Dicom kaufen
19.02.02 14:21
Consors Capital
Die Analysten von "Consors Capital" empfehlen die Aktie von Dicom (WKN 903118) zum Kauf.
Der Spezialist für elektronische Dokumenten- und Datenerfassung (EDC) habe am 19.02.2002 die Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahr 2001/2002 vorgelegt und damit die hohen Erwartungen der Analysten erfüllt. In einem durch zurückhaltende IT-Investitionen geprägten Marktumfeld habe Dicom seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 10% steigern können. Trotz einer im Vergleich zum Vorquartal abgeschwächten Umsatzdynamik habe das ESIT wieder deutlich um 18% auf 6,77 Mio. gesteigert werden können. Positiv falle die deutliche Margenverbesserung im 2. Quartal auf.
Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 würden die Analysten den Umsatz mit Euro 253,5 Mio. und das EBIT mit Euro 14,7 Mio. schätzen. Nachdem im ersten Halbjahr eine EBIT-Marge von 5,6% erreicht worden sei, würden die Analysten den von ihnen unterstellten Anstieg auf 5,8% im Gesamtjahr für realistisch halten. Weiterhin positiv entwickle sich der Geschäftsbereich EDC, der einen Umsatzzuwachs von 23% (+20% organisch) und eine EBITA-Steigerung (EBIT vor Abschreibungen auf Firmenwerte) von 36% verzeichnen habe können. Getrieben worden sei der Umsatz durch die eigenen Produkte (+39%) und Dienstleistungen (+46%), während der Anteil der weniger margenträchtigen Fremdprodukte aufgrund eines unterdurchschnittlichen Wachstums von 7% anteilig zurückgehen und nunmehr weniger als die Hälfte der Erlöse im Bereich EDC ausmachen würde. Die annähernde Verdopplung der Serviceerlöse würden die Analysten als sehr positiv ansehen. Dies bestätige die Meinung der Experten, dass Dicom mit seinen neuen Produkten in der Lage sei, bei seinen Beratungsdienstleistungen einen höhere Wertschöpfungsanteil zu erzielen.
Neue eigenentwickelte Produkte und eine neue Version der Standard-Software Ascent Capture (5.5) würden im Laufe des Kalenderjahres 2002 eingeführt und sollten das Wachstum weiter antreiben. Dicom wolle sich in Zukunft in Richtung weiterer DMS-Funktionalitäten (z.B. Indexierung und Klassifizierung) orientieren und könne damit in Konkurrenz zu den klassischen DMS-Anbietern wie bspw. Ceyoniq oder IXOS treten. Die Analysten hielten es für denkbar und realistisch, dass Dicom diese Wertschöpfungsschritte ebenfalls übernehme. Im Reseller-Bereich SGA (Samsuny Generalvertretung in Österreich und Schweiz) sei der Umsatz um 12% rückläufig. Dicom wolle in diesem schwierigen Markt stärker auf die Marge achten und auch auf unrentablen Umsatz verzichten. Die Analysten würden diesem Rechnung getragen, indem sie einen Umsatzrückgang von 6% im Gesamtjahr unterstellten. Dies solle jedoch durch ein stärkeres Wachstum im Bereich EDC (+21%) überkompensiert werden, so dass sie im Geschäftsjahr konservativ von einem Umsatzanstieg um 11% ausgingen.
Weiter würden die Analysten die Verbesserung der Liquiditätssituation zur Geschäftsjahresmitte begrüßen. Der operative Cash Flow habe von Euro -4,5 Mio. im 1. Quartal ins positive Terrain mit Euro +5,8 Mio. im 2. Quartal gedreht, so dass auch Bankverbindlichkeiten wieder zurückgeführt werden könnten. Dennoch sei die Nettoverschuldung mit Euro 1,5 Mio. leicht negativ. Eine Entlastung könne ein möglicher Verkauf der Reseller-Aktivitäten (SGA) sein, die nicht mehr zum Kerngeschäft gezählt würden. Jedoch würden sich die Verhandlungen mit Samsung diesbezüglich nicht weiterentwickelt zu haben scheinen. Bei der Konsolidierung des Marktes der Software-Hersteller wolle Dicom eine aktive Rolle spielen, aber die Finanzsituation erlaube aktuell keine größere Akquisition.
Die insgesamt erfreulichen Zahlen würden die Analysten in ihrer bisherigen Einschätzung von Dicom bestärken. Die Anlageempfehlung "kaufen" bestätigen die Analysten von "Consors Capital" noch einmal. DCF-Modell der Analysten ermittle einen fairen Wert von Euro 9,30, den sie gleichzeitig auch als Kursziel ansähen. Die Möglichkeit eines Verkaufs der SGA würden die Analysten zum gegenwärtigen Zeitpunkt als eher gering betrachten. Jedoch solle der Anleger diese Möglichkeit als "embedded option" der Dicom-Aktie betrachten, da eine Abspaltung des Ursprungsgeschäfts von Dicom zu einer Höherbewertung der Aktie führe.
Die Analysten von "Consors Capital" sehen die Aktie von Dicom als einen Kauf.
Der Spezialist für elektronische Dokumenten- und Datenerfassung (EDC) habe am 19.02.2002 die Zahlen für das erste Halbjahr des Geschäftsjahr 2001/2002 vorgelegt und damit die hohen Erwartungen der Analysten erfüllt. In einem durch zurückhaltende IT-Investitionen geprägten Marktumfeld habe Dicom seinen Umsatz im ersten Halbjahr um 10% steigern können. Trotz einer im Vergleich zum Vorquartal abgeschwächten Umsatzdynamik habe das ESIT wieder deutlich um 18% auf 6,77 Mio. gesteigert werden können. Positiv falle die deutliche Margenverbesserung im 2. Quartal auf.
Im laufenden Geschäftsjahr 2001/2002 würden die Analysten den Umsatz mit Euro 253,5 Mio. und das EBIT mit Euro 14,7 Mio. schätzen. Nachdem im ersten Halbjahr eine EBIT-Marge von 5,6% erreicht worden sei, würden die Analysten den von ihnen unterstellten Anstieg auf 5,8% im Gesamtjahr für realistisch halten. Weiterhin positiv entwickle sich der Geschäftsbereich EDC, der einen Umsatzzuwachs von 23% (+20% organisch) und eine EBITA-Steigerung (EBIT vor Abschreibungen auf Firmenwerte) von 36% verzeichnen habe können. Getrieben worden sei der Umsatz durch die eigenen Produkte (+39%) und Dienstleistungen (+46%), während der Anteil der weniger margenträchtigen Fremdprodukte aufgrund eines unterdurchschnittlichen Wachstums von 7% anteilig zurückgehen und nunmehr weniger als die Hälfte der Erlöse im Bereich EDC ausmachen würde. Die annähernde Verdopplung der Serviceerlöse würden die Analysten als sehr positiv ansehen. Dies bestätige die Meinung der Experten, dass Dicom mit seinen neuen Produkten in der Lage sei, bei seinen Beratungsdienstleistungen einen höhere Wertschöpfungsanteil zu erzielen.
Weiter würden die Analysten die Verbesserung der Liquiditätssituation zur Geschäftsjahresmitte begrüßen. Der operative Cash Flow habe von Euro -4,5 Mio. im 1. Quartal ins positive Terrain mit Euro +5,8 Mio. im 2. Quartal gedreht, so dass auch Bankverbindlichkeiten wieder zurückgeführt werden könnten. Dennoch sei die Nettoverschuldung mit Euro 1,5 Mio. leicht negativ. Eine Entlastung könne ein möglicher Verkauf der Reseller-Aktivitäten (SGA) sein, die nicht mehr zum Kerngeschäft gezählt würden. Jedoch würden sich die Verhandlungen mit Samsung diesbezüglich nicht weiterentwickelt zu haben scheinen. Bei der Konsolidierung des Marktes der Software-Hersteller wolle Dicom eine aktive Rolle spielen, aber die Finanzsituation erlaube aktuell keine größere Akquisition.
Die insgesamt erfreulichen Zahlen würden die Analysten in ihrer bisherigen Einschätzung von Dicom bestärken. Die Anlageempfehlung "kaufen" bestätigen die Analysten von "Consors Capital" noch einmal. DCF-Modell der Analysten ermittle einen fairen Wert von Euro 9,30, den sie gleichzeitig auch als Kursziel ansähen. Die Möglichkeit eines Verkaufs der SGA würden die Analysten zum gegenwärtigen Zeitpunkt als eher gering betrachten. Jedoch solle der Anleger diese Möglichkeit als "embedded option" der Dicom-Aktie betrachten, da eine Abspaltung des Ursprungsgeschäfts von Dicom zu einer Höherbewertung der Aktie führe.
Die Analysten von "Consors Capital" sehen die Aktie von Dicom als einen Kauf.
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