DaimlerChrysler Downgrade
04.08.04 12:35
Bankhaus Reuschel
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel nehmen für die Aktie von DaimlerChrysler (ISIN DE0007100000 / WKN 710000) ein Downgrade von "übergewichten" auf "marktneutral" vor.
Die Zahlen zum 1. Halbjahr hätten ein eher gemischtes Bild ergeben. Das operative Ergebnis habe die Marktschätzungen klar schlagen können, wohingegen der Nettogewinn die Prognosen klar verfehlt habe. Der Konzernumsatz sei in den ersten 6 Monaten 2004 um 3% auf 69,4 Mrd. EUR gestiegen. Eine positive Überraschung sei das operative Ergebnis gewesen, welches gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 77% auf 3,63 Mrd. EUR gestiegen sei (Konsens 3,47 Mrd. EUR). Das Konzern-Nettoergebnis habe um 36% auf 947 Mio. EUR klar unterproportional zum EBIT zugelegt und habe sich auch deutlich unter den Erwartungen (1,3 Mrd. EUR) bewegt. Je Aktie habe der Konzern in den ersten 6 Monaten 0,94 nach 0,69 EUR (Konsens 1,26 EUR) erwirtschaftet.
Unter dem Strich würden die Zahlen im 1. Halbjahr jedoch klar machen, dass DaimlerChrysler operativ durchaus auf dem richtigen Kurs sei. Zurückzuführen sei dies allerdings in erster Linie auf Kostenerfolge und weniger auf Absatzsteigerungen. Bei Chrysler dürfte das Einsparpotential inzwischen aber weitgehend ausgeschöpft sein. Nachdem im 1. Halbjahr das Ergebnis je Aktie unter den Prognosen der Wertpapierexperten geblieben sei, schraube man auch die Gewinnschätzungen für 2004 auf 2,64 nach bisher 2,86 EUR zurück. Die Wertpapierspezialisten würden allerdings ihre Schätzung für 2005 bestehen lassen (3,36 EUR).
Die Analysten vom Bankhaus Reuschel stufen die DaimlerChrysler-Aktie von "übergewichten" auf "marktneutral" zurück. Das Kursziel werde von 43 auf 40 EUR reduziert.
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Zahlen zum 1. Halbjahr hätten ein eher gemischtes Bild ergeben. Das operative Ergebnis habe die Marktschätzungen klar schlagen können, wohingegen der Nettogewinn die Prognosen klar verfehlt habe. Der Konzernumsatz sei in den ersten 6 Monaten 2004 um 3% auf 69,4 Mrd. EUR gestiegen. Eine positive Überraschung sei das operative Ergebnis gewesen, welches gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um 77% auf 3,63 Mrd. EUR gestiegen sei (Konsens 3,47 Mrd. EUR). Das Konzern-Nettoergebnis habe um 36% auf 947 Mio. EUR klar unterproportional zum EBIT zugelegt und habe sich auch deutlich unter den Erwartungen (1,3 Mrd. EUR) bewegt. Je Aktie habe der Konzern in den ersten 6 Monaten 0,94 nach 0,69 EUR (Konsens 1,26 EUR) erwirtschaftet.
Unter dem Strich würden die Zahlen im 1. Halbjahr jedoch klar machen, dass DaimlerChrysler operativ durchaus auf dem richtigen Kurs sei. Zurückzuführen sei dies allerdings in erster Linie auf Kostenerfolge und weniger auf Absatzsteigerungen. Bei Chrysler dürfte das Einsparpotential inzwischen aber weitgehend ausgeschöpft sein. Nachdem im 1. Halbjahr das Ergebnis je Aktie unter den Prognosen der Wertpapierexperten geblieben sei, schraube man auch die Gewinnschätzungen für 2004 auf 2,64 nach bisher 2,86 EUR zurück. Die Wertpapierspezialisten würden allerdings ihre Schätzung für 2005 bestehen lassen (3,36 EUR).
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen handeln regelmäßig in Aktien des analysierten Unternehmens.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen gehörte einem Konsortium an, das die innerhalb von fünf Jahren zeitlich letzte Emission von Wertpapieren der Gesellschaft übernommen hat.
Das Wertpapierdienstleistungsunternehmen oder ein mit ihm verbundenes Unternehmen betreuen die analysierte Gesellschaft am Markt. Weitere mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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