DEUTZ "hold"
29.08.06 15:45
VISCARDI Securities
München (aktiencheck.de AG) - Die Analysten der VISCARDI Securities stufen die Aktie von DEUTZ von "buy" auf "hold" herab.
Die Kursentwicklung der DEUTZ-Aktie sei seit dem Ablauf des Pflichtangebotes der Same DEUTZ-Fahr Ende Juli volatil geblieben. Solide Finanzzahlen im ersten Quartal 2006 und höhere Prognosen für das Gesamtjahr sollten jedoch nun zur Stabilisierung des Aktienkurses und zu einem erhöhten Investoreninteresse beitragen.
Spekulationen hätten Same DEUTZ-Fahr zu einem rein defensiv angelegten Pflichtangebot für DEUTZ verleitet, um die Belieferung mit Motoren für die eigenen Traktoren und andere landwirtschaftliche Gerätschaften sicherzustellen. Durch die Wandelung von Genussrechten und Wandelschuldverschreibungen ohne Kauf neuer Aktien habe der Preis des Pflichtangebotes bei lediglich 6,12 EUR pro Aktie gelegen. So sei die Beteiligung der Same DEUTZ-Fahr Holding an DEUTZ auf nur 40,3% gestiegen. Volvo habe seine Beteiligung von 5,7% auf 7,2% erhöht, wahrscheinlich um die Position in der Forschung zu schützen und um die Belieferung mit Motoren durch DEUTZ sicherzustellen.
Die Wandelung der Genussrechte in auf den Inhaber lautende Stückaktien der DEUTZ habe 9,98 Millionen neue Aktien geschaffen. Die Ausübung von Wandelanleihen durch Same DEUTZ-Fahr und andere Aktionäre habe die Schaffung von weiteren 7,5 Millionen neuen Aktien zur Folge gehabt. DEUTZ habe daher nun 112,7 Millionen ausstehende Aktien und 8,2 Millionen Wandelschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis 2009. Trotz laufender großer Investitionen in zusätzliche Produktionskapazitäten würden die Analysten der VISCARDI Securities das Unternehmen nun als überkapitalisiert erachten. Die liquiden Mittel könnten im Geschäftsjahr 2008 33 Millionen EUR betragen.
Das vergrößerte Aktienkapital bedeute, dass DEUTZ nun eine der größten 60 Firmen in Deutschland sei. Die Aktien sollten vom deutschen Small Cap Index SDAX in den breiter verfolgten deutschen Mid Cap Index MDAX vorrücken.
Nach einer Steigerung des Auftragsvolumens um 20% alleine im 1. Halbjahr habe DEUTZ die Prognose für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2006 von 6% auf über 10% angehoben. Die EBIT-Marge sollte ebenfalls erheblich steigen.
Der Kurs der DEUTZ-Aktie sei dieses Jahr um fast 80% gestiegen. Die Erhöhung der Beteiligungen von Same DEUTZ-Fahr und Volvo an DEUTZ sollten weitere Übernahmespekulationen beseitigen. Obwohl eine gestiegene Anzahl an ausgegebenen Aktien den Gewinn je Aktie verwässert habe, sei die bereits solide Bilanz weiter gestärkt worden. Die langfristigen Prognosen hätten den derzeitigen Aktienkurs gerechtfertigt.
Die Analysten der VISCARDI Securities ändern ihre Empfehlung für die Aktie von DEUTZ daher von "buy" auf "hold", allerdings mit einem mittelfristigen Kursziel von 7,60 EUR. (29.08.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
Die Kursentwicklung der DEUTZ-Aktie sei seit dem Ablauf des Pflichtangebotes der Same DEUTZ-Fahr Ende Juli volatil geblieben. Solide Finanzzahlen im ersten Quartal 2006 und höhere Prognosen für das Gesamtjahr sollten jedoch nun zur Stabilisierung des Aktienkurses und zu einem erhöhten Investoreninteresse beitragen.
Spekulationen hätten Same DEUTZ-Fahr zu einem rein defensiv angelegten Pflichtangebot für DEUTZ verleitet, um die Belieferung mit Motoren für die eigenen Traktoren und andere landwirtschaftliche Gerätschaften sicherzustellen. Durch die Wandelung von Genussrechten und Wandelschuldverschreibungen ohne Kauf neuer Aktien habe der Preis des Pflichtangebotes bei lediglich 6,12 EUR pro Aktie gelegen. So sei die Beteiligung der Same DEUTZ-Fahr Holding an DEUTZ auf nur 40,3% gestiegen. Volvo habe seine Beteiligung von 5,7% auf 7,2% erhöht, wahrscheinlich um die Position in der Forschung zu schützen und um die Belieferung mit Motoren durch DEUTZ sicherzustellen.
Die Wandelung der Genussrechte in auf den Inhaber lautende Stückaktien der DEUTZ habe 9,98 Millionen neue Aktien geschaffen. Die Ausübung von Wandelanleihen durch Same DEUTZ-Fahr und andere Aktionäre habe die Schaffung von weiteren 7,5 Millionen neuen Aktien zur Folge gehabt. DEUTZ habe daher nun 112,7 Millionen ausstehende Aktien und 8,2 Millionen Wandelschuldverschreibungen mit einer Laufzeit bis 2009. Trotz laufender großer Investitionen in zusätzliche Produktionskapazitäten würden die Analysten der VISCARDI Securities das Unternehmen nun als überkapitalisiert erachten. Die liquiden Mittel könnten im Geschäftsjahr 2008 33 Millionen EUR betragen.
Nach einer Steigerung des Auftragsvolumens um 20% alleine im 1. Halbjahr habe DEUTZ die Prognose für das Umsatzwachstum im Geschäftsjahr 2006 von 6% auf über 10% angehoben. Die EBIT-Marge sollte ebenfalls erheblich steigen.
Der Kurs der DEUTZ-Aktie sei dieses Jahr um fast 80% gestiegen. Die Erhöhung der Beteiligungen von Same DEUTZ-Fahr und Volvo an DEUTZ sollten weitere Übernahmespekulationen beseitigen. Obwohl eine gestiegene Anzahl an ausgegebenen Aktien den Gewinn je Aktie verwässert habe, sei die bereits solide Bilanz weiter gestärkt worden. Die langfristigen Prognosen hätten den derzeitigen Aktienkurs gerechtfertigt.
Die Analysten der VISCARDI Securities ändern ihre Empfehlung für die Aktie von DEUTZ daher von "buy" auf "hold", allerdings mit einem mittelfristigen Kursziel von 7,60 EUR. (29.08.2006/ac/a/nw)
Offenlegung von möglichen Interessenskonflikten:
Mögliche Interessenskonflikte können Sie auf der Site des Erstellers/ der Quelle der Analyse einsehen.
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