Deutsche Lufthansa gute Zahlen
10.11.10 16:22
Hamburger Sparkasse
Hamburg (aktiencheck.de AG) - Ingo Schmidt, Analyst der Hamburger Sparkasse, stuft die Aktie der Deutschen Lufthansa unverändert mit dem Rating "halten" ein.
Die Lufthansa zähle zu den weltweit größten Fluggesellschaften. In den neunziger Jahren sei das Unternehmen in mehreren Schritten privatisiert worden. Im Jahr 1997 habe die Lufthansa gemeinsam mit weiteren Fluggesellschaften das erste weltweite Bündnis im Weltluftverkehr (Star Alliance) gegründet.
In den vergangenen Jahren habe sich das Unternehmen zu einem Konzern entwickelt, der neben dem Kerngeschäft (Fliegen von Gütern und Passagieren) weitere luftfahrtbezogene Dienstleistungen anbiete. Hierzu würden u.a. die Bereiche Logistik (Lufthansa Cargo), Technik, Catering und IT-Services zählen. Im Zuge der Wachstumsstrategie seien neben Swiss International auch Austrian Airlines, BMI (ISIN US0565251081 / WKN 863871) und Brussels Airlines ganz bzw. teilweise übernommen worden.
Während sich die Fortschritte auf operativer Ebene zuletzt fortgesetzt hätten, würden sich die Perspektiven wesentlich schlechter darstellen. Neben der Flugverkehrssteuer und den Kosten für die erwartete Sicherheitsverschärfung im Frachtverkehr seien derzeit massive Kapazitätsausweitungen in der Branche zu beobachten. All dies dürfte weiteren dynamischen Ergebnisverbesserungen im Wege stehen. Mit einem KGV von knapp 14 und einem KBV von 1,2 sei die Aktie zudem wenig attraktiv bewertet.
Angesichts der positiven Gesamtmarkteinschätzung behalten die Analysten der Hamburger Sparkasse dennoch das "halten"-Votum für die Aktie der Deutschen Lufthansa bei. (Analyse vom 10.11.2010) (10.11.2010/ac/a/d)
Die Lufthansa zähle zu den weltweit größten Fluggesellschaften. In den neunziger Jahren sei das Unternehmen in mehreren Schritten privatisiert worden. Im Jahr 1997 habe die Lufthansa gemeinsam mit weiteren Fluggesellschaften das erste weltweite Bündnis im Weltluftverkehr (Star Alliance) gegründet.
Während sich die Fortschritte auf operativer Ebene zuletzt fortgesetzt hätten, würden sich die Perspektiven wesentlich schlechter darstellen. Neben der Flugverkehrssteuer und den Kosten für die erwartete Sicherheitsverschärfung im Frachtverkehr seien derzeit massive Kapazitätsausweitungen in der Branche zu beobachten. All dies dürfte weiteren dynamischen Ergebnisverbesserungen im Wege stehen. Mit einem KGV von knapp 14 und einem KBV von 1,2 sei die Aktie zudem wenig attraktiv bewertet.
Angesichts der positiven Gesamtmarkteinschätzung behalten die Analysten der Hamburger Sparkasse dennoch das "halten"-Votum für die Aktie der Deutschen Lufthansa bei. (Analyse vom 10.11.2010) (10.11.2010/ac/a/d)
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