Deutsche Börse AG "reduce"
24.03.09 15:38
Sal. Oppenheim
Köln (aktiencheck.de AG) - Reginald Veit, Analyst von Sal. Oppenheim, stuft die Aktie der Deutschen Börse AG (ISIN DE0005810055 / WKN 581005) unverändert mit "reduce" ein und bestätigt den Fair Value von 34 EUR.
Der Rücktritt von Finanzvorstand Thomas Eichelmann komme sehr überraschend und werfe viele Fragen auf. Als Grund seien lediglich Differenzen angeführt worden. Über die wahren Gründe habe das Unternehmen nichts gesagt und so für viel Raum für Spekulationen gesorgt.
Eichelmann gelte als kapitalmarktorientiert und als Garant für die Umsetzung des Kostensparprogramms. Obwohl die Deutsche Börse betont habe, an dem Sparkurs festhalten zu wollen, seien weitere Kostenmaßnahmen nun aber unwahrscheinlich. Die Pläne von Eichelmann hinsichtlich Restrukturierungen und massiven Personaleinschnitten hätten offensichtlich keine Zustimmung gefunden.
Auch Fragen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens könnten unterschiedlich beantwortet worden seien. Dass die Gespräche über eine Fusion mit NYSE Euronext im letzten Jahr wegen der unterschiedlichen Marktwerte beendet worden seien, könne bezweifelt werden. Nun müsse unter Beweis gestellt werden, dass die Ziele auch ohne Eichelmann erreichbar seien.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Sal. Oppenheim die Aktie der Deutschen Börse AG weiterhin zu reduzieren. (Analyse vom 24.03.09)
(24.03.2009/ac/a/d)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Der Rücktritt von Finanzvorstand Thomas Eichelmann komme sehr überraschend und werfe viele Fragen auf. Als Grund seien lediglich Differenzen angeführt worden. Über die wahren Gründe habe das Unternehmen nichts gesagt und so für viel Raum für Spekulationen gesorgt.
Auch Fragen über die strategische Ausrichtung des Unternehmens könnten unterschiedlich beantwortet worden seien. Dass die Gespräche über eine Fusion mit NYSE Euronext im letzten Jahr wegen der unterschiedlichen Marktwerte beendet worden seien, könne bezweifelt werden. Nun müsse unter Beweis gestellt werden, dass die Ziele auch ohne Eichelmann erreichbar seien.
Vor diesem Hintergrund empfehlen die Analysten von Sal. Oppenheim die Aktie der Deutschen Börse AG weiterhin zu reduzieren. (Analyse vom 24.03.09)
(24.03.2009/ac/a/d)
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Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens. Weitere möglichen Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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