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Fr, 17. April 2026, 21:02 Uhr

E.ON SE

WKN: ENAG99 / ISIN: DE000ENAG999

E.ON Outperformer


23.05.03 15:44
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von E.ON (ISIN DE0007614406 / WKN 761440) auf "Outperformer" hoch.

E.ON habe ebenso wie der Konkurrent RWE zum 1. Quartal 2003 mit guten Zahlen überraschen können. Unter der erstmaligen Einbeziehung von PowerGen und Ruhrgas (1. Februar) habe der Umsatz um 64 Prozent auf 13,7 Milliarden Euro zulegen können. Der Umsatzausfall in Hinsicht auf die Degussa-Desinvestition habe sich auf 1,9 Milliarden Euro belaufen. Das betriebliche Ergebnis sei um 33 Prozent auf knapp 1,5 Milliarden Euro gestiegen und verteile sich auf die einzelnen Bereiche wie folgt: Energie: 1,07 Milliarden Euro (plus 11 Prozent), Ruhrgas 264 Millionen Euro, PowerGen 155 Millionen Euro, Chemie 89 Millionen Euro (minus 24 Prozent), Gebäudemanagement 55 Millionen Euro sowie Sonstige mit minus 137 Millionen Euro.

Der Konzernüberschuss habe sich wegen Sondereffekten aus dem Vorjahr, wie des Wegfalls von hohen Buchgewinnen und Belastungen bei der Erhöhung der Kernenergierückstellungen, auf 986 Millionen (Vorjahr 3,2 Milliarden) Euro belaufen. Besonders erfreulich sei der Umsatzanstieg bei Ruhrgas um 25 Prozent gewesen, der sich wie bei RWE durch die kalte Witterung begründe.

E.ON habe bis zum August die Auflagen des Bundeswirtschaftsministeriums hinsichtlich der Ruhrgas-Übernahme zu erfüllen. Hierbei seien die Beteiligungen an Bayerngas, Gelsenwasser, Verbundnetzgas, Stadtwerke Bremen sowie EWE zu veräußern, allerdings könne die Frist um sechs weitere Monate verlängert werden. Die Veräußerung des Viterra-Dienstleistungsgeschäfts dürfte in das 2. Quartal einfließen. Unter dem neuen Vorstandsvorsitzenden Dr. Bernotat würden die Integration und Konsolidierung der Neuerwerbungen im Mittelpunkt stehen. Das künftige Wachstum werde aus dem bestehenden Unternehmen heraus generiert werden.

Die angekündigte neue Konzernstrategie bzw. das neu gestartete Struktur- und Strategieprogramm "on.top" würden im August ausführlich erläutert. In letzter Zeit hätten zwei Unsicherheitsfaktoren, die die Entwicklung der E.ON-Aktie aus Investorensicht behindert hätten, relativiert werden können. Zum einen dürften nach Aussagen des Managements die Phase der Großakquisitionen beendet sein, gute Kaufgelegenheiten jedoch nach wie vor in Betracht gezogen werden. Zum anderen erscheine die Ruhrgas-Akquisition profitabler als bisher angenommen und die Bewertung damit zu konservativ.

Mehr Aufschluss werde im August erwartet, das Management werde dann Informationen hinsichtlich der Verbesserung der Profitabilität sowie der Nutzung von Synergien zwischen den bestehenden Aktivitäten des Konzerns bekannt geben, wobei die Transparenz seitens des Managements bereits jetzt schon positiv bewertet werden könne. Aufgrund dieser Faktoren bilde sich seit der Veröffentlichung der überraschend guten Quartalszahlen ein verbessertes Sentiment für Versorgeraktien heraus.

Da die E.ON-Aktie zudem von einer zunehmenden relative Stärke profitiert, stufen die Analysten der Frankfurter Sparkasse den Wert von "Underperformer" auf "Outperformer" herauf. Das Stop-Loss setze man bei 33,50 Euro.





 
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