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Mo, 27. April 2026, 14:21 Uhr

Eni SpA

WKN: 897791 / ISIN: IT0003132476

ENI kaufen


18.06.02 13:16
BHF-BANK

Zu einer Investition in Aktien der ENI S.p.A (WKN 897791) rät Aktienanalyst Thomas Paschen von der BHF-Bank.

Der Konzern habe, wie die gesamte Branche, im ersten Quartal niedrigere Ergebnisse ausgewiesen. Das um 27% rückläufige operative Ergebnis auf 2,7 Mrd. Euro habe vor allem die gegenüber dem Vorjahr niedrigeren Öl- und Gaspreise sowie Raffinerie-Margen widergespiegelt.

Das zurückgehende Ergebnis im Upstream-Segment um 35% sei auch von den Förderkürzungen in den OPEC-Staaten belastet worden. In der Sparte Raffinerie & Vertrieb haben die deutlich schwächeren Raffiniermargen zu Ertragseinbußen von 79% auf 62 Mio. Euro geführt.

Das Petrochemiegeschäft mit einem Verlust von 116 Mio. Euro leide nach wie vor unter dem Preisverfall bei chemischen Produkten. Dagegen seien die Erlöse im Gasgeschäft lediglich um 2,7% auf 1,4 Mrd. Euro zurückgegangen. Wesentliche Ursachen für die im Vergleich zu den anderen integrierten Ölkonzernen jedoch relativ moderat ausfallende nachlassende Ertragsdynamik seien das geringere US-Exposure, die vergleichsweise robuste Gewinnsituation im Gasgeschäft sowie das höhere organische Wachstum in der Öl- und Gasförderung. Nachdem die Verhandlungen über einen Verkauf oder ein Joint Venture im Petrochemiebereich mit Sabic gescheitert seien, wolle ENI jetzt die Teilbereiche einzeln veräußern, was mehr Zeit in Anspruch nehmen werde.

Um den Anteil der Gasverkäufe außerhalb Italiens, als Antwort auf regulatorische Vorschriften im Heimatmarkt, weiter auszubauen, wolle ENI zusammen mit EnBW die Gasversorgung Süddeutschland (GVS) übernehmen. Mittelfristiges Ziel sei zudem der Verkauf der restlichen Anteile an dem Gaspipeline-Betreiber Snam Rete Gas, an der ENI noch 60% der Anteile halte.

Für das Gesamtjahr könnte der Ölkonzern aufgrund höherer Öl- und Gaspreise, unter Beibehaltung seines Wachstumsziels von rund 6% per anno in der Öl- und Gasproduktion sowie bereits wieder leicht anziehender Raffinerie-Margen einen Gewinn auf Vorjahresniveau erreichen. Der langfristige Produktionswachstumspfad sei intakt. Positiv seien ferner der konsequente Ausbau des lukrativen Upstream-Bereichs und die stabilen Gewinnaussichten im Downstream-Gasgeschäft zu bewerten. Eine Herausforderung sei für ENI die Fortsetzung der überdurchschnittlichen Entwicklung innerhalb des Ölsektors.

Die verbesserten Ertragsperspektiven, die im Branchenvergleich günstigen Bewertungsniveaus und die hohe Dividendenrendite sprechen weiterhin für ein Engagement in ENI-Aktien, so die Analysten der BHF-Bank.





 
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