E.ON Outperformer
12.09.03 16:22
Frankfurter Sparkasse
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von E.ON (DE0007614406/ WKN 761440) weiterhin mit "Outperformer" ein.
Für das laufende Geschäftsjahr stelle das Management für alle Bereiche eine unverändert positive Entwicklung in Aussicht. Sowohl der operative als auch der Nettogewinn sollten in 2003, vorausgesetzt einer Beibehaltung der derzeitigen Steuergesetze, über Vorjahr liegen. Mit einem EBIT-Ziel in Höhe von 6,7 Milliarden Euro bzw. 3,4 Milliarden Euro beim Nettogewinn für 2006 habe das Unternehmen nach Marktmeinung, bezüglich des EBIT, eine eher verhaltene Prognose abgegeben. Das Management habe das Strategie- und Strukturprogramm "on.top" vorgestellt.
Dieses Projekt sehe keine radikale Veränderung, sondern eine Feinjustierung der Konzernstruktur vor. Bisher habe E.ON das operative Geschäft den jeweiligen Töchtern überlassen und die Holding sich auf konzernübergreifende Strategien beschränkt. Nun werde die Holding vermehrt zentrale Entscheidungen treffen. Hierbei würden fünf Zielmärkte definiert, für die künftig die fünf Töchter im jeweiligen Markt zuständig sein sollten: E.ON Energie für Strom- und Gasvertrieb in ganz Europa, PowerGen für Großbritannien, Sydkraft für Skandinavien, LG&E für den mittleren Westen der USA und Ruhrgas für Beschaffung, Transport und Handel von Gas in Europa.
Nachdem US-Investments nach Unternehmensangaben bis 2006 auf Eis gelegt worden seien, liege der Investment-Fokus auf Europa. Die Expansion solle daher sowohl über Zukäufe in Osteuropa (Polen, Tschechien und der Slowakei) als auch über den italienischen Energiemarkt erfolgen. Die Investitionen bis 2005 seien um 10 Milliarden auf 26 bis 28 Milliarden Euro aufgestockt worden, wegen der Erhöhung des Investitionsbudgets könnten allerdings wieder vereinzelt Reinvestitionsbefürchtungen aufkommen. Die künftigen Verbesserungen von einer Milliarde Euro, im Wesentlichen durch das "on.top" Programm, würden in etwa dem Doppelten der Erwartungen entsprechen.
Positiv würden sich die strategische Neufokussierung sowie das Kostensenkungspotenzial durch "on.top" darstellen. Weitere Katalysatoren seien das mögliche Wegfallen des Reinvestitionsabschlages (aufgrund des Expansionsstops in den USA) sowie das Gewinnsteigerungspotenzial mit möglicher Dividendenerhöhung, da E.ON eine zweistellige Erhöhung in Aussicht stelle. Zufriedenstellende Bilanzrelationen sowie relativ geringe Einflüsse hinsichtlich der Währungsseite dürften dies untermauern. Trotz der derzeitigen Fokussierung der Märkte auf Technologiewerte erachte man die E.ON-Aktie als Kerninvestment.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre Einschätzung für die E.ON-Aktie als Outperformer bei. Das Stop-Loss setze man auf 40,50 Euro herauf.
Für das laufende Geschäftsjahr stelle das Management für alle Bereiche eine unverändert positive Entwicklung in Aussicht. Sowohl der operative als auch der Nettogewinn sollten in 2003, vorausgesetzt einer Beibehaltung der derzeitigen Steuergesetze, über Vorjahr liegen. Mit einem EBIT-Ziel in Höhe von 6,7 Milliarden Euro bzw. 3,4 Milliarden Euro beim Nettogewinn für 2006 habe das Unternehmen nach Marktmeinung, bezüglich des EBIT, eine eher verhaltene Prognose abgegeben. Das Management habe das Strategie- und Strukturprogramm "on.top" vorgestellt.
Nachdem US-Investments nach Unternehmensangaben bis 2006 auf Eis gelegt worden seien, liege der Investment-Fokus auf Europa. Die Expansion solle daher sowohl über Zukäufe in Osteuropa (Polen, Tschechien und der Slowakei) als auch über den italienischen Energiemarkt erfolgen. Die Investitionen bis 2005 seien um 10 Milliarden auf 26 bis 28 Milliarden Euro aufgestockt worden, wegen der Erhöhung des Investitionsbudgets könnten allerdings wieder vereinzelt Reinvestitionsbefürchtungen aufkommen. Die künftigen Verbesserungen von einer Milliarde Euro, im Wesentlichen durch das "on.top" Programm, würden in etwa dem Doppelten der Erwartungen entsprechen.
Positiv würden sich die strategische Neufokussierung sowie das Kostensenkungspotenzial durch "on.top" darstellen. Weitere Katalysatoren seien das mögliche Wegfallen des Reinvestitionsabschlages (aufgrund des Expansionsstops in den USA) sowie das Gewinnsteigerungspotenzial mit möglicher Dividendenerhöhung, da E.ON eine zweistellige Erhöhung in Aussicht stelle. Zufriedenstellende Bilanzrelationen sowie relativ geringe Einflüsse hinsichtlich der Währungsseite dürften dies untermauern. Trotz der derzeitigen Fokussierung der Märkte auf Technologiewerte erachte man die E.ON-Aktie als Kerninvestment.
Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre Einschätzung für die E.ON-Aktie als Outperformer bei. Das Stop-Loss setze man auf 40,50 Euro herauf.
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