DaimlerChrysler "marketperform"
23.05.02 14:36
Bank Leu
Die Analysten von der Bank Leu stufen die Aktien der DaimlerChrysler AG (WKN 710000) auf "marketperform" ein.
DaimlerChrysler entwickele und produziere Automobile und Nutzfahrzeuge. Zusätzlich sei die Gesellschaft in den Bereichen Rüstung/Luft- und Raumfahrt, Leasing und Finanzdienstleistungen tätig. Durch ein Netzwerk von Allianzen und Beteiligungen sei DaimlerChrysler zu einem globalen Full-Line Anbieter von Fahrzeugen geworden. Das Markenportefeuille umfasse in der Zwischenzeit Mercedes Benz, Smart, Chrysler, Dodge, Jeep, Plymouth, Freightliner, Sterling, Western Star, Mitsubishi, Hyundai und Kia. DaimlerChrysler beschäftige weltweit 378.591 Mitarbeiter.
Die Sparte mit den Marken Mercedes-Benz und Smart entwickele sich sehr gut. Mit rund 30% Umsatzanteil, einer EBIT-Marge von rund 7% und einem Absatzwachstum von 8 bis 10% über die letzten Jahre sei die Sparte Mercedes-Benz/Smart die Cash-Cow innerhalb der Gruppe. Mercedes-Benz verfüge seit der Lancierung der neuen E-Klasse und des CLK eine junge Produktepalette von durchschnittlich 3 Jahren. Die Einführung des high-end Automobils Maybach im 3. Quartal 2002 stelle einen weiteren Meilenstein dar, auch wenn der Markt hierfür sehr klein sei.
Das Hauptaugenmerk liege jedoch bei der Entwicklung der Chrysler Group. Mit rund 2,7 Mio. produzierten Einheiten im letzten Jahr 2001 habe die Produktion rund 10% unter dem Vorjahr gelegen. Chrysler sei 2001 kräftig redimensioniert und restrukturiert worden. Es seien 2001 Restrukturierungskosten von rund 3,5 Mrd. Euro angefallen. Durch Werkschließungen seien Kapazitäten angepasst worden. Solle das makroökonomische Umfeld in den USA stabil bleiben und die nach wie vor stark incentivierte Nachfrage nicht abreißen – was sich derzeit abzeichne – dürften die Restrukturierungsmaßnahmen greifen und Chrysler den Turnaround schaffen.
Chryslers erklärtes Ziel sei es mittelfristig dem US-Kunden ein höherwertigeres Produkt zu liefern, das unter anderem europäische Qualitätsmerkmale aufweise und sich technisch auf dem neuesten Stand befinde. Um dies zu erreichen, solle auf bestehenden Komponenten und Plattformen von Mercedes-Benz und Mitsubishi aufgebaut werden. DaimlerChrysler werde gemeinhin als Premiumhersteller wahrgenommen und bewertet. Mit der mittelfristig geplanten Vollübernahme von Mitsubishi sinke der Anteil des Premiumsegments (Mercedes-Benz) auf unter 30%. Dieser mögliche, zukünftige Produktemix mit einem sehr hohen Anteil an Volumenmodellen könne die aktuelle Bewertung als Premiumhersteller in Frage stellen.
Bei der Bank Leu wird der DaimlerChrysler-Aktie ein "marketperform"-Rating verliehen.
DaimlerChrysler entwickele und produziere Automobile und Nutzfahrzeuge. Zusätzlich sei die Gesellschaft in den Bereichen Rüstung/Luft- und Raumfahrt, Leasing und Finanzdienstleistungen tätig. Durch ein Netzwerk von Allianzen und Beteiligungen sei DaimlerChrysler zu einem globalen Full-Line Anbieter von Fahrzeugen geworden. Das Markenportefeuille umfasse in der Zwischenzeit Mercedes Benz, Smart, Chrysler, Dodge, Jeep, Plymouth, Freightliner, Sterling, Western Star, Mitsubishi, Hyundai und Kia. DaimlerChrysler beschäftige weltweit 378.591 Mitarbeiter.
Das Hauptaugenmerk liege jedoch bei der Entwicklung der Chrysler Group. Mit rund 2,7 Mio. produzierten Einheiten im letzten Jahr 2001 habe die Produktion rund 10% unter dem Vorjahr gelegen. Chrysler sei 2001 kräftig redimensioniert und restrukturiert worden. Es seien 2001 Restrukturierungskosten von rund 3,5 Mrd. Euro angefallen. Durch Werkschließungen seien Kapazitäten angepasst worden. Solle das makroökonomische Umfeld in den USA stabil bleiben und die nach wie vor stark incentivierte Nachfrage nicht abreißen – was sich derzeit abzeichne – dürften die Restrukturierungsmaßnahmen greifen und Chrysler den Turnaround schaffen.
Chryslers erklärtes Ziel sei es mittelfristig dem US-Kunden ein höherwertigeres Produkt zu liefern, das unter anderem europäische Qualitätsmerkmale aufweise und sich technisch auf dem neuesten Stand befinde. Um dies zu erreichen, solle auf bestehenden Komponenten und Plattformen von Mercedes-Benz und Mitsubishi aufgebaut werden. DaimlerChrysler werde gemeinhin als Premiumhersteller wahrgenommen und bewertet. Mit der mittelfristig geplanten Vollübernahme von Mitsubishi sinke der Anteil des Premiumsegments (Mercedes-Benz) auf unter 30%. Dieser mögliche, zukünftige Produktemix mit einem sehr hohen Anteil an Volumenmodellen könne die aktuelle Bewertung als Premiumhersteller in Frage stellen.
Bei der Bank Leu wird der DaimlerChrysler-Aktie ein "marketperform"-Rating verliehen.
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