Digital Advertising durchschnittlich
18.10.99 00:00
EURO am Sonntag
Das Rating „durchschnittlich“ vergeben die Analysten von EURO am Sonntag für die Aktien der Digital Advertising AG (WKN 513820).
Mit dem spektakulären Börsenstart der Internet-Agentur Pixelpark sei das Interesse der Anleger an der Net-Branche wieder erwacht. Jetzt hoffe auch das Münchner Unternehmen Digital Advertising auf einen ähnlichen Traumstart. Raimund Alt habe die Firma 1993 gegründet. Damals habe Digital Advertising noch Werbe-Bildschirmschoner entworfen. Drei Jahre später hätten sich die Bayern an Dienstleistungen für das Internet gewagt. Dies habe auf Anhieb so gut geklappt, dass sie die Internet-Auftritte von Microsoft Network gestalten durften, so EURO am Sonntag. 1998 habe Digital Advertising ein zweites Standbein entwickelt – eine Standard-Software, die Unternehmen helfe, ihre Internet-Auftritte flexibler zu gestalten. Das Programm (Fachbegriff: Web-Content-Management) erlaube es, schnelle Änderungen auf Internet-Seiten vorzunehmen. Lange und komplizierte Umprogrammierungen fielen weg, Microsoft sei damit zweiter Vorzeige-Kunde geworden. In diesem Jahr sei mit RTL noch ein dicker Fisch dazugekommen. Am Beispiel des Kölner Senders werde deutlich, was das Web-Content-Management könne. RTL habe neben seinen Standard-Seiten ein Formel-1-Special. Hier würden vor, während und nach einem Rennen in Sekundenschnelle Daten eingespeist. Ein Redakteur an der Rennstrecke schicke sie von seinem Laptop aus direkt ins Internet. Anders als etwa der Konkurrent Gauss Interprise, der einen Tag vor den Münchnern an den Neuen Markt gehe, setze Digital Advertising auf die Kombination von Multimedia und Standard-Software. Die Kunden würden sowohl die künstlerische als auch die technische Umsetzung aus einer Hand geliefert bekommen. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen einen Umsatz von knapp 4,3 Millionen Mark gemacht, der Gewinn habe knapp 144 000 Mark betragen. Im laufenden Geschäftsjahr peile Firmenchef Alt einen Umsatz von sieben Millionen Mark an.
Allerdings soll das Unternehmen rund 4,5 Millionen Mark Verlust anhäufen. Dies hänge mit verstärkten Marketing-Aufwendungen für die eigene Software zusammen. Angesichts der rasanten Entwicklung im Internet sei nicht absehbar, ob sich die Software tatsächlich durchsetze, so EURO am Sonntag. Zudem mache die Firma die Hälfte ihres Geschäfts mit drei Großkunden. Deshalb werde nur spekulativ orientierten Anlegern zur Zeichnung geraten.
Mit dem spektakulären Börsenstart der Internet-Agentur Pixelpark sei das Interesse der Anleger an der Net-Branche wieder erwacht. Jetzt hoffe auch das Münchner Unternehmen Digital Advertising auf einen ähnlichen Traumstart. Raimund Alt habe die Firma 1993 gegründet. Damals habe Digital Advertising noch Werbe-Bildschirmschoner entworfen. Drei Jahre später hätten sich die Bayern an Dienstleistungen für das Internet gewagt. Dies habe auf Anhieb so gut geklappt, dass sie die Internet-Auftritte von Microsoft Network gestalten durften, so EURO am Sonntag. 1998 habe Digital Advertising ein zweites Standbein entwickelt – eine Standard-Software, die Unternehmen helfe, ihre Internet-Auftritte flexibler zu gestalten. Das Programm (Fachbegriff: Web-Content-Management) erlaube es, schnelle Änderungen auf Internet-Seiten vorzunehmen. Lange und komplizierte Umprogrammierungen fielen weg, Microsoft sei damit zweiter Vorzeige-Kunde geworden. In diesem Jahr sei mit RTL noch ein dicker Fisch dazugekommen. Am Beispiel des Kölner Senders werde deutlich, was das Web-Content-Management könne. RTL habe neben seinen Standard-Seiten ein Formel-1-Special. Hier würden vor, während und nach einem Rennen in Sekundenschnelle Daten eingespeist. Ein Redakteur an der Rennstrecke schicke sie von seinem Laptop aus direkt ins Internet. Anders als etwa der Konkurrent Gauss Interprise, der einen Tag vor den Münchnern an den Neuen Markt gehe, setze Digital Advertising auf die Kombination von Multimedia und Standard-Software. Die Kunden würden sowohl die künstlerische als auch die technische Umsetzung aus einer Hand geliefert bekommen. Im vergangenen Jahr habe das Unternehmen einen Umsatz von knapp 4,3 Millionen Mark gemacht, der Gewinn habe knapp 144 000 Mark betragen. Im laufenden Geschäftsjahr peile Firmenchef Alt einen Umsatz von sieben Millionen Mark an.
Allerdings soll das Unternehmen rund 4,5 Millionen Mark Verlust anhäufen. Dies hänge mit verstärkten Marketing-Aufwendungen für die eigene Software zusammen. Angesichts der rasanten Entwicklung im Internet sei nicht absehbar, ob sich die Software tatsächlich durchsetze, so EURO am Sonntag. Zudem mache die Firma die Hälfte ihres Geschäfts mit drei Großkunden. Deshalb werde nur spekulativ orientierten Anlegern zur Zeichnung geraten.
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