DAX setzte Aufwärtstrend fort
11.07.03 11:14
Frankfurter Sparkasse
Der DAX hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und mit 3.363 Punkten erneut ein neues Jahreshoch erreicht, bevor leichte Gewinnmitnahmen einsetzten, so die Analysten der Frankfurter Sparkasse.
Stimuliert habe vor allem die neu aufgekommene Übernahmephantasie um den Nutzfahrzeughersteller MAN wie auch den französischen Aluminiumkonzern Pechiney. Dieses offensichtliche Kaufinteresse nach langer Durststrecke spiegle einen zunehmenden Optimismus für eine Erholung der weltweiten konjunkturellen Lage wider.
Auch der weltweit wiedererwachte IPO-Markt, der eine rege Teilnahme der Anleger andeute, sende Signale einer möglichen Trendwende hin zum Besseren. Hinzu komme mit Blick auf Deutschland, dass durch die Krise bei der Gewerkschaft IG Metall und die zunehmende Reformdiskussion der Regierung verstärkte Hoffnungen auf ein Überwinden der vorhandenen Strukturprobleme genährt würden.
Auffällig sei auch, dass negative Meldungen, wie etwa die im Mai saisonbereinigt um 0,7% geschrumpfte Industrieproduktion, die positive Stimmung nicht hätten trüben können. Selbst die überraschende Ankündigung einer Rekordemission bei der Telekomwandelanleihe habe nicht weiter belastet. Allerdings befinde sich der DAX nun in einer recht schwierigen Lage. Schließlich fehle bisher die klare fundamentale Untermauerung der bisher vor allem von Hoffnungen geprägten Aufwärtsbewegung.
Entscheidende Bedeutung komme daher der nun gerade begonnenen Quartalsberichtssaison zu. Hier dürfte sich dann zeigen, ob die bisher in den Aktienkursen reflektierten und zum Teil recht hohen Erwartungen wirklich gerechtfertigt seien. Insbesondere der von den Unternehmen gegebene zukünftige Ausblick dürfte dabei die weitere Richtung der Aktienkurse vorgeben. Enttäuschungen dürften, gerade auch vor dem Hintergrund des überkauften Marktes, mit Kursrückgängen einhergehen.
Hilfreich, insbesondere bei Exportwerten, sollte sich die kurzfristige Dollar-Stärke gegenüber dem Euro auswirken. Für die nächste Zeit erwarte man bis zu einer Aufhellung des Szenarios erst einmal eine breite Konsolidierungsphase. Nach oben hin stelle sich der Bereich um 3.400 Punkte dabei als größerer Widerstandsbereich dar, während bei etwa 3.000 Punkten Unterstützung zu finden sei. Weiterhin empfehle es sich dabei, bestehende Engagements, die im Gewinn liegen würden, mit Stop-Kursen abzusichern und bei Neuengagements erst einmal zurückhaltend zu sein.
Stimuliert habe vor allem die neu aufgekommene Übernahmephantasie um den Nutzfahrzeughersteller MAN wie auch den französischen Aluminiumkonzern Pechiney. Dieses offensichtliche Kaufinteresse nach langer Durststrecke spiegle einen zunehmenden Optimismus für eine Erholung der weltweiten konjunkturellen Lage wider.
Auffällig sei auch, dass negative Meldungen, wie etwa die im Mai saisonbereinigt um 0,7% geschrumpfte Industrieproduktion, die positive Stimmung nicht hätten trüben können. Selbst die überraschende Ankündigung einer Rekordemission bei der Telekomwandelanleihe habe nicht weiter belastet. Allerdings befinde sich der DAX nun in einer recht schwierigen Lage. Schließlich fehle bisher die klare fundamentale Untermauerung der bisher vor allem von Hoffnungen geprägten Aufwärtsbewegung.
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