DAX von Gewinnmitnahmen belastet
12.09.03 16:32
Frankfurter Sparkasse
Die Aufwärtsbewegung an den internationalen Aktienmärkten ist in den letzten Tagen nicht nur ins Stocken geraten, sondern auch von teilweise deutlichen Gewinnmitnahmen abgelöst worden, berichten die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Von dieser Tendenz habe sich auch der deutsche Aktienmarkt nicht abkoppeln können. Dadurch habe sich seine Lage auch aus charttechnischer Sicht verschlechtert. So sei der DAX erneut in den drei Jahre währenden Abwärtstrend zurückgefallen, den er letzte Woche noch überwunden habe. Ob sich damit nun die sich schon länger andeutende überfällige Korrektur einstelle, bleibe aber noch unklar.
Auffällig sei jedoch, dass die Investoren auf positive Meldungen der Unternehmen, wie etwa bei Nokia oder Texas Instruments, nicht mehr mit Kursgewinnen reagieren würden. Dies deute auf ein gewisses Umdenken hin. Überhaupt schienen bei einigen Aktien ziemlich hohe Erwartungen in den Kursen eingepreist zu sein, so dass das mögliche Enttäuschungspotenzial recht groß sei.
Auch der vorherrschende Konjunkturoptimismus dies- und jenseits des Atlantiks bedürfe entsprechend dringend einer deutlichen Untermauerung. Insbesondere würden hier klare Fakten der Besserung bei den wichtigen Indikatoren Kapazitätsauslastung und Industrieproduktion fehlen. Für zusätzliche Verunsicherung bei den Marktteilnehmern würden der neue SARS-Fall in Singapur und die Angst vor einem erneuten Ausbruch der Epidemie sorgen. Als kurzfristiger unklarer Sondereinfluss fungiere darüber hinaus der dreifache Verfallstermin an den Optionsbörsen nächsten Freitag.
Neben der weiterhin hohen Bewertung an den Aktienbörsen deute vor allem auch die wohl noch nicht beendete Dollar-Schwäche auf weiteren Korrekturbedarf am deutschen Aktienmarkt hin. Andererseits würden die anhaltenden Umschichtungen von Anlagekapital vom Renten- in den Aktienmarkt wie auch die relative Unterinvestiertheit vieler Anlegergruppen für ein stabilisierendes Element sorgen.
Aufgrund des intakten mittelfristigen Aufwärtstrends im DAX biete sich weiteres Kurspotenzial. Allerdings lasse die überkaufte Lage der Aktienmärkte wie auch die bisher gezeigte gute Performance eine größere Konsolidierungsphase immer wahrscheinlicher werden. Angesichts dieser Imponderabilien sollte der Investor bei Neuengagements weiterhin Zurückhaltung üben und seine bestehenden Positionen mittels nachgezogener Stop-Loss-Limite sichern.
Von dieser Tendenz habe sich auch der deutsche Aktienmarkt nicht abkoppeln können. Dadurch habe sich seine Lage auch aus charttechnischer Sicht verschlechtert. So sei der DAX erneut in den drei Jahre währenden Abwärtstrend zurückgefallen, den er letzte Woche noch überwunden habe. Ob sich damit nun die sich schon länger andeutende überfällige Korrektur einstelle, bleibe aber noch unklar.
Auch der vorherrschende Konjunkturoptimismus dies- und jenseits des Atlantiks bedürfe entsprechend dringend einer deutlichen Untermauerung. Insbesondere würden hier klare Fakten der Besserung bei den wichtigen Indikatoren Kapazitätsauslastung und Industrieproduktion fehlen. Für zusätzliche Verunsicherung bei den Marktteilnehmern würden der neue SARS-Fall in Singapur und die Angst vor einem erneuten Ausbruch der Epidemie sorgen. Als kurzfristiger unklarer Sondereinfluss fungiere darüber hinaus der dreifache Verfallstermin an den Optionsbörsen nächsten Freitag.
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