DAX weiter in Aufwärtsbewegung
08.04.04 16:03
Frankfurter Sparkasse
Die Aufwärtsbewegung am deutschen Aktienmarkt hat sich weiter fortgesetzt, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Dabei sei auch wieder der Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 4.000 Punkten im DAX gelungen. Impulse hätten vor allem die deutlich besser als die Erwartungen ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten gesetzt, die nun zu verstärkten Konjunkturhoffnungen Anlass geben und den bisherigen Aufschwung in den USA untermauern würden. Überhaupt hätten die Aktienmärkte damit einen bisher sehr wichtigen Belastungsfaktor bis auf weiteres verloren.
Für gewisse Ernüchterung dieser zuversichtlichen Tendenz habe dann aber die überraschende Umsatzwarnung vom europäischen Index-Schwergewicht Nokia gesorgt. Allerdings sollte man dies nicht überbewerten, schließlich scheine es sich hier um ein spezifisches Unternehmensproblem zu handeln. Um ein klareres Bild über den aktuellen Zustand und die Entwicklungsperspektive von Konjunktur und Unternehmen zu bekommen, richte sich der Blick der Marktteilnehmer nun verstärkt auf die jetzt durch den Aluminiumhersteller Alcoa begonnene Quartalsberichtssaison. Die hier gezeigte Tendenz, auf einen überzeugenden Bericht mit Gewinnmitnahmen zu reagieren, sollte nicht verallgemeinert werden; sie verdeutliche jedoch einmal mehr die Unwägbarkeiten der Märkte.
Daneben würden weitere latente Risikofaktoren, wie die anhaltende Terrorgefahr, mögliche neue Währungsturbulenzen oder die auf hohem Niveau liegenden Ölpreise, akut bleiben. Bis zu einem Aufklaren des Szenarios erwarte man entsprechend für die nächste Zeit ein Anhalten der Konsolidierungsphase. Größeres Kurspotenzial dürfte erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über das bisherige Jahreshoch im DAX bei 4.175 Punkten erwachsen. Das Arbeiten mit Stop-Loss-Marken bleibe in diesem Umfeld für den Anleger weiterhin Gebot.
Dabei sei auch wieder der Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 4.000 Punkten im DAX gelungen. Impulse hätten vor allem die deutlich besser als die Erwartungen ausgefallenen US-Arbeitsmarktdaten gesetzt, die nun zu verstärkten Konjunkturhoffnungen Anlass geben und den bisherigen Aufschwung in den USA untermauern würden. Überhaupt hätten die Aktienmärkte damit einen bisher sehr wichtigen Belastungsfaktor bis auf weiteres verloren.
Für gewisse Ernüchterung dieser zuversichtlichen Tendenz habe dann aber die überraschende Umsatzwarnung vom europäischen Index-Schwergewicht Nokia gesorgt. Allerdings sollte man dies nicht überbewerten, schließlich scheine es sich hier um ein spezifisches Unternehmensproblem zu handeln. Um ein klareres Bild über den aktuellen Zustand und die Entwicklungsperspektive von Konjunktur und Unternehmen zu bekommen, richte sich der Blick der Marktteilnehmer nun verstärkt auf die jetzt durch den Aluminiumhersteller Alcoa begonnene Quartalsberichtssaison. Die hier gezeigte Tendenz, auf einen überzeugenden Bericht mit Gewinnmitnahmen zu reagieren, sollte nicht verallgemeinert werden; sie verdeutliche jedoch einmal mehr die Unwägbarkeiten der Märkte.
Daneben würden weitere latente Risikofaktoren, wie die anhaltende Terrorgefahr, mögliche neue Währungsturbulenzen oder die auf hohem Niveau liegenden Ölpreise, akut bleiben. Bis zu einem Aufklaren des Szenarios erwarte man entsprechend für die nächste Zeit ein Anhalten der Konsolidierungsphase. Größeres Kurspotenzial dürfte erst bei einem nachhaltigen Ausbruch über das bisherige Jahreshoch im DAX bei 4.175 Punkten erwachsen. Das Arbeiten mit Stop-Loss-Marken bleibe in diesem Umfeld für den Anleger weiterhin Gebot.
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