EM.TV spekulativ kaufen
24.11.00 00:00
fnet.de Research
Der Mediengigant EM.TV (WKN 568480) aus Unterföhring war in den vergangenen Jahren der Star an der Börse, so die Ansicht der Analysten von fnet.de Research.
Der Aktienkurs habe nur eine Richtung gekannt, und zwar nach oben. Wenn ein Anleger am ersten Handelstag (30. Oktober 1997) EM.TV-Aktien gekauft hätte und diese bei Höchstkursen von 115 Euro (14. Februar 2000) verkauft hätte, so hätte ein steuerfreier Kursgewinn von rund 36.000 Prozent zu Buche gestanden. Mit einem Einsatz von nur 3000 DM wäre man also Millionär geworden. Diese Rechnung sei aber nur für Träumer gedacht, denn mit „wenn“ und „hätte“ gewinne man an der Börse keinen Blumentopf. Am Aktienmarkt zähle die Gegenwart und die Zukunft.
Bevor man aber an die Zukunft denken, sollte man einen kurzen Blick auf die jüngste Vergangenheit werfen. Seit den Höchstkursen im Frühjahr dieses Jahres hätten die Wachstumswerte dramatische Kurseinbrüche hinnehmen müssen. Die Aktien von EM.TV seien besonders stark gebeutelt worden. Von weit über 100 Euro sei es bis auf etwa 20 Euro runtergegangen. Für den Kursverfall gebe es fundamentale Gründe. Zum einen sei die Aktie überwertet und eine Korrektur notwendig, andererseits habe EM.TV schwerwiegende Bilanzierungsfehler gemacht.
Ende August habe das Medienunternehmen teilkonsolidierte Halbjahreszahlen einschließlich der Beteiligungen an der Tele München Gruppe, an der Formel 1 Gruppe und an der Jim Henson Company verkündet. Nach Unternehmensangaben sei der Konzernumsatz um ca. 195 Prozent auf 603,9 Mio. DM geklettert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) habe bei 158,9 Mio. DM gelegen, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 40 Prozent entsprochen. Diese Geschäftszahlen hätten im Rahmen der Erwartungen gelegen. So weit, so gut.
Aber Anfang Oktober habe eine Schreckensmeldung von EM.TV die Börsianer mitten ins Herz getroffen. Die Konzernlenker hätten bei der Konsolidierung der Jim Henson Company, dem Rechteinhaber aller Sesamstraßen-Figuren und einem bedeutenden Produzenten von Kinder- und Familienunterhaltung, Bilanzierungsfehler eingestehen und somit ihre Halbjahreszahlen nach unten korrigieren müssen. In der Bilanz sei ein Umsatz von 31,6 Mio. DM und ein Ergebnis von 6,3 Mio. DM erfasst worden, die erst in den kommenden beiden Quartalen entstehen würden. Ein Kurssturz der Aktie sei die Folge gewesen. In den letzten Wochen habe sich der Titel im Sog der Schwäche bei den High-Tech-Aktien nochmals halbiert.
Die Analysten von fnet.de Research glauben, dass die Story von EM.TV stimme und der Kursverfall eine Übertreibung gewesen sei. Die starke Kursphantasie habe angesichts der Größe des Unternehmens zwar nachgelassen, aber EM.TV zähle immer noch zu den Basisinvestments im Mediensektor am Neuen Markt. Die Formel 1 Gruppe, das Merchandising-Geschäft sowie der Handel mit TV-Rechten und die Internetaktivitäten würden auch in Zukunft ein solides Wachstum erwarten lassen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17 auf Basis des Jahres 2001 sei das Papier auf ein attraktives Bewertungsniveau zurückgekehrt.
Die Firma werde in diesem Monat Quartalszahlen verkünden. Nach dem peinlichen Buchungsfehler müsse das Vertrauen der Anleger wieder gewonnen werden. Der Vorstand habe vor einem Monat mitgeteilt, dass EM.TV an der Umsatzerwartung für das laufende Jahr von 1,6 Mrd. DM festhalte. Spekulative Anleger würden deshalb auf dem derzeit günstigen Niveau kaufen, während vorsichtige Investoren die Zahlen noch abwarten sollten. Auf jeden Fall sollte bei 18,70 Euro ein Stop-Loss Limit platziert werden, so das Resümee der Analysten von fnet.de Research.
Der Aktienkurs habe nur eine Richtung gekannt, und zwar nach oben. Wenn ein Anleger am ersten Handelstag (30. Oktober 1997) EM.TV-Aktien gekauft hätte und diese bei Höchstkursen von 115 Euro (14. Februar 2000) verkauft hätte, so hätte ein steuerfreier Kursgewinn von rund 36.000 Prozent zu Buche gestanden. Mit einem Einsatz von nur 3000 DM wäre man also Millionär geworden. Diese Rechnung sei aber nur für Träumer gedacht, denn mit „wenn“ und „hätte“ gewinne man an der Börse keinen Blumentopf. Am Aktienmarkt zähle die Gegenwart und die Zukunft.
Bevor man aber an die Zukunft denken, sollte man einen kurzen Blick auf die jüngste Vergangenheit werfen. Seit den Höchstkursen im Frühjahr dieses Jahres hätten die Wachstumswerte dramatische Kurseinbrüche hinnehmen müssen. Die Aktien von EM.TV seien besonders stark gebeutelt worden. Von weit über 100 Euro sei es bis auf etwa 20 Euro runtergegangen. Für den Kursverfall gebe es fundamentale Gründe. Zum einen sei die Aktie überwertet und eine Korrektur notwendig, andererseits habe EM.TV schwerwiegende Bilanzierungsfehler gemacht.
Aber Anfang Oktober habe eine Schreckensmeldung von EM.TV die Börsianer mitten ins Herz getroffen. Die Konzernlenker hätten bei der Konsolidierung der Jim Henson Company, dem Rechteinhaber aller Sesamstraßen-Figuren und einem bedeutenden Produzenten von Kinder- und Familienunterhaltung, Bilanzierungsfehler eingestehen und somit ihre Halbjahreszahlen nach unten korrigieren müssen. In der Bilanz sei ein Umsatz von 31,6 Mio. DM und ein Ergebnis von 6,3 Mio. DM erfasst worden, die erst in den kommenden beiden Quartalen entstehen würden. Ein Kurssturz der Aktie sei die Folge gewesen. In den letzten Wochen habe sich der Titel im Sog der Schwäche bei den High-Tech-Aktien nochmals halbiert.
Die Analysten von fnet.de Research glauben, dass die Story von EM.TV stimme und der Kursverfall eine Übertreibung gewesen sei. Die starke Kursphantasie habe angesichts der Größe des Unternehmens zwar nachgelassen, aber EM.TV zähle immer noch zu den Basisinvestments im Mediensektor am Neuen Markt. Die Formel 1 Gruppe, das Merchandising-Geschäft sowie der Handel mit TV-Rechten und die Internetaktivitäten würden auch in Zukunft ein solides Wachstum erwarten lassen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 17 auf Basis des Jahres 2001 sei das Papier auf ein attraktives Bewertungsniveau zurückgekehrt.
Die Firma werde in diesem Monat Quartalszahlen verkünden. Nach dem peinlichen Buchungsfehler müsse das Vertrauen der Anleger wieder gewonnen werden. Der Vorstand habe vor einem Monat mitgeteilt, dass EM.TV an der Umsatzerwartung für das laufende Jahr von 1,6 Mrd. DM festhalte. Spekulative Anleger würden deshalb auf dem derzeit günstigen Niveau kaufen, während vorsichtige Investoren die Zahlen noch abwarten sollten. Auf jeden Fall sollte bei 18,70 Euro ein Stop-Loss Limit platziert werden, so das Resümee der Analysten von fnet.de Research.
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