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Fr, 17. April 2026, 17:32 Uhr

Mercedes-Benz Group AG

WKN: 710000 / ISIN: DE0007100000

DaimlerChrysler Marketperformer


27.02.04 11:44
Frankfurter Sparkasse

Die Analsten der Frankfurter Sparkasse stufen die Aktie von DaimlerChrysler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) weiterhin mit "Marketperformer" ein.

DaimlerChrysler habe im Geschäftsjahr 2003 mit 5,7 Milliarden Euro die bereits im Sommer reduzierten Ziele beim sogenannten "Operating Profit" erreichen können, hierin seien die Restrukturierungsaufwendungen bei Chrysler in Höhe von 469 Millionen Euro enthalten. Chrysler habe bereinigt um Restrukturierungskosten mit einem Minus von 37 Millionen Euro ein operativ fast ausgeglichenes Ergebnis erzielen können.

Der Gesamtumsatz habe sich auf insgesamt 136,3 Milliarden Euro belaufen (minus 7,5 Prozent). Der Konzerngewinn sei hingegen um 90 Prozent auf 448 Millionen Euro eingebrochen. Die Mercedes Car Group habe mit 3,1 Milliarden Euro (plus 4 Prozent) trotz leichtem Absatzrückgang ein neues Rekordergebnis vorweisen können. Für 2004 stelle DaimlerChrysler einen gegenüber dem Vorjahr leicht höheren operativen Gewinn in Aussicht. Die Chrysler-Sparte solle für 2004 ein positives operatives Ergebnis erzielen, nachdem diese Zielsetzung in 2003 fehlgeschlagen habe.

Deutliche Ergebnisverbesserungen erwarte das Management nach eigenen Angaben erst 2005 bzw. 2006. Belastend werde sich die 37%-ige Beteiligung an der Mitsubishi Motors Corporation auswirken. MMC habe einen höheren Verlust als erwartet angekündigt. Bis Ende April solle ein neuer Geschäftsplan erarbeitet und vorgestellt werden, dieser könne möglicherweise als Grundlage für eine Kapitalerhöhung fungieren.

Trotz des markanten Ergebniseinbruchs im Gesamtjahr lasse die Tendenz im 4. Quartal hoffen, alle voll konsolidierten Unternehmensteile hätten hierbei eine positive Entwicklung verzeichnet. Positiv stelle sich zudem mit 3,9 Milliarden Euro der freie Cashflow dar, der die relativ hohe Dividende sowie Mittel zur Zuführung in die Pensionsverpflichtungen ermögliche. Die Dividendenrendite in Höhe von 4,2 Prozent dürfte der Aktie Unterstützung bieten. Eine höhere Neubewertung dürfte neben dem Mitsubishi-Engagement jedoch weiterhin in hohem Maße von der Entwicklung der Chrysler-Sparte abhängig bleiben.

Die Analysten der Frankfurter Sparkasse behalten ihre "Marketperformer" Einschätzung für die Aktie von DaimlerChrysler bei und setzen das Stop-Loss bei 32 Euro.





 
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