E.ON kaufen
01.09.03 11:22
Sparkasse Essen
Die Analysten der Sparkasse Essen stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) mit "kaufen" ein.
Am 14. August 2003 habe E.ON seine neue Strategie für die nächsten 3 Jahre vorgestellt. Unter dem Titel "ON*Top" möchte sich das Versorgungsunternehmen strategisch neu orientieren. Das große Ziel laute: Erstens 1 Mrd. Euro Kosteneinsparungen bis 2006 und zweitens 10% Unternehmenswertsteigerung.
Durch die nun abgeschlossene Übernahme von Ruhrgas durch E.ON, fokussiere sich der Versorger nun stärker auf die Bereiche Strom und Gas. In diesem Zusammenhang seien große Randaktivitäten veräußert worden. Neben Viterra, Degussa, Gelsenwasser seien noch weitere kleinere Beteiligungen an regionalen Versorgern abgestoßen worden. Diese Desinvestitionen in Höhe von 9 Mrd. Euro sollten direkt reininvestiert werden. Mit diesem Geld möchte E.ON weitere Akquisitionen in Höhe von 8 bis 10 Mrd. Euro vornehmen, neben den bereits geplanten Finanzinvestments in Höhe von 8,8 Mrd. Euro. Dabei möchte man sich auf den europäischen Markt beschränken und das Kerngeschäft mit kleineren und mittleren Übernahmen stärken.
1 Mrd. Euro Kosteneinsparungen innerhalb von 3 Jahren schienen äußerst optimistisch, aber dennoch realistisch, da sich Synergieeffekte bei der Fusion von VEBA/VIAG innerhalb von 3 Jahren auf 700 Mio. Euro Einsparungen belaufen hätten. 250 Mio. Euro sollten durch Personalabbau (3500 Mitarbeiter) eingespart werden. Die übrigen Einsparungen (750 Mio. Euro) würden sich auf die Bereiche Optimierung der Wartung und Vertriebsstrukturen sowie den Synergieeffekten im Energieträgereinkauf verteilen. Hier helfe vor allen Dingen die Ruhrgasübernahme. Mit der Beteiligung an Gazprom verfüge man hier über gute Lieferbeziehungen zum russischen Gasmarkt.
Im Vergleich zu RWE setze E.ON in erster Linie auf Strom und Gas, während RWE zusätzlich das Wassergeschäft und Entsorgung favorisiere. Allerdings sei man sich bei E.ON sicher, dass Endkunden die Lieferung von Strom und Gas aus einer Hand positiv bewerten würden - die Wasserversorgung aber nur eine untergeordnete Rolle spiele.
Die neue Ausrichtung auf die beiden Kernfelder Strom und Gas würden laut WestLB bewirken, dass der faire Wert je Aktie sogar bei 63 Euro liegen dürfte. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass E.ON mit einem Risikoabschlag zu bewerten sei. Als Gründe seien hier anzuführen, dass der Versorgersektor den breiten Markt in einer Aufwärtsbewegung nicht outperformen werde. Des weiteren seien die Erfolge des ON*Top-Programmes erst nach und nach bis 2006 zu realisieren. Bei der Umstrukturierung des Portfolios sei es unsicher, ob die möglichen Akquisitionen nicht eventuell mit zu hohen Prämien erkauft werden müssten.
E.ON fokussiere sich auf die Bereiche Strom und Gas. Mit dieser Doppelstrategie positioniere sich E.ON als Global Player auf zwei Energiemärkten gleichzeitig. Das führe natürlich zu einen Risikoausgleich. Während im Jahr 2000 noch 37% des Gewinns durch Randaktivitäten (Chemie, Immobilien) generiert worden sei, falle dieser Anteil im 1. HJ 2003 auf 8% zurück. Die Rating-Agenturen S&P und Moody's würden E.ON weiterhin als sehr sicheren Wert sehen ("AA-" S&P; "A1" Moody's). Im Vergleich zu europäischen Konkurrenten wie RWE, ENEL oder Endesa, stehe E.ON besser da. Nur die französische EdF schneide besser ab.
Für Privatanleger sei weiterhin von Bedeutung, dass die Dividenden(-Schätzungen) weiter ansteigen würden. 2002: 1,75 Euro, 2003e: 2,00 Euro, 2004e: 2,20 Euro, 2005e: 2,40 Euro. Das entspreche einer Dividendenrendite von 4,2% im Jahre 2003 und sogar 5,1% im Jahre 2005. Des weiteren sei E.ON mit einem KGV von 11,4 (2003e), 10,8 (2004e) und 10,2 (2005e) moderat bewertet. Mit der hohen Divendenrendite und dem KGV von 11,3 sollte die Aktie von E.ON gut nach unten abgesichert sein. Man bewerte die Aktie deutlich defensiver als den Gesamtmarkt.
Die Analysten der Sparkasse Essen empfehlen die Aktie von E.ON zu kaufen.
Am 14. August 2003 habe E.ON seine neue Strategie für die nächsten 3 Jahre vorgestellt. Unter dem Titel "ON*Top" möchte sich das Versorgungsunternehmen strategisch neu orientieren. Das große Ziel laute: Erstens 1 Mrd. Euro Kosteneinsparungen bis 2006 und zweitens 10% Unternehmenswertsteigerung.
Durch die nun abgeschlossene Übernahme von Ruhrgas durch E.ON, fokussiere sich der Versorger nun stärker auf die Bereiche Strom und Gas. In diesem Zusammenhang seien große Randaktivitäten veräußert worden. Neben Viterra, Degussa, Gelsenwasser seien noch weitere kleinere Beteiligungen an regionalen Versorgern abgestoßen worden. Diese Desinvestitionen in Höhe von 9 Mrd. Euro sollten direkt reininvestiert werden. Mit diesem Geld möchte E.ON weitere Akquisitionen in Höhe von 8 bis 10 Mrd. Euro vornehmen, neben den bereits geplanten Finanzinvestments in Höhe von 8,8 Mrd. Euro. Dabei möchte man sich auf den europäischen Markt beschränken und das Kerngeschäft mit kleineren und mittleren Übernahmen stärken.
1 Mrd. Euro Kosteneinsparungen innerhalb von 3 Jahren schienen äußerst optimistisch, aber dennoch realistisch, da sich Synergieeffekte bei der Fusion von VEBA/VIAG innerhalb von 3 Jahren auf 700 Mio. Euro Einsparungen belaufen hätten. 250 Mio. Euro sollten durch Personalabbau (3500 Mitarbeiter) eingespart werden. Die übrigen Einsparungen (750 Mio. Euro) würden sich auf die Bereiche Optimierung der Wartung und Vertriebsstrukturen sowie den Synergieeffekten im Energieträgereinkauf verteilen. Hier helfe vor allen Dingen die Ruhrgasübernahme. Mit der Beteiligung an Gazprom verfüge man hier über gute Lieferbeziehungen zum russischen Gasmarkt.
Die neue Ausrichtung auf die beiden Kernfelder Strom und Gas würden laut WestLB bewirken, dass der faire Wert je Aktie sogar bei 63 Euro liegen dürfte. Allerdings sei zu berücksichtigen, dass E.ON mit einem Risikoabschlag zu bewerten sei. Als Gründe seien hier anzuführen, dass der Versorgersektor den breiten Markt in einer Aufwärtsbewegung nicht outperformen werde. Des weiteren seien die Erfolge des ON*Top-Programmes erst nach und nach bis 2006 zu realisieren. Bei der Umstrukturierung des Portfolios sei es unsicher, ob die möglichen Akquisitionen nicht eventuell mit zu hohen Prämien erkauft werden müssten.
E.ON fokussiere sich auf die Bereiche Strom und Gas. Mit dieser Doppelstrategie positioniere sich E.ON als Global Player auf zwei Energiemärkten gleichzeitig. Das führe natürlich zu einen Risikoausgleich. Während im Jahr 2000 noch 37% des Gewinns durch Randaktivitäten (Chemie, Immobilien) generiert worden sei, falle dieser Anteil im 1. HJ 2003 auf 8% zurück. Die Rating-Agenturen S&P und Moody's würden E.ON weiterhin als sehr sicheren Wert sehen ("AA-" S&P; "A1" Moody's). Im Vergleich zu europäischen Konkurrenten wie RWE, ENEL oder Endesa, stehe E.ON besser da. Nur die französische EdF schneide besser ab.
Für Privatanleger sei weiterhin von Bedeutung, dass die Dividenden(-Schätzungen) weiter ansteigen würden. 2002: 1,75 Euro, 2003e: 2,00 Euro, 2004e: 2,20 Euro, 2005e: 2,40 Euro. Das entspreche einer Dividendenrendite von 4,2% im Jahre 2003 und sogar 5,1% im Jahre 2005. Des weiteren sei E.ON mit einem KGV von 11,4 (2003e), 10,8 (2004e) und 10,2 (2005e) moderat bewertet. Mit der hohen Divendenrendite und dem KGV von 11,3 sollte die Aktie von E.ON gut nach unten abgesichert sein. Man bewerte die Aktie deutlich defensiver als den Gesamtmarkt.
Die Analysten der Sparkasse Essen empfehlen die Aktie von E.ON zu kaufen.
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