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Fr, 17. April 2026, 17:56 Uhr

Deutsche Börse AG

WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055

Deutsche Börse AG Outperformer


18.07.03 17:43
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie der Frankfurter Börse AG mit "Outperformer" ein.

Der führende Infrastrukturdienstleister für die Wertpapierindustrie habe mit den Zahlen zum 1. Quartal hinsichtlich des Umsatzes in Höhe von 377,2 Millionen Euro (plus 84,1 Prozent) inkl. Nettozinserträge bei Clearstream zwar unterhalb der Konsensschätzung gelegen, habe jedoch beim EBIT, dem Gewinn vor Zinsen und Steuern, mit einem Rekordergebnis von 126,1 Millionen Euro (plus 44,3 Prozent) die Erwartungen übertreffen können. Die Ursache der Umsatzverfehlung sei im Wesentlichen auf Clearstream zurückzuführen, hier seien geringere Provisionen und Nettozinserträge als erwartet generiert worden.

Dies habe jedoch durch Kostensenkungsmaßnahmen ausgeglichen werden können. Hinsichtlich der Segmente sei das Umsatzwachstum von der Terminbörse Eurex (30 Prozent des Gesamtumsatzes) sowie dem Abwickler Clearstream (37 Prozent des Gesamtumsatzes) getragen worden. Die Derivatekontrakte hätten mit einer Steigerung von 43 Prozent zum Vorjahr bzw. 30 Prozent gegenüber dem Vorquartal einen Rekordumsatz verbucht. Bei den Cash-Märkten habe der Xetra-Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 34 Prozent zulegen können. Der Parketthandel habe einen Rückgang um 38 Prozent verbucht.

Der Nettogewinn habe aufgrund einer erhöhten Steuerbelastung bei 69,8 Millionen Euro (Konsens 78,5 Millionen Euro) gelegen. Das Management behalte das Umsatzziel für das Gesamtjahr 2003 von 1,6 - 1,7 Milliarden Euro trotz der Enttäuschung im 1. Quartal bei, das EBIT solle weiterhin bei 440-460 Millionen Euro liegen. Ein möglicher Eintritt der Deutschen Börse mittels der Eurex in den US-Devisenmarkt dürfte bis Anfang 2004 möglich sein. Die Einführung der zentralen Gegenpartei solle mit der Reduzierung der Trading- und Risikomanagementkosten für die Kundschaft einhergehen und einen positiven Umsatzbeitrag in Höhe von 30 Millionen Euro generieren.

Die Ergebnisse würden die Robustheit des Geschäftsmodells aufzeigen, die ausgewogenen Ergebnisse der Geschäftssegmente dürften zu einem kontinuierlichen Gewinnwachstum führen. Allerdings hänge der Umsatz des Unternehmens in gewissem Ausmaß mit der Handelsaktivität zusammen. Als Risiken würden sich daher massive Rückgänge der Aktivitäten darstellen, die die Profitabilität belasten und damit die Gewinnerwartungen reduzieren würden.

Zudem könnten sich die Expansionspläne im US-Derivatemarkt bei einem Misserfolg als kostspielig erweisen. Auch der Aktienüberhang bzw. ein Anteilsverkauf originärer Aktionäre könnte sich negativ auf den Kursverlauf auswirken. Seit der Empfehlung als "Outperformer" zu 36,35 Euro Anfang dieses Jahres habe sich die Aktie beachtlich entwickeln können.

Aufgrund der guten Perspektiven sehen die Analysten der Frankfurter Sparkasse auch weiterhin Chancen zur Outperformance und behalten ihre Einschätzung der Deutsche Börse-Aktie als Outperformer bei. Das Stop-Loss setze man bei 39,50 Euro.





 
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