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Fr, 17. April 2026, 17:32 Uhr

Lufthansa AG

WKN: 823212 / ISIN: DE0008232125

Deutsche Lufthansa Marketperformer


31.03.04 17:28
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie der Deutschen Telekom (ISIN DE0008232125 / WKN 823212) von "Underperformer" auf "Marketperformer" herauf.

Lufthansa habe kürzlich seine Jahresabschlusszahlen für 2003 veröffentlicht. Der Umsatz sei dabei um 6,0 Prozent auf 16,0 Milliarden Euro gesunken. Das operative Ergebnis habe zwar noch im positiven Bereich bei 36 Millionen Euro gelegen (Vorjahr: 718 Millionen Euro), jedoch habe sich nach Wertberichtigung ein Verlust in Höhe von 984 Millionen Euro ergeben. Hauptverantwortlich seien Abschreibungen auf den Goodwill in Höhe von 705 Millionen Euro bei der Catering-Tochter LSG Sky Chefs sowie ein Verlust bei der Touristik-Beteiligung Thomas Cook gewesen, an dem die Lufthansa 50 Prozent in einem Joint Venture mit Karstadt-Quelle halte.

Wie alle Fluggesellschaften leide die Lufthansa unter den Folgen von Terror, Krieg und Seuchen. Zudem habe der Aviationskonzern mit vielen internen Baustellen und dem harten Wettbewerb durch die Vielzahl der Billigflieger auf den Kurzstrecken zu kämpfen. So sei es vor allen Dingen das erste Halbjahr 2003 gewesem, in dem man erhebliche Einbußen habe verzeichnen müssen. Das vierte Quartal, es sei das beste seit dem Jahr 2000 gewesen, lasse jedoch die Hoffnungen auf Belebung des Luftfahrtgeschäftes aufkeimen, da im Kernbereich Passage das operative Ergebnis von minus 72 Millionen Euro im Vorjahr auf plus 163 Millionen Euro gesteigert worden sei.

Lufthansa gehe von einer Erholung des Luftfahrtmarktes aus und rechne für das Geschäftsjahr 2004 mit einem im Vergleich zum Jahr 2003 deutlich besseren operativen Ergebnis im Bereich von 300 bis 400 Millionen Euro. Der Anstieg der Beförderungszahlen sowohl im Personen- als auch im Frachtverkehr in den ersten beiden Monaten dieses Jahres unterstütze diese Prognose. Darüber hinaus sei beschlossen worden, die Kapazitäten bei den lukrativen Langstreckenflügen für den Sommer zu erhöhen. Für das traditionell schwache erste Quartal rechne man allerdings noch mit einem Verlust. Positiv sei zudem, dass das Interkontinentalgeschäft nach Asien durch positives Wachstum in den dortigen Regionen forciert werden dürfte. Speziell nach China und Indien dürfte weiterhin Nachfrage bestehen.

Abzuwarten bleibe, wie die zuletzt angezogenen Passagier- und Frachtverkehrszahlen sich in den kommenden Monaten entwickeln würden. Die Terroranschläge von Madrid hätten zwar bisher keine Spuren hinterlassen, sollten aber weitere Anschläge folgen, dürfte sich dies negativ auf die gesamte Luftfahrtbranche auswirken und somit auch Lufthansa nicht verschonen. Dennoch gehe man davon aus, dass Lufthansa nach dem "Problemjahr 2003" wieder verbesserte Geschäftszahlen ausweisen werde, was sich auch positiv auf den Aktienkurs auswirken dürfte.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse erhöhen daher ihre Einschätzung für die Aktie der Deutschen Lufthansa von "Underperformer" auf "Marketperformer" und setzen das Stop-Loss bei 11,90 Euro.





 
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