ENI kaufen
31.10.02 16:47
BHF-BANK
Die Analysten der BHF-Bank stufen die Aktie von ENI weiterhin mit "kaufen" ein.
ENI habe für das zweite Quartal wieder solide Ergebnisse vorlegen können. Infolge der schwierigen Marktbedingungen sei der operative Gewinn (EBIT) allerdings im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22% auf 1,88 Mrd. EUR zurückgegangen. Gegenüber dem ersten Quartal habe das Geschäft jedoch eine klare Aufwärtstendenz gezeigt. Die im Vergleich zu anderen integrierten Ölkonzernen moderatere nachlassende Ertragsdynamik liege in der vergleichsweise robusten Gewinnsituation im Gasgeschäft, der geringeren Sensibilität gegenüber niedrigeren Raffineriemargen sowie dem höheren Wachstum in der Öl- und Gasförderung (2002 bis 2005: 6% p.a.) begründet.
Gerade das Downstream-Gasgeschäft habe mit einem Rückgang von 3% beim EBIT auf 577 Mio. EUR weiter eine stabile Entwicklung gezeigt. Wesentlich verantwortlich für den Gewinnrückgang sei das erwartet schwache Ergebnis in der Raffinierung und im Vertrieb von Mineralölprodukten gewesen (-84% auf 60 Mio. EUR). Hier hätten sich vor allem die zwar gegenüber dem Vorquartal verbesserten, insgesamt jedoch noch schwachen Raffineriemargen (durchschnittliche Raffineriemarge in Europa -68%) nieder geschlagen.
Mitverantwortlich für den Gewinnrückgang sei der stark vom Öl- und Gaspreis abhängige Upstream-Bereich gewesen (Exploration und Produktion). Vor allem infolge der schwächer tendierenden Öl- und Gaspreise sei das EBIT um 19% (auf 1,23 Mrd. EUR) rückläufig gewesen. Der weiter erfreuliche Anstieg der Förderung um 9,1% (ohne OPEC-Kürzungen sogar 11,6%) auf 1,47 Mio. Barrel pro Tag habe zu einer teilweisen Kompensation der Ergebnisrückgänge beigetragen. Obwohl die Petrochemie wieder einen Verlust von 25 Mio. EUR ausgewiesen habe, habe mit der Begrenzung der Verlustsituation ein erster Erfolg erzielt werden können.
Der konsequente Ausbau des lukrativen Upstream-Bereichs sei positiv und langfristig erfolgsversprechend. Der überdurchschnittliche Produktionswachstumspfad sei intakt. Dazu kämen die stabilen Gewinnaussichten im Downstream-Gasgeschäft und die nach Plan verlaufenden Kostensenkungen. Hauptsorgenkind würden die sich nur langsam erholenden Raffineriemargen bleiben. Das zweite Quartal stelle dennoch vermutlich den Wendepunkt nach drei Quartalen mit sequentiellen Rückgängen im Ergebnis dar. In den nächsten Quartalen dürften sich sukzessive bessere Ergebnisse ergeben.
Angesichts der anhaltenden politischen Spannungen im Nahen Osten und der saisonal höheren Öl nachfrage in den nächsten Monaten dürfte der für die Ölkonzerne wichtige Ölpreis auch in nächster Zeit auf einem vergleichsweise hohem Niveau notieren. Auf Grund von Äußerungen über einen möglichen baldigen weiteren Abbau der Staatsbeteiligung sei die Aktie kurzfristig unter Druck gekommen. Allerdings habe die italienische Regierung noch keine genauen Details über einen Anteilsverkauf bekannt gegeben. Mittel- bis langfristig sei die Reduzierung der Staatsanteile als positiv zu bewerten. Pluspunkte seien die im Branchenvergleich günstige Bewertung, hohe Dividendenrendite sowie relativ robuste Ertragslage.
Die Analysten der BHF-Bank empfehlen die Aktie von ENI weiterhin zum Kauf.
ENI habe für das zweite Quartal wieder solide Ergebnisse vorlegen können. Infolge der schwierigen Marktbedingungen sei der operative Gewinn (EBIT) allerdings im Vergleich zum Vorjahresquartal um 22% auf 1,88 Mrd. EUR zurückgegangen. Gegenüber dem ersten Quartal habe das Geschäft jedoch eine klare Aufwärtstendenz gezeigt. Die im Vergleich zu anderen integrierten Ölkonzernen moderatere nachlassende Ertragsdynamik liege in der vergleichsweise robusten Gewinnsituation im Gasgeschäft, der geringeren Sensibilität gegenüber niedrigeren Raffineriemargen sowie dem höheren Wachstum in der Öl- und Gasförderung (2002 bis 2005: 6% p.a.) begründet.
Gerade das Downstream-Gasgeschäft habe mit einem Rückgang von 3% beim EBIT auf 577 Mio. EUR weiter eine stabile Entwicklung gezeigt. Wesentlich verantwortlich für den Gewinnrückgang sei das erwartet schwache Ergebnis in der Raffinierung und im Vertrieb von Mineralölprodukten gewesen (-84% auf 60 Mio. EUR). Hier hätten sich vor allem die zwar gegenüber dem Vorquartal verbesserten, insgesamt jedoch noch schwachen Raffineriemargen (durchschnittliche Raffineriemarge in Europa -68%) nieder geschlagen.
Der konsequente Ausbau des lukrativen Upstream-Bereichs sei positiv und langfristig erfolgsversprechend. Der überdurchschnittliche Produktionswachstumspfad sei intakt. Dazu kämen die stabilen Gewinnaussichten im Downstream-Gasgeschäft und die nach Plan verlaufenden Kostensenkungen. Hauptsorgenkind würden die sich nur langsam erholenden Raffineriemargen bleiben. Das zweite Quartal stelle dennoch vermutlich den Wendepunkt nach drei Quartalen mit sequentiellen Rückgängen im Ergebnis dar. In den nächsten Quartalen dürften sich sukzessive bessere Ergebnisse ergeben.
Angesichts der anhaltenden politischen Spannungen im Nahen Osten und der saisonal höheren Öl nachfrage in den nächsten Monaten dürfte der für die Ölkonzerne wichtige Ölpreis auch in nächster Zeit auf einem vergleichsweise hohem Niveau notieren. Auf Grund von Äußerungen über einen möglichen baldigen weiteren Abbau der Staatsbeteiligung sei die Aktie kurzfristig unter Druck gekommen. Allerdings habe die italienische Regierung noch keine genauen Details über einen Anteilsverkauf bekannt gegeben. Mittel- bis langfristig sei die Reduzierung der Staatsanteile als positiv zu bewerten. Pluspunkte seien die im Branchenvergleich günstige Bewertung, hohe Dividendenrendite sowie relativ robuste Ertragslage.
Die Analysten der BHF-Bank empfehlen die Aktie von ENI weiterhin zum Kauf.
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