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Sa, 18. April 2026, 6:23 Uhr

Deutsche Börse AG

WKN: 581005 / ISIN: DE0005810055

Deutsche Börse AG Outperformer


03.03.03 15:31
Frankfurter Sparkasse

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie der Deutschen Börse AG (WKN 581005) mit "Outperformer" ein.

Der führende Infrastrukturdienstleister für die Wertpapierindustrie, die Deutsche Börse, habe unter Erstkonsolidierung von Clearstream (zum 1.7.2002) im Geschäftsjahr 2002 einen Umsatz von 1,17 Milliarden Euro verbuchen können, was einer Steigerung von 53,9 Prozent entspreche. Das EBIT habe um 26 Prozent auf 351 Millionen Euro zulegen können, der Nettogewinn habe sich auf 233 Millionen bzw. 2,18 Euro je Aktie belaufen. Das organische Wachstum sei im Wesentlichen von der Eurex getragen worden, der Umsatz habe um 23 Prozent auf 332 Millionen Euro zugelegt.

Auch die Aktionäre würden profitieren, so solle die Dividende von 0,36 auf 0,44 Euro erhöht werden. Die Zielvorgaben für das laufende Geschäftsjahr seitens des Unternehmens würden sich wie folgt darstellen: Umsatz 1,6 bis 1,7 Milliarden Euro, das EBIT solle bei 440 bis 460 Millionen Euro liegen. Als Wachstumsoptionen führe die Deutsche Börse den Eintritt der Eurex in den US-Devisenmarkt sowie das Heranziehen außerbörslichen Geschäfts mit der Einführung der zentralen Gegenpartei an.

Die Zahlen der Deutschen Börse würden aufzeigen, dass sich die Zusammensetzung der Gewinne unter Berücksichtigung von Clearstream verändert habe und letztlich auch stabiler geworden sei. Die Ausgewogenheit des Umsatzmixes habe den Vorteil, dass das Unternehmen in geringerem Ausmaß von der Eurex-Performance abhängig sei. Die Diversifikation habe zudem geholfen, die desolaten Bedingungen sowohl an den Cash-Märkten (Xetra sowie Parketthandel) als auch der IT-Bereiche zu meistern.

Insgesamt stelle sich die Deutsche Börse als Qualitätsunternehmen mit einem guten und relativ defensiven Wachstum dar. Als Risiken würden sich trotz der Diversifikation die Abhängigkeit von der Eurex sowie dem deutschen Kapitalmarkt darstellen, eine Beruhigung der Märkte könnte zudem zu einer Verlangsamung der Terminaktivitäten führen. Weiterhin drohe der Aktienüberhang, Erstanteilshaber könnten im weiterhin unfreundlichen Marktumfeld Bestände abbauen. Zudem habe die Deutsche Börse ein hohe Fixkostenstruktur.

Insgesamt gehen die Analysten der Frankfurter Sparkasse jedoch von einer Fortsetzung der soliden Geschäftsentwicklung aus und stufen die Aktie der Deutschen Börse AG in ihrer Ersteinschätzung als "Outperformer" ein. Das Stop-Loss setze man bei 31,50 Euro.





 
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