ESCADA beobachten
17.12.02 12:32
Sparkasse Bremen
Die Analysten der Sparkasse Bremen beobachten die ESCADA-Aktie (WKN 569210) und steigen bei einer günstigen Gelegenheit ein.
ESCADA habe in schwierigen Zeiten den Turnaround (Ergebniswende) geschafft und habe im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach den jetzt veröffentlichten Zahlen sei der Umsatz um 8,6% von 846 auf 773 Mio. Euro gesunken. Das Kerngeschäft (ESCADA-Collection, ESCADA Sport und ESCADA Accesoires & Lizenzen) sei mit einem Minus von 1,6% noch glimpflich davon gekommen. Positiv habe ESCADA Sport überrascht, während die ESCADA Stammmarke unter der allgemeinen Konsumzurückhaltung gelitten habe. Vor dem Hintergrund der schwierigen makroökonomischen Bedingungen seien die jetzt vorgelegten Ergebniszahlen zwangsläufig kosteninduziert gewesen. Dies sei dem ESCADA-Management nach Einschätzung der Analysten recht eindrucksvoll gelungen. Der Kostenblock habe durch striktes Management um 15,8% reduziert werden können, so dass letztendlich alle Ergebniszahlen positiv ausgefallen seien.
Positiv hebe man insbesondere die Rückkehr des Kerngeschäftes zu beinahe alter Ertragsstärke hervor. Das Betriebsergebnis habe sich von 5,6 Mio. auf 22,7 Mio. Euro vervierfacht. Die im Nicht-Kerngeschäft zusammengefassten Marken hätten nach einem massiven Verlust im Vorjahr (-22,6 Mio. Euro) wieder schwarze Zahlen (+3,0 Mio. Euro) geschrieben. Hier würden jedoch Konsolidierungsmaßnahmen (Einbeziehung bzw. Nichtberücksichtigung von Firmen in Bilanz und GuV) die Interpretation der Zahlen erschweren.
Das Management von ESCADA rechne im laufenden Geschäftsjahr nicht mit einer durchgreifenden Belebung der Luxusgütermärkte. Der Hauptfokus der Anstrengungen liege nach Eindruck der Analysten auf der Stärkung der Kernmarken ESCADA (Collection, Sport und Accessoires & Lizenzen). Dem Unternehmen sollte es gelingen leichte Rückgänge in der ESCADA-Collection durch Zuwächse bei ESCADA Sport und Accesoires zu kompensieren. Aufgrund der schwierigen Lage auf dem Markt für Unternehmensbeteiligungen habe der Zeitplan für den Verkauf der nicht zum Kerngeschäft zugehörigen Unternehmen (noch) nicht präzisiert werden können. Diese Aussage sei jedoch nicht negativ zu werten. Das Betriebsergebnis (EBIT) solle im Konzern auf einem Niveau von 30 bis 40 Mio. Euro liegen (2001/02 25,7 Mio. Euro).
Die Zahlen von ESCADA werte man positiv. Man sehe auf derzeitigem Niveau keinen Grund mehr, aus der Aktien auszusteigen.
Die Analysten der Sparkasse Bremen beobachten die ESCADA-Aktie aufmerksam und steigen bei einer günstigen Gelegenheit wieder ein.
ESCADA habe in schwierigen Zeiten den Turnaround (Ergebniswende) geschafft und habe im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder schwarze Zahlen geschrieben. Nach den jetzt veröffentlichten Zahlen sei der Umsatz um 8,6% von 846 auf 773 Mio. Euro gesunken. Das Kerngeschäft (ESCADA-Collection, ESCADA Sport und ESCADA Accesoires & Lizenzen) sei mit einem Minus von 1,6% noch glimpflich davon gekommen. Positiv habe ESCADA Sport überrascht, während die ESCADA Stammmarke unter der allgemeinen Konsumzurückhaltung gelitten habe. Vor dem Hintergrund der schwierigen makroökonomischen Bedingungen seien die jetzt vorgelegten Ergebniszahlen zwangsläufig kosteninduziert gewesen. Dies sei dem ESCADA-Management nach Einschätzung der Analysten recht eindrucksvoll gelungen. Der Kostenblock habe durch striktes Management um 15,8% reduziert werden können, so dass letztendlich alle Ergebniszahlen positiv ausgefallen seien.
Das Management von ESCADA rechne im laufenden Geschäftsjahr nicht mit einer durchgreifenden Belebung der Luxusgütermärkte. Der Hauptfokus der Anstrengungen liege nach Eindruck der Analysten auf der Stärkung der Kernmarken ESCADA (Collection, Sport und Accessoires & Lizenzen). Dem Unternehmen sollte es gelingen leichte Rückgänge in der ESCADA-Collection durch Zuwächse bei ESCADA Sport und Accesoires zu kompensieren. Aufgrund der schwierigen Lage auf dem Markt für Unternehmensbeteiligungen habe der Zeitplan für den Verkauf der nicht zum Kerngeschäft zugehörigen Unternehmen (noch) nicht präzisiert werden können. Diese Aussage sei jedoch nicht negativ zu werten. Das Betriebsergebnis (EBIT) solle im Konzern auf einem Niveau von 30 bis 40 Mio. Euro liegen (2001/02 25,7 Mio. Euro).
Die Zahlen von ESCADA werte man positiv. Man sehe auf derzeitigem Niveau keinen Grund mehr, aus der Aktien auszusteigen.
Die Analysten der Sparkasse Bremen beobachten die ESCADA-Aktie aufmerksam und steigen bei einer günstigen Gelegenheit wieder ein.
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