Deutsche Post übergewichten
12.05.05 16:03
Bankhaus Reuschel
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel empfehlen die Aktie der Deutschen Post überzugewichten.
Der Konzern habe im ersten Quartal nur einen gehaltenen Umsatz melden können (10,53 nach 10,57 Mrd. Euro) und habe die Marktschätzungen von 10,65 Mrd. Euro damit leicht verfehlt. Durch die Umstellung auf IFRS habe das EBIT mit 871 Mio. Euro um 7% unter dem Vorjahreswert von 937 Mio. Euro gelegen (EBITA). Aufgrund des Wegfalls der planmäßigen Goodwillabschreibung (z.B. Airborne) weise die Deutsche Post das operative Ergebnis künftig auf EBIT-Basis aus.
Der Gewinn in Q1 2005 habe sich, bereinigt um Firmenwertabschreibungen in 2004 von 90 Mio. Euro, sogar um 26 Mio. Euro erhöht. Auch die negativen Währungseffekte seien mit -2 Mio. Euro relativ gering ausgefallen. Dies habe die operative Marge um 0,3 Prozentpunkte auf 8,3% ansteigen lassen. Insgesamt sei ein Nettogewinn von 455 nach 446 Mio. Euro oder 0,41 Euro je Aktie verblieben (Vorjahr: 0,40 Euro).
Durch Nettoinvestitionen von etwa 300 Mio. Euro habe sich die Konzernverschuldung wieder leicht auf 259 Mio. Euro erhöht. Die Deutsche Post sei zum Jahreswechsel bereits schuldenfrei gewesen (Netto-Liquidität von 32 Mio. Euro). Aufgrund eines positiven Steuereffekts von 77 Mio. Euro (Resultat einer Betriebsprüfung) sei das Nettoergebnis in Q1 etwas höher als die Marktschätzungen (420 Mio. Euro) ausgefallen. Man rechne damit, dass die Post im Jahresverlauf noch mal zulegen könne. Die Gewinnprognosen je Anteilsschein für 2005/06e von 1,89 bzw. 2,02 nach 1,43 Euro in 2004 würden die Analysten unverändert lassen. Mit einem KGV 2006e von 9 sei der Titel im Branchenvergleich (12) zu günstig.
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Aktie der Deutschen Post mit "übergewichten" ein. Das Kursziel auf Sicht von 12 Monaten liege bei 21 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Konzern habe im ersten Quartal nur einen gehaltenen Umsatz melden können (10,53 nach 10,57 Mrd. Euro) und habe die Marktschätzungen von 10,65 Mrd. Euro damit leicht verfehlt. Durch die Umstellung auf IFRS habe das EBIT mit 871 Mio. Euro um 7% unter dem Vorjahreswert von 937 Mio. Euro gelegen (EBITA). Aufgrund des Wegfalls der planmäßigen Goodwillabschreibung (z.B. Airborne) weise die Deutsche Post das operative Ergebnis künftig auf EBIT-Basis aus.
Der Gewinn in Q1 2005 habe sich, bereinigt um Firmenwertabschreibungen in 2004 von 90 Mio. Euro, sogar um 26 Mio. Euro erhöht. Auch die negativen Währungseffekte seien mit -2 Mio. Euro relativ gering ausgefallen. Dies habe die operative Marge um 0,3 Prozentpunkte auf 8,3% ansteigen lassen. Insgesamt sei ein Nettogewinn von 455 nach 446 Mio. Euro oder 0,41 Euro je Aktie verblieben (Vorjahr: 0,40 Euro).
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die Aktie der Deutschen Post mit "übergewichten" ein. Das Kursziel auf Sicht von 12 Monaten liege bei 21 Euro.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
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