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Fr, 17. April 2026, 23:16 Uhr

Devisen und Rohstoffe im Fokus


24.04.06 10:12
Tradinglab

In den USA war der Hauptkommentar der Minute der FED, dass ein Ende der Phase zukünftiger Zinssatzerhöhungen greifbar sein könnte, obwohl die amerikanische Zentralbank die potenziellen Inflationsrisiken weiterhin besorgt beobachtet, berichten die Experten von "Tradinglab".

Dies werde jedoch von den Wachstums- und Inflationsdaten abhängen, die in den kommenden Monaten veröffentlicht würden. Besondere Aufmerksamkeit der Märkte richte sich auf die Veröffentlichung der Daten des Beige Book der FED (26.04.) und des Vertrauensindexes der deutschen Unternehmen (ifo) für April, dessen Daten am 25.04. veröffentlicht würden.

Auf dem Devisenmarkt hätten die erhöhten Erdölnotierungen und die von der FED bei der Minute veröffentlichten Hinweise zu einer spürbaren Abwertung des US-Dollar geführt, der sich im Laufe der Woche bei 1,24 gegenüber dem Euro und schließlich im Bereich von 1,23 positioniert habe. Die Befürchtungen eines Iran-Konfliktes hätten insbesondere zu einer Abwertung des Schweizer Franken geführt, der als "Schutzwährung" in Zeiten internationaler Spannungen angesehen werde.

Bei den Rohstoffen hingegen habe es im Laufe der Woche einen weiteren Anstieg der Erdölnotierungen über 73 US-Dollar pro Barrel gegeben (Future WTI mit Fälligkeit April 2006). Der Anstieg sei auf die internationalen Spannungen und die EIA-Daten zu den wöchentlichen Erdöllagerbeständen in den USA zurückzuführen. Die Daten hätten sowohl ein Einbrechen der Rohöllagerbestände als auch der Benzinvorräte verzeichnet (denen besondere Aufmerksamkeit im Hinblick auf die Sommermonate gewidmet werde).




 
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