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Fr, 17. April 2026, 22:45 Uhr

Deutsche Post AG

WKN: 555200 / ISIN: DE0005552004

Deutsche Post attraktiv


13.06.03 12:34
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse empfehlen in ihrem aktuellen "Anlagetipp" die Aktie der Deutschen Post.

Mit den Ergebnissen zum 1. Quartal habe die Deutsche Post die hohen Erwartungen übertreffen können. Bei einem mit 9,7 Millionen Euro fast unveränderten Umsatz sei das EBITA (betriebliches Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen) um 5 Prozent auf 951 Millionen, der Überschuss um 22 Prozent auf 510 Millionen Euro gesteigert worden. Aufgrund der Veränderung einiger Bilanzpositionen sei die Vorjahresbilanz zur besseren Vergleichbarkeit geändert worden.

Auf vergleichbarer Basis würden sich die EBITA der einzelnen Divisionen wie folgt gestalten: Die Sparte Brief habe trotz der Portosenkung nur ein Minus von 2,7 Prozent auf 757 Millionen Euro hinzunehmen, die EBITA-Marge habe sich auf 25,1 nach 25,9 Prozent belaufen. Ohne das Star-Einsparungsprogramm hätte sie nur 23,5 Prozent betragen. Express habe aufgrund des niedrigen Basiseffektes ein EBITA von 81 Millionen Euro verbuchen können (plus 88 Prozent), die Marge habe sich auf 2,1 nach 1,1 Prozent belaufen.

Die Verbesserung sei im Wesentlichen auf DHL in den USA zurückzuführen gewesen. Die Logistik habe hauptsächlich durch Kostenersparnis, auch wegen des Basiseffektes, um 46 Prozent auf 41 Millionen Euro, die Marge von 2,1 auf 2,9 Prozent zugelegt. Das Finanzdienstleistungs-EBITA sei um 13 Prozent rückläufig gewesen, habe sich auf vergleichbarer Basis jedoch um 41 Prozent erhöht. Der Gewinn je Aktie sei um 22 Prozent auf 0,45 Euro gestiegen, nicht zuletzt auch wegen der von 40 auf 30 Prozent reduzierten Steuerquote.

Die mit dem Star-Programm erzielten Einsparungen hätten im 1. Quartal bei 93 Millionen Euro gelegen. Der operative Cash-flow habe aufgrund der im Januar getätigten Rückzahlung der zu Unrecht erhaltenen Beihilfe über 907 Millionen Euro einen Swing um 444 Millionen auf minus 103 Millionen Euro verzeichnet. Die Nettofinanzschulden hätten zum Ende des 1. Quartals bei 2,5 Milliarden Euro gelegen (plus 27,5 Prozent).

Das Management erwarte vorerst keine Verbesserung des angespannten weltwirtschaftlichen Umfeldes. Der Konzern plane ein EBITA von mindestens 2,8 Milliarden Euro, was als konservativ veranschlagt bezeichnet werden könne. In allen Arbeitsgebieten außer dem Briefgeschäft werde eine Margensteigerung angestrebt. Im Bereich Brief solle wegen der Portosenkung eine Mindestmarge von 16 Prozent erreicht werden, die damit leicht unter Vorjahr liegen werde. Bei Express würden 2,5 bzw. bei Logistik 3,2 Prozent angestrebt. Die Finanzdienstleistungen würden nicht mehr von Erträgen aus der Auflösung negativen Goodwills für die Postbank profitieren. Die Cost/Income Ratio solle auf unter 75 Prozent gedrückt werden. Mit dem Star-Programm sollten als Jahresendziel insgesamt 350 Millionen Euro eingespart werden, bisher liege das Unternehmen mit realisierten 179 Millionen Euro gut im Plan.

Die weitere Entwicklung dürfte hauptsächlich vom Briefbereich, der als größte Division 31 Prozent des Umsatzes und rund 80 Prozent des EBITA ausmache, bestimmt werden. Zum anderen bleibe die Gewinnprogression von weiterem Einsparpotenzial abhängig, um evtl. rückläufige Volumina und Preise zu kompensieren. Wie die ersten Realisationen aufzeigen würden, unterstütze das Star-Programm den Erhalt der Profitabilität.

Die Aktie habe in den letzten Wochen relative Stärke aufgewiesen. Nach Erachten der Analysten der Frankfurter Sparkasse dürfte sich dieser Trend aufgrund der Tatsache, dass das die Deutsche Post vor einem wirtschaftlich schwachen Hintergrund in der Lage ist zu wachsen, weiterhin fortsetzen. Das Stop-Loss setze man bei 9,80 Euro.





 
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