Deutsche Konjunktur weiter schwach
09.12.02 16:58
Sparkasse Bremen
Für die deutsche Wirtschaft verheißen die Prognosen wenig Gutes, so die Analysten der Sparkasse Bremen.
Bei der Analyse der früheren Konjunkturzyklen zeige sich regelmäßig, dass Deutschland in hohem Maße vom Export und damit von der Entwicklung der Weltkonjunktur abhänge. Diese werde erst 2004 wieder Impulse für den deutschen Außenhandel bringen. Bis dahin sei zwar keine Rezession zu erwarten. Die Wachstumsraten würden jedoch zu niedrig sein, um die sogenannten "Beschäftigungsschwelle" zu überwinden. Diese ergebe sich aus dem Wachstum der Produktivität jedes Erwerbstätigen. Liege das Wirtschaftswachstum unter dem Anstieg der Produktivität, so komme es per Saldo zum Abbau von Arbeitsplätzen.
Die gleiche Menge Arbeit könne von weniger Personen erbracht werden, da diese immer produktiver würden. Schon allein der technische Fortschritt führe kontinuierlich zu einer Steigerung der Produktivität. Insofern sei in Deutschland mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Die kräftige Zinssenkung der EZB dürfte hieran nichts ändern. Richtig sei, dass die deutsche Konjunktur unter einem Mangel an Investitionen leide. Unrichtig sei jedoch die Annahme, dass dies durch Finanzierungsprobleme der Unternehmen begründet sei, die mit niedrigeren Zinsen gelöst werden könnten.
Vielmehr fehle Zuversicht für die Zukunft als Antrieb für Investitionen. Die regelmäßigen Stimmungsumfragen (z.B. ifo-Geschäftsklimaindex) würden dies belegen. Der private Konsum werde im Jahr 2003 durch die Erhöhung von Steuern und Abgaben sowie die Angst vor Arbeitslosigkeit ("Angstsparen") belastet und werde keinen Wachstumsbeitrag leisten.
Bei der Analyse der früheren Konjunkturzyklen zeige sich regelmäßig, dass Deutschland in hohem Maße vom Export und damit von der Entwicklung der Weltkonjunktur abhänge. Diese werde erst 2004 wieder Impulse für den deutschen Außenhandel bringen. Bis dahin sei zwar keine Rezession zu erwarten. Die Wachstumsraten würden jedoch zu niedrig sein, um die sogenannten "Beschäftigungsschwelle" zu überwinden. Diese ergebe sich aus dem Wachstum der Produktivität jedes Erwerbstätigen. Liege das Wirtschaftswachstum unter dem Anstieg der Produktivität, so komme es per Saldo zum Abbau von Arbeitsplätzen.
Die gleiche Menge Arbeit könne von weniger Personen erbracht werden, da diese immer produktiver würden. Schon allein der technische Fortschritt führe kontinuierlich zu einer Steigerung der Produktivität. Insofern sei in Deutschland mit einem weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu rechnen. Die kräftige Zinssenkung der EZB dürfte hieran nichts ändern. Richtig sei, dass die deutsche Konjunktur unter einem Mangel an Investitionen leide. Unrichtig sei jedoch die Annahme, dass dies durch Finanzierungsprobleme der Unternehmen begründet sei, die mit niedrigeren Zinsen gelöst werden könnten.
Vielmehr fehle Zuversicht für die Zukunft als Antrieb für Investitionen. Die regelmäßigen Stimmungsumfragen (z.B. ifo-Geschäftsklimaindex) würden dies belegen. Der private Konsum werde im Jahr 2003 durch die Erhöhung von Steuern und Abgaben sowie die Angst vor Arbeitslosigkeit ("Angstsparen") belastet und werde keinen Wachstumsbeitrag leisten.
