EUR/USD-Problematik im Vordergrund
19.12.03 17:05
Frankfurter Sparkasse
Nachdem das Top-Thema der Ergreifung von Saddam Hussein zu Beginn der Woche am Markt schnell ad acta gelegt wurde, rückt die Fundamentalbetrachtung hinsichtlich der Dollar-Euro-Problematik wieder in den Vordergrund, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Trotz zunehmender Anzeichen für eine Konjunkturbelebung - neben anderen positiven Konjunkturdaten in dieser Woche unterstütze der am Donnerstagmorgen veröffentlichte Ifo-Index weiterhin die Aufschwungstendenz - dürfte sich der zunehmend schwächere US-Dollar als Belastungsfaktor sowohl für die deutsche als auch die europäische Wirtschaft auswirken. So habe aktuell der europäische Luftfahrtkonzern EADS die Befürchtung geäußert, im Falle einer anhaltend schwachen amerikanischen Währung radikale Kostensenkungsmaßnahmen vornehmen zu müssen.
Für Enttäuschung habe der Berliner Kompromiss zur Steuerreform gesorgt, das Ergebnis dürfte aufgrund der zunächst halbierten Steuerentlastung kaum zu signifikanten Konjunkturimpulsen führen. Als wichtiger Stimmungsindikator für das Konsumverhalten werde das anstehende vierte Adventswochenende fungieren. Die Hoffnung auf eine Jahresendrallye dürfte hingegen keinen Bestand mehr haben.
Vor dem Hintergrund eines konsolidierenden DAX hätten sich defensive Werte, wie Versorger, gut entwickeln können, die kürzlich bestätigten Outperformer-Empfehlungen E.ON und RWE hätten hierbei neue Jahreshöchststände erzielt. Andererseits biete die derzeitige Entwicklung am deutschen Aktienmarkt eine gute Basis für die Fortsetzung des Kursaufschwungs im kommenden Jahr.
Trotz zunehmender Anzeichen für eine Konjunkturbelebung - neben anderen positiven Konjunkturdaten in dieser Woche unterstütze der am Donnerstagmorgen veröffentlichte Ifo-Index weiterhin die Aufschwungstendenz - dürfte sich der zunehmend schwächere US-Dollar als Belastungsfaktor sowohl für die deutsche als auch die europäische Wirtschaft auswirken. So habe aktuell der europäische Luftfahrtkonzern EADS die Befürchtung geäußert, im Falle einer anhaltend schwachen amerikanischen Währung radikale Kostensenkungsmaßnahmen vornehmen zu müssen.
Für Enttäuschung habe der Berliner Kompromiss zur Steuerreform gesorgt, das Ergebnis dürfte aufgrund der zunächst halbierten Steuerentlastung kaum zu signifikanten Konjunkturimpulsen führen. Als wichtiger Stimmungsindikator für das Konsumverhalten werde das anstehende vierte Adventswochenende fungieren. Die Hoffnung auf eine Jahresendrallye dürfte hingegen keinen Bestand mehr haben.
Vor dem Hintergrund eines konsolidierenden DAX hätten sich defensive Werte, wie Versorger, gut entwickeln können, die kürzlich bestätigten Outperformer-Empfehlungen E.ON und RWE hätten hierbei neue Jahreshöchststände erzielt. Andererseits biete die derzeitige Entwicklung am deutschen Aktienmarkt eine gute Basis für die Fortsetzung des Kursaufschwungs im kommenden Jahr.
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