DaimlerChrysler Geduldige steigen ein
01.02.05 12:54
Bankverein Werther AG
Die Analysten der Bankverein Werther AG empfehlen geduldigen Anlegern sich ein paar DaimlerChrysler-Aktien (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) ins Depot zu legen.
Die Autowerte hätten zuletzt nicht zu den Lieblingen der Börsianer gehört. Dafür habe es viele gute Gründe gegeben - der hohe Ölpreis und die Konsumflaute hätten den Absatz gedämpft. Mittlerweile helle sich das Bild jedoch auf. Die Verkäufe würden wieder steigen, Kostensenkungen würden greifen. Zusätzlich dürften neue Modelle die Branche beflügeln. Suche man in diesem Umfeld die Kurslisten nach Qualitätstiteln mit Aufholpotenzial ab, falle die Aktie von DaimlerChrysler auf.
Das Unternehmen habe zuletzt unter dem Debakel bei der Japan-Beteiligung Mitsubishi gelitten. Seit einigen Monaten deute sich aber an, dass die Fusion mit Chrysler eine Erfolgsstory werden könnte. Die neuen Chrysler-Modelle würden auf dem US-Markt sehr gut ankommen. Chrysler habe sich der Rabattschlacht auf dem Heimatmarkt deshalb besser entziehen können als die Konkurrenz und liefere einen immer wichtigeren Beitrag zum Konzernergebnis. Dies sei zuletzt in den Ende Oktober 2004 veröffentlichten Neunmonatszahlen zum Ausdruck gekommen. Die US-Marke habe in diesem Zeitraum einen Betriebsgewinn von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Ein Jahr zuvor sei noch ein empfindlicher Verlust angefallen.
Die Marke Mercedes-Benz habe allerdings gleichzeitig mit rückläufigen Erträgen gekämpft. Wie der neue Mercedes-Chef Eckhard Cordes unlängst angekündigt habe, werde das laufende Programm zur Verbesserung der Fahrzeugqualität auch in diesem Jahr noch den Gewinn belasten. Weitblickende Investoren schrecke diese Perspektive nicht ab. Sie würden darauf setzen, dass die Qualitätsoffensive bei Mercedes die Wettbewerbsposition der Premium-Marke verbessere und künftige attraktive Modelle den Absatz zusätzlich ankurbeln würden.
Analysten würden für DaimlerChrysler im Jahr 2005 einen Gewinn pro Aktie von durchschnittlich 3,30 Euro erwarten. Daraus errechne sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp elf. Sein volles Ertragspotenzial habe das Unternehmen damit aber noch nicht ausgeschöpft. Dieser Ansicht sei offenbar auch die staatliche Beteiligungsgesellschaft des Emirats Dubai, die kürzlich eine zweiprozentige Beteiligung an dem Autohersteller bekannt gegeben habe.
Eine Dividende von 1,50 Euro, die Anfang April überwiesen werde, tröste über etwaige Durststrecken hinsichtlich der Kursentwicklung hinweg. Die Dividendenrendite betrage aktuell mehr als vier Prozent. Sie liege damit über dem Niveau zehnjähriger Bundesanleihen.
Die Analysten der Bankverein Werther AG empfehlen geduldigen Anlegern sich ein paar DaimlerChrysler-Aktien in Depot zu legen. Ein Stoppkurs sollte bei 32,50 Euro platziert werden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Autowerte hätten zuletzt nicht zu den Lieblingen der Börsianer gehört. Dafür habe es viele gute Gründe gegeben - der hohe Ölpreis und die Konsumflaute hätten den Absatz gedämpft. Mittlerweile helle sich das Bild jedoch auf. Die Verkäufe würden wieder steigen, Kostensenkungen würden greifen. Zusätzlich dürften neue Modelle die Branche beflügeln. Suche man in diesem Umfeld die Kurslisten nach Qualitätstiteln mit Aufholpotenzial ab, falle die Aktie von DaimlerChrysler auf.
Das Unternehmen habe zuletzt unter dem Debakel bei der Japan-Beteiligung Mitsubishi gelitten. Seit einigen Monaten deute sich aber an, dass die Fusion mit Chrysler eine Erfolgsstory werden könnte. Die neuen Chrysler-Modelle würden auf dem US-Markt sehr gut ankommen. Chrysler habe sich der Rabattschlacht auf dem Heimatmarkt deshalb besser entziehen können als die Konkurrenz und liefere einen immer wichtigeren Beitrag zum Konzernergebnis. Dies sei zuletzt in den Ende Oktober 2004 veröffentlichten Neunmonatszahlen zum Ausdruck gekommen. Die US-Marke habe in diesem Zeitraum einen Betriebsgewinn von mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Ein Jahr zuvor sei noch ein empfindlicher Verlust angefallen.
Analysten würden für DaimlerChrysler im Jahr 2005 einen Gewinn pro Aktie von durchschnittlich 3,30 Euro erwarten. Daraus errechne sich ein Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp elf. Sein volles Ertragspotenzial habe das Unternehmen damit aber noch nicht ausgeschöpft. Dieser Ansicht sei offenbar auch die staatliche Beteiligungsgesellschaft des Emirats Dubai, die kürzlich eine zweiprozentige Beteiligung an dem Autohersteller bekannt gegeben habe.
Eine Dividende von 1,50 Euro, die Anfang April überwiesen werde, tröste über etwaige Durststrecken hinsichtlich der Kursentwicklung hinweg. Die Dividendenrendite betrage aktuell mehr als vier Prozent. Sie liege damit über dem Niveau zehnjähriger Bundesanleihen.
Die Analysten der Bankverein Werther AG empfehlen geduldigen Anlegern sich ein paar DaimlerChrysler-Aktien in Depot zu legen. Ein Stoppkurs sollte bei 32,50 Euro platziert werden.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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