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Sa, 18. April 2026, 12:26 Uhr

E.ON SE

WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999

E.ON Outperformer


05.12.03 17:02
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) nach wie vor mit "Outperformer" ein.

Das Management gehe davon aus, im laufenden Geschäftsjahr den Überschuss "deutlich" zu steigern und das Rekordergebnis des Vorjahres übertreffen zu können. Insbesondere die Ergebnisbeiträge des Kerngeschäftes sollten sich nach zuletzt angefallenen Einmalbelastungen bei E.ON Energie operativ verbessern und den signifikanten Rückgang des Degussa-Beitrages ausgleichen können.

Nachdem weitere US-Investments nach Unternehmensangaben bis 2006 auf Eis gelegt worden seien, liege der Investment-Fokus auf Europa. Die Expansion solle daher sowohl über Zukäufe in Osteuropa (Polen, Tschechien und der Slowakei) als auch über den italienischen Energiemarkt erfolgen. Das Investitionsbudget bis 2005 sei um 10 Milliarden auf 26-28 Milliarden Euro aufgestockt worden, wegen dieser Erhöhung könnten wieder vereinzelt Reinvestitionsbefürchtungen aufkommen.

In den kommenden Monaten dürften die Themen EU-weiter Emissionshandel ab 2005 sowie die deutsche Regulierungsbehörde für Strom und Gas für Gesprächsstoff innerhalb der Branche sorgen. Befürchtungen hinsichtlich einer zu starken Regulierung würden vor dem Hintergrund der Thematik der Versorgungssicherheit übertrieben erscheinen, die Auswirkungen insgesamt seien auf dem jetzigen Stand allerdings schwer einzuschätzen. Von größeren Änderungen sei hingegen im Gassektor auszugehen, die Risiken für den Konzern sollten sich jedoch in der Summe als begrenzt darstellen.

Weitere Desinvestments zum Abbau der Verschuldung stünden an. Als nächste Kandidaten aus der Ruhrgas-Transaktion stünden sowohl das österreichische Telekommunikationsunternehmen Connect Austria als auch Union Fenosa auf der Verkaufsliste. Neben EWE (früher Energieversorgung Weser Ems) und Verbundnetz GAS (VNG) stünden Anteile an Degussa und Viterra zur Disposition, die beiden letzteren dürften erst zu späteren Zeitpunkten erfolgen.

Der Anstieg des Strompreises und ein sich beschleunigendes Ergebnismomentum im Kernbereich Energie dürften weiterhin zu den Treibern der Kursentwicklung zählen, da von positiven Revisionen der Konsensusschätzungen ausgegangen werden könne. Zudem sollte der fortschreitende Schuldenabbau im Rahmen der Desinvestments für Unterstützung sorgen. Hinsichtlich der Risiken seien sowohl die bevorstehenden Regulierungsbemühungen des Strom- und Gassektors als auch die Wertvernichtung durch überteuerte Akquisitionen anzuführen.

Aufgrund der guten Aussichten im Kerngeschäft behalten die Analysten der Frankfurter Sparkasse ihre "Outperformer" Einschätzung für die E.ON-Aktie bei. Das Stop-Loss setze man auf 43,00 Euro herauf.





 
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