Dt. Auftragseingänge enttäuschend
10.02.03 14:27
Frankfurter Sparkasse
Die Auftragseingänge in Deutschland sind per Dezember mit 4,1 Prozent wesentlich stärker zurückgegangen als erwartet wurde, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Die Prognosen hätten bei einem Rückgang um 1,2 Prozent gelegen. Die schwache Auslandsnachfrage sei die Hauptursache für die Minderung gewesen. Die Inlandorders seien demgegenüber stabil geblieben. Da die hiesige Konjunktur durch die Nachfrage aus dem Ausland angeschoben werden solle, seien die Daten, trotz der Schwankungsanfälligkeit der Auslandsorders, besonders enttäuschend.
Die Erklärungen Powells vor dem UN-Sicherheitsrat hätten die These der mangelhaften Kooperation des Iraks untermauert und die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ansteigen lassen. Doch zur Ausräumung letzter Zweifel, dass ein Krieg gegen den Irak gerechtfertigt sei, habe es nicht gereicht. Die durch den Irak-Konflikt induzierte Unsicherheit bleibe jedenfalls weiter im Markt und gebe den Anleihekursen Unterstützung.
Die Prognosen hätten bei einem Rückgang um 1,2 Prozent gelegen. Die schwache Auslandsnachfrage sei die Hauptursache für die Minderung gewesen. Die Inlandorders seien demgegenüber stabil geblieben. Da die hiesige Konjunktur durch die Nachfrage aus dem Ausland angeschoben werden solle, seien die Daten, trotz der Schwankungsanfälligkeit der Auslandsorders, besonders enttäuschend.
Die Erklärungen Powells vor dem UN-Sicherheitsrat hätten die These der mangelhaften Kooperation des Iraks untermauert und die Wahrscheinlichkeit eines Krieges ansteigen lassen. Doch zur Ausräumung letzter Zweifel, dass ein Krieg gegen den Irak gerechtfertigt sei, habe es nicht gereicht. Die durch den Irak-Konflikt induzierte Unsicherheit bleibe jedenfalls weiter im Markt und gebe den Anleihekursen Unterstützung.
