DAX positiv erwartet
24.08.00 00:00
LB Schleswig-Holstein
Der DAX habe in der Berichtswoche weiterhin in seiner Trading-Range von 7.000 bis 7.500 Punkten verharrt. Während der überwiegende Teil der Aktien dieser Seitwärtsbewegung gefolgt sei, hätten einzelne Titel jedoch beachtliche Kursentwicklungen verzeichnen können.
Zu den stärksten Gewinnern habe die Henkel-Aktie gezählt. Die Vorlage guter Halbjahreszahlen und ein positiver Ausblick für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres hätten den Wert auf neue Jahreshöchststände getrieben. Man habe diesen guten Zahlen Rechnung getragen und den Wert von zuvor "Underperformer" auf "Market Performer" heraufgestuft.
Die stärksten Abschläge unter den DAX-Titeln habe die Aktie der Deutschen Telekom mit rund 10% verzeichnet. Hier seien die Folgen der UMTS-Versteigerung zu verdauen. Die Ausgaben in Höhe von mehr als 16 Mrd. DM für zwei Frequenzblöcke seien als zu hoch angesehen worden. Zusätzlich belaste der erwartete Rückgang von Marktanteilen durch das zukünftige Auftreten neuer Konkurrenten auf dem Mobilfunkmarkt.
Weiterer Druck laste auf dem gesamten Telekommunikationsmarkt durch drohende Ratingherabstufungen. Aus diesem Grund habe British Telecom die Platzierung einer Anleihe über 10 Mrd. US$ zur Bezahlung der UMTS-Lizenzgebühren zurück gezogen. All diese Faktoren seien jedoch bereits in den gegenwärtigen Kursen berücksichtigt, so dass man hier für den langfristig orientierten Anleger günstige Kaufgelegenheiten sehe.
Als sichere Gewinner der UMTS-Versteigerung würden dagegen die Titel gelten, welche die neuen Mobilfunknetze aufbauen würden. So hätten unter anderem die Aktien von Siemens, Ericsson oder auch Nokia zum Teil deutliche Kursgewinne verzeichnet.
Ein weiteres Thema, welches das Geschehen an den Aktienmärkte bestimme, seien die Zinsentscheidungen der Währungshüter. Am Dienstag habe die US-Notenbank (FED) wie erwartet nicht weiter an der Zinsschraube gedreht und die Leitzinsen unverändert gelassen.
Allerdings weise die FED auf die anhaltende Lücke zwischen Nachfrage und potenziellem Angebot hin. Insgesamt behalte die Notenbank den "tightening bias" bei, das bedeute, sie werde den Kurs der restriktiven Geldpolitik konsequent weiter verfolgen.
Am nächsten Donnerstag folge die Europäische Zentralbank mit ihrer turnusmäßigen Sitzung. Eine Zinserhöhung des Hauptrefinanzierungssatzes von derzeit 4,25% um zumindest 25 Basispunkte werde dabei nicht ausgeschlossen. Dies könnte dann zum einen den Euro stützen, der in der Berichtswoche wieder unter die 0,90 US$ Marke gefallen sei. Zum anderen wäre zumindest kurzfristig Angst vor weiteren Zinserhöhungen aus den Märkten genommen, so dass der Weg für eine weitere positive Bewegung im DAX frei wäre.
Zu den stärksten Gewinnern habe die Henkel-Aktie gezählt. Die Vorlage guter Halbjahreszahlen und ein positiver Ausblick für den weiteren Verlauf des Geschäftsjahres hätten den Wert auf neue Jahreshöchststände getrieben. Man habe diesen guten Zahlen Rechnung getragen und den Wert von zuvor "Underperformer" auf "Market Performer" heraufgestuft.
Die stärksten Abschläge unter den DAX-Titeln habe die Aktie der Deutschen Telekom mit rund 10% verzeichnet. Hier seien die Folgen der UMTS-Versteigerung zu verdauen. Die Ausgaben in Höhe von mehr als 16 Mrd. DM für zwei Frequenzblöcke seien als zu hoch angesehen worden. Zusätzlich belaste der erwartete Rückgang von Marktanteilen durch das zukünftige Auftreten neuer Konkurrenten auf dem Mobilfunkmarkt.
Als sichere Gewinner der UMTS-Versteigerung würden dagegen die Titel gelten, welche die neuen Mobilfunknetze aufbauen würden. So hätten unter anderem die Aktien von Siemens, Ericsson oder auch Nokia zum Teil deutliche Kursgewinne verzeichnet.
Ein weiteres Thema, welches das Geschehen an den Aktienmärkte bestimme, seien die Zinsentscheidungen der Währungshüter. Am Dienstag habe die US-Notenbank (FED) wie erwartet nicht weiter an der Zinsschraube gedreht und die Leitzinsen unverändert gelassen.
Allerdings weise die FED auf die anhaltende Lücke zwischen Nachfrage und potenziellem Angebot hin. Insgesamt behalte die Notenbank den "tightening bias" bei, das bedeute, sie werde den Kurs der restriktiven Geldpolitik konsequent weiter verfolgen.
Am nächsten Donnerstag folge die Europäische Zentralbank mit ihrer turnusmäßigen Sitzung. Eine Zinserhöhung des Hauptrefinanzierungssatzes von derzeit 4,25% um zumindest 25 Basispunkte werde dabei nicht ausgeschlossen. Dies könnte dann zum einen den Euro stützen, der in der Berichtswoche wieder unter die 0,90 US$ Marke gefallen sei. Zum anderen wäre zumindest kurzfristig Angst vor weiteren Zinserhöhungen aus den Märkten genommen, so dass der Weg für eine weitere positive Bewegung im DAX frei wäre.
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