Devisen und Rohstoffe im Fokus
02.05.06 18:19
Tradinglab
Der US-Notenbankchef Bernanke hat bestätigt, dass es eine Pause der aktuellen Strategie der restriktiven Währungspolitik geben könnte, obwohl im Moment noch Spielraum für neue Leitzinserhöhungen vorhanden wäre, berichten die Experten von "Tradinglab".
Bernanke habe insbesondere den Zusammenhang zwischen den währungspolitischen Entscheidungen und der amerikanischen Wirtschaftskonjunktur betont. Trotz der hohen Erdölnotierungen gebe es positive Anzeichen zum Status der Realwirtschaft, die durch die vor kurzem veröffentlichten Daten für April bekräftigt worden seien - bezogen auf das Konsumentenvertrauen in den USA und den ifo-Geschäftsklimaindex, der auf das Rekordniveau vor 15 Jahren gestiegen sei. Auf dem Devisenmarkt habe es eine weitere Abwertung des US-Dollars gegeben, der sich in der letzten Woche über die Marke von 1,25 gegenüber dem Euro positioniert habe. Die Schwächung sei vorwiegend durch die Leitzinserwartungen des US- und Euroraumes und durch die Äußerungen von Bernanke zur Pause der restriktiven Politik der FED vorangetrieben worden.
Bei den Rohstoffen hingegen habe es im Laufe der Woche einen Anstieg der Erdölnotierungen auf den Höchstwert von über 75 US-Dollar pro Barrel gegeben, die in den letzten Sitzungen einen Preisverfall aufgrund der Äußerungen des iranischen Erdölministers und der EIA-Daten verzeichnet hätten. Der Minister habe eine Nutzung des Erdöls als Waffe gegen die Vereinten Nationen negiert und die EIA-Daten zu den wöchentlichen Erdöllagerbeständen in den USA hätten ein Einbrechen der Benzinvorräte verzeichnet, die unter den Markterwartungen gelegen hätten (deren besondere Aufmerksamkeit im Hinblick auf die Sommermonate gewidmet werde). Der Future WTI mit Fälligkeit Juni 2006 habe unter 71 US-Dollar pro Barrel notiert.
Bernanke habe insbesondere den Zusammenhang zwischen den währungspolitischen Entscheidungen und der amerikanischen Wirtschaftskonjunktur betont. Trotz der hohen Erdölnotierungen gebe es positive Anzeichen zum Status der Realwirtschaft, die durch die vor kurzem veröffentlichten Daten für April bekräftigt worden seien - bezogen auf das Konsumentenvertrauen in den USA und den ifo-Geschäftsklimaindex, der auf das Rekordniveau vor 15 Jahren gestiegen sei. Auf dem Devisenmarkt habe es eine weitere Abwertung des US-Dollars gegeben, der sich in der letzten Woche über die Marke von 1,25 gegenüber dem Euro positioniert habe. Die Schwächung sei vorwiegend durch die Leitzinserwartungen des US- und Euroraumes und durch die Äußerungen von Bernanke zur Pause der restriktiven Politik der FED vorangetrieben worden.
Bei den Rohstoffen hingegen habe es im Laufe der Woche einen Anstieg der Erdölnotierungen auf den Höchstwert von über 75 US-Dollar pro Barrel gegeben, die in den letzten Sitzungen einen Preisverfall aufgrund der Äußerungen des iranischen Erdölministers und der EIA-Daten verzeichnet hätten. Der Minister habe eine Nutzung des Erdöls als Waffe gegen die Vereinten Nationen negiert und die EIA-Daten zu den wöchentlichen Erdöllagerbeständen in den USA hätten ein Einbrechen der Benzinvorräte verzeichnet, die unter den Markterwartungen gelegen hätten (deren besondere Aufmerksamkeit im Hinblick auf die Sommermonate gewidmet werde). Der Future WTI mit Fälligkeit Juni 2006 habe unter 71 US-Dollar pro Barrel notiert.
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