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Fr, 17. April 2026, 11:18 Uhr

Epcos

WKN: 512800 / ISIN: DE0005128003

EPCOS meiden


14.11.02 12:50
Sparkasse Bremen

Von einer Investition in Aktien der EPCOS AG (WKN 512800) rät das Researchteam der Sparkasse Bremen ab.

Das Unternehmen zähle zu den weltweit führenden Herstellern passiver elektronischer Komponenten. Die Angebotspalette umfasse über 45.000 Produkte, die sich in die Produktkategorien OFW-Komponenten, Keramische Bauelemente, Kondensatoren und EMF Bauelemente sowie Ferrite gliedern lassen. In bedeutenden Produktgruppen wie OFW-Komponenten, unverzichtbare Schlüsselbauelemente im Bereich Mobilfunk, TV, Video oder bei Satelliten-Empfängern, sei EPCOS zum Marktführer avanciert. So besitze EPCOS in dieser Produktgruppe bei Mobiltelefonen bereits einen weltweiten Marktanteil von einem Drittel, bei Consumer- und Fernsehelektronik dominiere man den Weltmarkt mit einem Anteil von mehr als zwei Dritteln.

Zu den Kunden gehören vorwiegend Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Automobil-, Consumer- und Industrie-Elektronik, wobei rund 50% der Umsatzerlöse durch kundenspezifische Produkte erzielt werde. Produktion, F&E erfolgen über ein weltweites Netz von Tochtergesellschaften und Niederlassungen auf allen Kontinenten, wobei EPCOS vor allem in Asien und Europa mit einer Vielzahl von Standorten vertreten sei.

Im Schlussquartal habe EPCOS den Angaben zufolge einen Verlust vor Zinsen und Steuern von 64 Mio. Euro nach -16 Mio. Euro im Vorquartal verbucht. Im Vorjahreszeitraum sei ein Fehlbetrag von 52,3 Mio. Euro angefallen. Der Umsatz habe bei 326 Mio. Euro gelegen. Damit habe EPCOS hinsichtlich des Umsatzes punktgenau die Erwartungen getroffen.

EPCOS zufolge sei das operative Ergebnis im vierten Quartal durch Sonderbelastungen von 50 Mio. Euro verzerrt worden. Hierin enthalten seien 30 Mio. Euro für die Restrukturierung, davon 21 Mio. Euro Rückstellungen für zusätzlichen Personalabbau und 9 Mio. Euro Sonderabschreibungen für nicht mehr benötigte Fertigungskapazitäten. Unter dem Strich habe EPCOS einen Quartalsverlust von 34,5 nach 25,5 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum verbucht.

"Bereits im laufenden Quartal rechnet EPCOS mit einer deutlichen Verbesserung des Ergebnisses", so das Unternehmen. Der Eintritt in die Gewinnzone rücke "in greifbare Nähe". Umsatz und Auftragseingang hätten sich seit Oktober besser als in den Vormonaten entwickelt. 2002/03 wolle der Konzern bei einem moderaten Umsatzplus zu positiven Ergebnissen sowie einem positiven Cashflow zurückkehren.

In 2003 wird EPCOS wieder eine deutlich höhere Gewinndynamik ausweisen. Das Researchteam der Sparkasse Bremen rät zurzeit von einem Engagement in dieses Papier ab und bleibt nur Beobachter.





 
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