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Fr, 17. April 2026, 8:23 Uhr

Deutscher Aktienmarkt belastet


05.02.01 00:00
LB Schleswig-Holstein

Auch in dieser Woche hatte es der deutsche Aktienmarkt nicht leicht, so die Analysten der Landesbank Schleswig-Holstein.

Nach dem zwischenzeitlichen Hoch hätten vor allem die Gewinnwarnungen aus dem Software- und Internetbereich die Stimmung erneut gedrückt, so dass im Sog dieser Abwärtsbewegung der DAX als auch der Euro-Stoxx50 ihren Jahrestiefständen entgegen gestrebt hätten. Inzwischen habe sich allerdings das Bild wieder etwas aufgehellt und der deutsche Aktienmarkt trotz der uneinheitlichen Vorgaben aus den USA Stärke zeigen können.

Man erwarte allerdings, dass sich diese Achterbahnfahrt noch einige Zeit fortsetzen werde. Solange immer noch Anleger bei erneuten Panikschüben in die Marktschwäche verkauften, sollte es schwer fallen einen Boden zu finden.

Zu Beginn der Woche sei es nun offiziell verkündet worden: Die Allianz wandele sich durch die angestrebte Übernahme der Dresdner Bank vom reinen Versicherungs- zum Allfinanzkonzern. Damit habe das Unternehmen den Startschuss für eine neue zu erwartende Fusionswelle im Finanzsektor gegeben. Beispielsweise gingen Münchner Rück und Hypovereinsbank im Moment weiter aufeinander zu und auch die Deutsche Bank 24 habe betont, dass sie sich im Moment alle Optionen für eine Partnerschaft offen halte.

Die Allfinanzidee habe also Zukunft, ob es dabei einer Vollintegration wie im Fall Allianz/Dresdner bedürfe, oder ob auch andere Formen der Zusammenarbeit zum Erfolg führten, bleibe abzuwarten. Man dürfe also gespannt sein, welche Neuigkeiten uns in nächster Zeit aus diesem Sektor erreichten.