Dt. Aktienmarkt labile Situation
24.02.03 14:29
Frankfurter Sparkasse
Nach der Rede von UNO-Waffeninspekteur Blix hat sich kurzzeitig Hoffnung auf eine möglicherweise doch noch friedliche Lösung des Irak-Konflikts eingestellt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Entsprechend hätten die weltweiten Aktienbörsen mit einem fulminanten Kurssprung nach oben reagiert, der sich über mehrere Tage fortgesetzt habe. Allerdings habe sich dieses erhöhte Kursniveau nicht halten lassen. Die angekündigte neue Resolution der USA und Großbritanniens, die einen Krieg rechtfertigen solle, und die Erklärung von US-Präsident Bush, dass ein Angriff jedoch auch ohne eine solche Resolution möglich sei, hätten erneut für Unsicherheit und Gewinnmitnahmen gesorgt. Damit habe die labile Börsenstimmung der letzten Wochen weiterhin Bestand und die kräftige Kursbewegung nach oben sei somit nur als technische Reaktion auf die immensen Kursverluste der vergangenen Monate zu interpretieren.
Allerdings würden sich doch erste Anzeichen einer charttechnischen Bodenbildung zeigen, die allerdings noch nicht überzeugend genug seien. Von einem generellen Stimmungsumschwung seien die Märkte noch weit entfernt. Was fehle, seien die Langfristinvestoren, ohne die anhaltende Kursgewinne wohl nicht möglich seien. Solange eine Lösung des Irak-Konflikts nicht in Sicht sei, dürften diese aber als Käufer von Aktien ausfallen. Wenig Perspektive würden auch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten bieten. Neben den äußerst schwachen Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen und den im Januar gefallenen US-Baugenehmigungen, die ein erneutes Zeichen für wachsenden Konjunkturpessimismus der Amerikaner seien, verstimme auch die neueste Einschätzung des DIW, wonach Deutschland in eine Rezession zu fallen drohe.
Eine klare Besserung der Lage deute sich bisher nicht an, demzufolge würden die Nervosität und Unsicherheit der Anleger verständlicherweise hoch bleiben. Für die nächste Zeit erwarte man daher eine weiterhin hohe Volatilität der Kurse. Nicht auszuschließen sei dabei ein sich verstärkender Abgabedruck, falls die bisherigen Unterstützungen (im DAX um 2.520 Punkte) nicht halten sollten. Andererseits bleibe aufgrund der überverkauften Lage immer die Chance einer ausgeprägten Gegenbewegung nach oben. An schwachen Tagen würden sich für längerfristig orientierte Anleger zum Aufbau von Positionen in niedrig bewerteten Blue Chips anbieten.
Entsprechend hätten die weltweiten Aktienbörsen mit einem fulminanten Kurssprung nach oben reagiert, der sich über mehrere Tage fortgesetzt habe. Allerdings habe sich dieses erhöhte Kursniveau nicht halten lassen. Die angekündigte neue Resolution der USA und Großbritanniens, die einen Krieg rechtfertigen solle, und die Erklärung von US-Präsident Bush, dass ein Angriff jedoch auch ohne eine solche Resolution möglich sei, hätten erneut für Unsicherheit und Gewinnmitnahmen gesorgt. Damit habe die labile Börsenstimmung der letzten Wochen weiterhin Bestand und die kräftige Kursbewegung nach oben sei somit nur als technische Reaktion auf die immensen Kursverluste der vergangenen Monate zu interpretieren.
Allerdings würden sich doch erste Anzeichen einer charttechnischen Bodenbildung zeigen, die allerdings noch nicht überzeugend genug seien. Von einem generellen Stimmungsumschwung seien die Märkte noch weit entfernt. Was fehle, seien die Langfristinvestoren, ohne die anhaltende Kursgewinne wohl nicht möglich seien. Solange eine Lösung des Irak-Konflikts nicht in Sicht sei, dürften diese aber als Käufer von Aktien ausfallen. Wenig Perspektive würden auch die wirtschaftlichen Fundamentaldaten bieten. Neben den äußerst schwachen Zahlen zum US-Verbrauchervertrauen und den im Januar gefallenen US-Baugenehmigungen, die ein erneutes Zeichen für wachsenden Konjunkturpessimismus der Amerikaner seien, verstimme auch die neueste Einschätzung des DIW, wonach Deutschland in eine Rezession zu fallen drohe.
Eine klare Besserung der Lage deute sich bisher nicht an, demzufolge würden die Nervosität und Unsicherheit der Anleger verständlicherweise hoch bleiben. Für die nächste Zeit erwarte man daher eine weiterhin hohe Volatilität der Kurse. Nicht auszuschließen sei dabei ein sich verstärkender Abgabedruck, falls die bisherigen Unterstützungen (im DAX um 2.520 Punkte) nicht halten sollten. Andererseits bleibe aufgrund der überverkauften Lage immer die Chance einer ausgeprägten Gegenbewegung nach oben. An schwachen Tagen würden sich für längerfristig orientierte Anleger zum Aufbau von Positionen in niedrig bewerteten Blue Chips anbieten.
