aktie von E.ON (WKN 761440) langfristig über gute Kurschancen.
Der Aktienkurs des aus der Fusion von Viag und Veba hervorgegangenen Energieversorgers befinde sich seit Ende letzten Jahres zwar auf einem Abwärtstrend. Diese Entwicklung widerspreche jedoch den Fundamentaldaten. Ausgestattet mit ausreichend Liquidität, würde der Expansionskurs momentan weiter eingehalten, denn Ende der vergangenen Woche habe der Konzern dem schwedischen Energieversorger Sydkraft ein Übernahmeangebot unterbreitet. Außerdem befinde man sich in Übernahmenverhandlungen mit der britischen Powergen.
Nach Einschätzung der Experten liege die schlechte Kursentwicklung jedoch genau an dieser Akquisitionsstrategie. Die Märkte sind unzufrieden mit den Expansionsbestrebungen der Düsseldorfer, so der zuständige Analyst Andreas Thielen. Demnach sei das Übernahmeangebot an Sydkraft aus Sicht der Märkte viel zu hoch ausgefallen. Ähnliche Befürchtungen äußert der Experte auch hinsichtlich des angestrebten Kaufs von Powergen. Außerdem würde die Auswahl der Übernahmekandidaten kritisiert.
Allerdings zeigten die Analysten der verschieden Investmenthäuser in dem Punkt Einigkeit, dass die Gesellschaft im Stromsektor ihre kritische Größe erreicht hätte. Neue Übernahmen dürften daher nicht mehr unter existentiellen Aspekten betrachtet werden, andere wirtschaftliche Kriterien wie Synergie seien ebenfalls zu berücksichtigen.
Trotz der augenblicklich negativen Kursentwicklung dürfte der DAX-Titel langfristig wieder deutliche Kurszuwächse verzeichnen. Das Papier sei gegenwärtig deutlich unterbewertet.
Der Aktienkurs des aus der Fusion von Viag und Veba hervorgegangenen Energieversorgers befinde sich seit Ende letzten Jahres zwar auf einem Abwärtstrend. Diese Entwicklung widerspreche jedoch den Fundamentaldaten. Ausgestattet mit ausreichend Liquidität, würde der Expansionskurs momentan weiter eingehalten, denn Ende der vergangenen Woche habe der Konzern dem schwedischen Energieversorger Sydkraft ein Übernahmeangebot unterbreitet. Außerdem befinde man sich in Übernahmenverhandlungen mit der britischen Powergen.
Allerdings zeigten die Analysten der verschieden Investmenthäuser in dem Punkt Einigkeit, dass die Gesellschaft im Stromsektor ihre kritische Größe erreicht hätte. Neue Übernahmen dürften daher nicht mehr unter existentiellen Aspekten betrachtet werden, andere wirtschaftliche Kriterien wie Synergie seien ebenfalls zu berücksichtigen.
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